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Hunderasse Komondor

Komondor

Komondor Charakter, Erziehung und Haltung

Die Hunderasse Komondor mit dem auffälligen Fell gehört der Gruppe der Hüte- und Treibhunde an.

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Letzte Aktualisierung am 22.01.2018


Aller Wahrscheinlichkeit nach kam die Rasse mit den wandernden Altmagyaren nach Ungarn. Seit ca. 4000 Jahren wird er zur Bewachung von Tierherden eingesetzt, sein Wesen ist demnach von Selbstbewusstsein und einem ausgeprägtem Schutzverhalten geprägt.

hunderasse komondor
© Dogs / Fotolia.com

Aussehen

Der Komondor ist ein großer und kräftiger Hund. Rüden wiegen bis zu 60 kg, Hündinnen bis zu 50 kg. Im Schnitt ist der Komondor 65 cm hoch, Rüden erreichen manchmal eine Höhe von bis zu 80 cm.

Auffallend ist vor allem sein Fell: Der Körper ist von verfilzten, dichten Haarsträhnen bedeckt, die im Schnitt eine Länge von 25 cm erreichen. Fellfarbe ist stets weiß, erscheint jedoch oft elfenbeinfarben.

Komondor Charakter und Eignung

Aufgrund seiner ursprünglichen Aufgabe, Tierherden zu bewachen, ist der Komondor auch heute noch ein uneingeschränkt wachsamer Hund. Gegen Fremde ist er zunächst abweisend, zu seiner Familie hält er jedoch eine enge Bindung, ohne dabei zu sehr verschmust zu sein.

Der Komondor verfügt über ein sehr selbstständiges Wesen, was ihm bei der Arbeit mit der Herde zugutekam, bei der Erziehung zum Familienhund jedoch viel Geduld erfordert. Uneingeschränkter Gehorsam auf Knopfdruck darf man von dieser Rasse nicht erwarten.

Der Komondor wird stets seinen eigenen Kopf behalten und zeigt sich durchaus auch mal sehr stur. Geduld, Liebe und Konsequenz sind stets von seinem Menschen gefordert – niemals jedoch eine grobe Hand!

Als Anfängerhund ist der Komondor nur bedingt zu empfehlen.

Wer bisher keine Erfahrung mit Hunden hat, sollte sich die Anschaffung gut überlegen. Ideale Besitzer des Komondors verfügen über Haus und Garten, denn die Rasse benötigt Auslauf und vor allem: eine Aufgabe!

Das Bewachen des Grundstücks wird dem Komondor zur Leidenschaft, was sich – manchmal zum Ärger der Nachbarn – in regelmäßigem Bellen bemerkbar macht. Bedenken Sie unbedingt diesen Aspekt, bevor Sie sich für den Komondor entscheiden!

Hunderasse Komondor
© Dogs – Fotolia.com

Der Komondor wird nicht zum Randalierer, wird er nur unzureichend bewegt. Dies sollte seinen Besitzer jedoch nicht dazu verleiten, ihn zu lange auf seinem Plätzchen liegen zu lassen. Die Rasse benötigt viel Auslauf, Freiraum und aktives Spiel – auch beim Hundesport kann er seine Erfüllung finden.

Pflege des Komondor

Das auffällige Fell vermittelt den Eindruck, ständiger Pflege zu bedürfen, um keine unangenehmen Gerüche zu verbreiten. Dies entspricht zum Glück nicht den Tatsachen, macht man von Anfang an alles richtig. Bereits im Welpenalter sollte man die „Zottelbildung“ fördern.

Dabei formt man die Haarsträhnen leicht mit den Fingern bis auf die Haut, sodass die Unterwolle keine unerwünschte Haarplatte bilden kann. Ein erwachsener Komondor benötigt später recht wenig Pflege.

Auf keinen Fall darf er gebürstet werden.

Wenn es unbedingt einmal ein Bad sein muss, dann nur mit Wasser, um das Wollfett zu erhalten. Verwendet man Shampoo, nässt der Hund anschließend im Regen völlig durch und trocknet nur schlecht. Die einzelnen Haarsträhnen können auch etwas gekürzt werden. Eine Rasur ist jedoch nur an einzelnen Stellen, wie rund um die Geschlechtsorgane, ratsam.

Bedenken Sie: Das Fell schützt vor Kälte, Hitze und Nässe!

Suchen Sie nach einem Hund, der einen eigenen Kopf hat, Ihr Haus und Hof stets gut bewacht und zudem stets ein treuer Gefährte sein wird, ist der Komondor vielleicht der richtige Hund für Sie.

Haben Sie bereits Erfahrung mit Hunden, verfügen Sie über Geduld und liebevolle Konsequenz, wird Sie diese Rasse nicht enttäuschen!

 

Informationen zur Rasse

FCI-Standard Nr. 53 /13.09.2000 / D
Ursprung: Ungarn

Schulterhöhe: 

Hündinnen:
65-70 cm

Rüden:
70-80 cm; ausdrucksvolles, kluges Gesicht mit dunklen Augen; schwarzes Nasen- und Lefzenpigment; langes, weißes Zottelhaarkleid.