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PON

PON Charakter, Erziehung und Haltung

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Letzte Aktualisierung am 17.04.2018


Maßvoll verwendet können Buchstabenkombinationen eine sprachliche Bereicherung darstellen. Für viele der polnischen Sprache nicht mächtige Hundeliebhaber ist die Abkürzung PON eine solche.

Die drei Buchstaben stehen stellvertretend für die polnische Hunderasse Polski Owczarek Nizinny.

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© vojtaz – Fotolia.com

Zu Deutsch verbirgt sich hinter der FCI-Nummer 251 ein polnischer Niederungshütehund.

Im Ursprungsland Polen gilt die polnische Küstenregion als Heimat der Rasse. Ihr ähnliche Hunde leben hier und in vielen weiteren Ländern rund um Polen bereits seit über eintausend Jahren.

Die Ahnen der Hütehunde stehen in enger Verwandtschaft zum Bearded Collie aus England, zum ungarischen Puli ebenso wie zum russischen Owczarek.

Geschichte

Im Norden des osteuropäischen Landes und weiter südlich der Küste setzen Bauern und Hirten den Vierbeiner als Hüte- und Wachhund ein. Der derbe Hund hütet Schafherden, Kühe, Schweine oder Gänse.

Er verteidigt die Nutztiere gegen tierische und zweibeinige Räuber, erfolgreich behauptet er sich gegenüber Bären und Wölfen. Der Gehilfe bietet Unholden die Stirn, die sich an Haus und Hof bereichern wollen. Sein Lebensumfeld ist karg. Die Züchtungen der ersten Stunde sind wenig zielgerichtet.

Lediglich die Hunde, die Arbeit vorbildlich im Sinne ihrer Menschen verrichten, erhalten die Chance, ihre Gene weiterzugeben. Bis zu den beiden Weltkriegen ist dieser Ansatz der Selektion bestimmend.

Der Irrsinn der Kriege macht die Bestrebungen des polnischen Zuchtverbandes, den wertvollen Wach- und Hütehund breiter aufzustellen, zunichte.

Nur einzelne Tiere sind nach Ende des Zweiten Weltkrieges noch bei den Bauern anzutreffen. Mit ihnen erfolgt der Neubeginn der reinrassigen Züchtung, die 1963 von der FCI die internationale Anerkennung erhält.

Die mittelgroßen Hunde wirken auf den ersten Blick sympathisch. Mit ihren bis auf die Augen fallenden langen Kopfhaaren und der nicht weniger langen und reichlich behaarten Rute.

Dazwischen ein muskulöser Körper mit einem dicht-derben Haarkleid aus längerem und anliegendem Deckhaar. Das dichte Fell verführt den Betrachter des Polski Owczarek Nizinny leicht einmal dazu, dessen Gewicht zu überschätzen.

Die Rüden erreichen bis zu 50 Zentimeter Schulterhöhe, die Hündinnen bleiben einige Zentimeter darunter. Ihr Gewicht variiert zwischen 12 und 25 Kilogramm.

Für einen PON ist das Wetter zweitrangig. Er besitzt ausreichend Unterwolle und das Fell ist perfekt auf die Jahreszeiten abgestimmt.

Der moderne Rassestandard schränkt die Grundfarbe des Fells und seiner Flecken nicht ein – alle Farben sind erlaubt. Die Pflege des widerstandsfähigen Fells geht ohne besonderen Aufwand von der Hand und ist mit wöchentlichem Kämmen schnell ausgeführt.

In den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts werden die ersten Würfe in Deutschland dokumentiert. Inzwischen hat der polnische Niederungshütehund hier einen festen Platz gefunden.

Pon Charakter & Wesen

Sein lebhaftes und doch gemäßigtes Temperament, die intelligente, selbstbewusste und wesensfeste Art seines Auftretens bereitet seinen Menschen viel Freude.

Treu und ergeben lebt er in seinem Familienrudel. Kinder sind für ihn gern gesehene Spielkameraden. Genauso anhänglich wie anpassungsfähig findet der Vierbeiner seinen Platz in der Gemeinschaft. Es ist wichtig für ihn, an allen Aktivitäten teilhaben zu dürfen.

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© Martina Topf / Fotolia.com

Sein Charakter steht dem nicht im Wege. Der PON ist gut zu erziehen und stellt selbst Anfänger vor keine allzu großen Herausforderungen. Gehen sie fair und konsequent mit ihm um, dankt er es Ihnen mit hoher Bereitschaft und gelehrigem Tun.

Lob und Belohnung erweisen sich als wirkungsvolle Erziehungselemente. Der vielseitige Bauernhund will geistig und körperlich gefordert werden.

Eine ansprechende Auswahl hierfür bietet der Hundesport. Flyball, Agility und Obedience werden von dem Bewegung liebenden Polen freudig angenommen. Zudem locken Ausflüge in die Natur, das Spazierengehen und das Mitlaufen am Fahrrad stets das Tier.

Ein nimmer müder Gefährte bleibt auch dann noch bei seinem Zweibeiner, wenn Hunde anderer Rassen bereits die Verfolgung von Wildtieren aufgenommen haben. Wildern oder Streunen sind für den PON keine Alternativen, lieber bleibt er in der Nähe des Rudels.

Wie es seine Herkunft und frühere Verwendung erwarten lässt, nimmt der Hütehund Wachaufgaben pflichtbewusst wahr.

Fremden begegnet der PON anfangs zurückhaltend, sie werden deutlich gemeldet, bis er sie freundlich-reserviert akzeptiert. Je nach Temperament des Hundes kann es angezeigt sein, mit konsequenter Erziehungsarbeit das Bellverhalten zu zügeln.

Er besitzt einen ausgeprägten Hütetrieb und seine große Anhänglichkeit lassen ihn gern und freiwillig in der Nähe seiner Familie verweilen. Er ist kein Wilderer und er neigt nicht zum streunen. Er ist lernfreudig und hat ein ausgezeichnetes Gedächtnis.

Um Umgang mit anderen Hunden zeigt sich der Pon freundlich mit einem intakten, artgerechten Sozialverhalten.Umweltreizen- und anforderungen begegnet er gelassen. Verhaltensstörungen sind nahezu unbekannt.

Zu fremden Menschen ist er zunächst zurückhaltend aber freundlich im Umgang mit Kindern.

Züchter der Rasse bei Welpen.de