Akbash Herdenschutzhund Wesen

Aktualisiert März 10th, 2019

Stichpunkte: Türkei | Akbaş | Hirtenhund | Haushund | Rassestandard | Widerrist | Fédération Cynologique Internationale | Hunderasse | Türkische Hunde


Fakten:

  • keine FCI Anerkennung
  • Herdenschutzhund, starker Schutztrieb
  • zurückhaltend und aufmerksam
  • extrem mutig, eigenständiger Charakter
  • ausgezeichneter Wachhund
  • territoriales Wesen
  • Lebenserwartung 10 Jahre+
Akbaş Hund akbash

Der Akbash stammt ursprünglich aus der Türkei wird dort zur Bewachung von Viehherden eingesetzt. Die Rasse wurde dort zum Nationalhund ernannt, was seine enorme Bedeutung widerspiegelt.

Es handelt sich beim Akbash um eine große Hunderasse, etwas leichter und kleiner als der Kangal oder der Anatolische Hirtenhund.


Charakter & Wesen

Der Schwerpunkt der  Zucht liegt auf Unabhängigkeit, Mut und einen festen Charakter. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Herdenschutzhund mit der Schafherde tagelang allein gelassen wird. Aufgrund seiner Größe ist er in der Lage, auch Raubtiere zu verscheuchen.

Bei Gefahr entscheidet der Hund selbstständig, wie er mit einer Situation umgeht. Die Grundhaltung ist ein ruhiges Wesen, Fremden gegenüber mißtrauisch. Wenn er nicht richtig sozialisiert wurde kann er anderen Hunden gegenüber aggressiv reagieren.

Der Akbash ist kein Hund für Anfänger. Der Umgang mit dieser selbständigen Hunderasse erfordert viel Erfahrung. Wie alle großen Hunderassen entwickelt sich der Charakter langsamer als bei kleinen Hunderassen.


Gesundheit

Die Rasse ist relativ gesund. Hüftdysplasie und Magendrehung kann ein Thema sein, das Problem betrifft fast alle großen Hunderassen.


Haltung

Der Akbash ist kein idealer Wohnungshund, dies dürfte aufgrund seiner Größe und Verwendung klar sein. Er bewacht Viehherden, was sein Bewegungsbedürfnis erklärt.

Ein gut eingezäuntes Grundstück mit genügend Auslaufmöglichkeit sollte mindestens vorhanden sein. Vom Wesen her ist die Rasse auf Arbeit gezüchtet, er braucht daher eine sinnvolle Aufgabe.