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Australian Terrier

Australian Terrier Charakter, Erziehung und Haltung

Die Geschichte der zwei in Australien entstandenen Terrierrasse sind unentwirrbar miteinander verbunden. Sowohl Australian Terrier wie Silky Terrier wurden von Australien im 19. Jahrhundert aus verschiedenen englischen Terrierrassen gezüchtet.

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© Vincent – Fotolia.com

Geschichte

Aus alten Berichten ist bekannt, dass es rund um Tasmania bereits Anfang des 19. Jahrhunderts viele blau/lohfarbene drahthaarige Terrier mit einem Gewicht von ca. 2,5 KG gab, allgemein als Wachhunde anerkannt.

Andere Terrier in diesem Bereich Australiens waren sandfarben. Aller Wahrscheinlichkeit stammt der Australien Terrier aus Schottland und Nordengland die von Einwanderern nach Australien gebracht wurden.

Vom Scottie (oder Cairnterrier) stammen das harte Fell und die kurzen Läufe- der Skyeterrier verstärkte noch die Gene für Kurzläufigkeit, brachte gleichzeitig üppiges Haarkleid und Körperlänge.

Ursprungsland Australien

Spätere Einkreuzungen begründeten den Haarschopf des Dandie Dinmont Terrier, die blassblaue Farbe und Kleinheit des Yorkie Terrier. Einige Experten glauben, dass auch etwas vom Irish Terrier -Ahnen dazu beigetragen hat, die rote Farbe der Sandies zu begründen.

Einkreuzungen von Manchester Terriern erfolgten später, um die Farbstärke des Tan bei den blue/tans zu verbessern. Hundeausstellungen im 19. Jahrhundert führten Klassen für schwarz-lohfarbene wie blau-lohfarbene Broken-coated Terrier aufgeteilt in unter und über 3,2 KG.

Dem Australian Terrier müssen die Ohren klingen, könnte er verstehen, was über ihn geschrieben wird.

Er sei ein „richtiger“ Hund im kleinen Format; ein großer Hund in einem Kleinen. Mit derartigen Identitätsproblemen müssen sich seine Vorfahren in Australien zwei, drei Jahrhunderte zuvor nicht befassen.

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© Andreas Gradin – Fotolia.com

Sie haben viel Arbeit, wenn sie Haus und Hof bewachen und von Mäusen, Ratten und selbst Schlangen frei halten. Im Gepäck englischer Einwanderer nach Australien gelangt, werden die Terrier auf ihre Gebrauchseigenschaften hin gezüchtet.

Alte Terrierrassen aus dem Norden von England und aus Schottland, wie Scotch Terrier, Black and Tan Terrier und andere Terrierrassen, bilden die Basis.

Im damaligen Australien sind Arbeitshunde gefragt, denen Wind und Wetter nichts anhaben kann und die mit Intelligenz, Wendigkeit und Arbeitswillen ihre Menschen unterstützen.

Das Äußere der Hunde bleibt nebensächlich und unberücksichtigt. Von Minenbesitzern und Farmern wird der niedrig stehende Terrier wegen seines Mutes und seiner Beharrlichkeit geschätzt und seit dem 19. Jahrhundert gezüchtet.

Er ist schneller als das flüchtende Kaninchen, tötet blitzschnell Schlangen in den Minen oder hütet in Zusammenarbeit mit seinesgleichen Schafe und Großvieh.

Größe und Gewicht

Bei einer Schulterhöhe von 25 Zentimetern und bis zu 6,5 Kilogramm Gewicht ist der „Aussie“, wie auch diese Rasse manchmal von seinen Menschen liebevoll genannt wird, ungemein agil. Als eigenständige australische Rasse wird der zähe und robuste Hund 1933 anerkannt.

Deutsche Züchtungen sind seit dem Jahr 1968 dokumentiert. Der FCI-Standard Nr. 8 sieht für das harsche Fell blaue, sandfarbige und rote Färbungen vor. Am Kopf und an den Läufen zeigt sich der Kleine meist heller.

Fell

Das Deckhaar ist dicht und etwa 6 Zentimeter lang. Zusammen mit der weichen Unterwolle schützt es wirksam vor Nässe und Kälte ebenso wie vor großer Hitze. Zudem ist es sehr pflegeleicht – das Haarkleid bedarf lediglich des regelmäßigen Kämmens mithilfe von Kämmen mit groben Zinken.

Auffällig ist am Hals der lange Fellkragen, der erst am ausgewachsenen Vierbeiner, mit ungefähr drei Jahren, zu sehen ist. Kleine ovale Augen und spitze, aufrecht stehende Ohren geben dem Terrier-Gesicht seinen einnehmenden Ausdruck.

Australian Terrier Wesen

Es passt zu dem gewinnenden Wesen des Australian Terriers. Er ist ein Allrounder unter den Rassehunden. Temperamentvoll und bisweilen draufgängerisch. Menschen liebt er. Kennt er sie nicht, nähert er sich vorsichtig zurückhaltend. Kinder hingegen werden von ihm schnell akzeptiert und beschützt.

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© Margo Harrison – Fotolia.com

Der Australian Terrier geht einem Streit mit anderen Hunden gewöhnlich aus dem Wege. Das macht ihn zu einem angenehmen Begleiter auf langen Spaziergängen – hier ist er fröhlich und aufgeschlossen bei der Sache.

Der Terrier erfahrene Hundeführer vergisst in Wald und Flur jedoch nicht, den Kleinen unter aufmerksamer Beobachtung laufen zu lassen; im Wissen um dessen hin und wieder auflebenden Jagdtrieb. Grundsätzlich lässt sich der Gebrauchs- und Begleithund gut erziehen.

Er lernt schnell, ist angesichts seiner Anhänglichkeit sowie Aufgeschlossenheit leicht führig und ordnet sich bereitwillig unter.

Der Familienhund lebt in der Stadtwohnung wachsam, ohne durch übertriebenes Bellen aufzufallen. In diesem Umfeld wacht er gleichermaßen unbestechlich wie auf dem großen Bauernhof. Selbstbewusst und instinktsicher verträgt er sich mit den dort anzutreffenden Tieren.

Kommt es dann noch zu einem Zusammenleben im Verbund mit weiteren Australian Terriern, entspräche dies seiner Herkunft und seiner Verwendung als Hütehund – eine vom Australier freudig gesehene Steigerung seiner Lebensqualität.

Mit großem Sprung- und Klettervermögen ausgestattet empfiehlt sich der Australian Terrier für den Hundesport. Hier findet er Gefallen an Dogdancing, Frisbee-Spielen, Obedience und ähnlichen Herausforderungen.

Gut ausgebildet und solide auf die anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet, bewährt sich ein Aussie als gewandter und gern gesehener Therapiehund. Durch seine Anpassungsfähigkeit nimmt der Begleiter es mit jeder Herausforderung auf und gibt seinen Menschen Raum für kreatives Handeln.