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Australian Silky Terrier

Australian Silky Terrier Charakter, Erziehung und Haltung

Der Australian Silky Terrier gehört zu den von der FCI anerkannten Hunderassen. Er wird dort in der Gruppe 3, Sektion unter der Nr. 236 geführt.

Die Rasse des Australian Silky Terriers lässt sich zurückführen auf den bekannten und sehr weit verbreiteten Yorkshire Terrier und den kraftvollen, mutigen Australian Terrier. Man verkreuzte die beiden miteinander und erhielt dabei eine Rasse, die beiden Ursprungstieren sehr ähnlich ist.

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© Andreas Stern Fotografie – Fotolia.com

Die zuerst aus der Verpaarung hervorgegangene Hündin, die sich durch ein sehr seidiges Haarkleid auszeichnete, wurde nach England verbracht und dort einige Male mit dem Dandy Dinmont Terrier gekreuzt.

Ein Indiz, das auch heute noch auf den Einfluss des Dandie Dinmont Terriers hinweist, ist der typische, leicht hellere Haarschopf beim Australian Silky Terrier.

Geschichte

Ein großer Liebhaber dieser kleine Rassen, Mr. Mc Arthur Little, erwarb einen dieser Nachkommen und bemühte sich, diese kleine, neu entstandene Rasse weiter zu verbessern.

Dazu kreuzte er Skye Terrier mit ein. Schließlich wanderte Mc Arthur Little von England nach Australien aus und setzte dort seine züchterischen Versuche fort.

Die Australier wünschten sich einen Hund, der kleiner und gut im Haus zu halten sein sollte. Die Silky-Terrier wurden mit Vorliebe für die Jagd auf kleinere Nager, wie z. B. Mäuse und Ratten eingesetzt; man verwendete sie aber auch erfolgreich und mit Begeisterung für die Schlangenjagd.

Bereits 1872 wurde dokumentiert, dass in Melbourne Broken-Coated-Terrier ausgestellt wurden (so wurden damals die Silky-Terrier genannt).

Es gab seinerzeit 2 Klassen, die sich lediglich durch ihr Gewicht unterschieden. Es wurden leichtere Hunde bis zu 3,5 kg und schwerere mit einem Gewicht von mehr als 3,5 kg gezeigt. Bis zum Jahrhundertwechsel wurden überwiegend die leichteren Silky, bzw. broken-coated-blue-Terrier gezüchtet.

Bereits im Jahr 1904 benannte man den ersten Australian Terrier Club um. Fortan hieß er „Victorian Silky- and Yorkshire Terrier Club“.

Die neue entstandene Rasse trug dabei den Namen Victorian Silky Terrier; der Club war in Melbourne beheimatet. Kurze Zeit später, im Jahr 1906, entstand ein weiterer Club in Sydney, Australien. Dieser bezeichnete die neue Rasse als Sydney Silky Terrier.

Beide Clubs legten Rassestandards fest, die jedoch in sehr vielen Punkten stark voneinander abwichen. Erst in den 50-er Jahren einigte man sich – nach Intervention durch den Australian Kennel Control Council (AKCC) – auf einen gemeinsamen, einheitlichen Rassestandard und die Bezeichnung Australian Silky Terrier.

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© Tomasz Zajda – Fotolia.com

Die weltweite Verbreitung des Australian Silky Terriers erfolgte langsam und in kleinen Schritten. Zwischen 1930 und 1940 gelangten die ersten Exemplare nach Europa und die USA. Aber 1954 gab es lediglich eine Anzahl von weniger als 50 dieser Hunde in den Vereinigten Staaten.

Die Größe der Silkies gibt auch einen Hinweis auf ihre direkten Vorfahren, den sie liegt mit 23 cm bis 26 cm Schulterhöhe genau zwischen dem Australian-Terrier und dem Yorkshire Terrier, wobei der Körper idealerweise 1/5 länger als hoch sein sollte.

Aussehen und Größe

Der Australian Silky Terrier gehört mit einer Größe von bis zu 26 cm zu den mittelgroßen Hunden. Er ist relativ kompakt und niedrig stehend. Sein Gewicht darf bis zu 5,4 kg betragen.

Bezeichnend für diese Rasse ist das seidige Haar, dem er auch seinen Namen verdankt. Die Haare sind sehr glatt anliegend, dabei fein und schön glänzend. Es kommt in den Farben blue und tan (blau und loh) vor, oder auch in graublau.

Man schätzt die intensiven Farben mehr als die etwas blasseren. Bei der Geburt sind die Australian Silky Terrier grundsätzlich schwarz; ihre endgültige Fellfarbe haben sie dann im Alter von 2 Jahren.

Wesen des Australian Silky Terrier

Wie die meisten anderen Terrier auch, sind Silkies sehr wachsam und eifrig. Der Jagdtrieb ist im Allgemeinen gut ausgeprägt, daher sollte der Hund immer genügend Gelegenheit zur Bewegung haben.

Da auch die Silky Terrier eine ausgeprägte Persönlichkeit besitzen, ist eine konsequente, liebevolle Erziehung unerlässlich.

Züchter dieser Rasse