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Overmeier
Gut geschult ist halb gewonnen
Sie toben täglich über Deutschlands Wiesen, mal mehr
oder weniger gut erzogen. Eine gute Erziehung basiert auf eine gute Hundeschule.
Aber wie erkennt man eine solche?
Um ein friedlichen Einhergehen zwischen Hundehaltern und Nichthundehaltern
zu erreichen, ist ein umsichtiges, verantwortungsvolles Miteinander unerlässlich.
Dabei steht eine gute Erziehung des Hundes und ein entsprechendes Fachwissen
rund um den Hund im Vordergrund. Leider hapert es in vielen Haushalten
gerade in diesem Punkt, dabei gibt es mittlerweile in fast allen Regionen
Deutschlands Hundeschulen oder Hundeplätze.
Hier kann der Hundebesitzer alles Wissenswerte über seinen vierbeinigen
Freund lernen und mit Gleichgesinnten das Erlernte praktisch umsetzen.
Die moderne Hundeerziehung setzt heutzutage sowohl am Hund als auch am
Besitzer an.
Theoretisches Wissen wird in einer guten Hundeschule ebenso vermittelt
wie die praktische, praxisnahe Anwendungen auf dem Platz. Der vor Jahren
praktizierte militärähnliche Drill ist hinfällig, im Vordergrund
steht der Grundgehorsam, erreicht durch positive Bestärkung.
Neben dem Erlernen des Grundgehorsams gibt es mittlerweile jede Menge
sportliche Disziplinen, die Hundeführer und Vierbeiner gemeinsam
meistern können. Für fast jeden sportlichen Hund und Hundeführer
wird etwas geboten. Ob Agility, Turnierhundesport, Frisbee oder Flyball,
all diese Sportarten setzen einen guten Grundgehorsam voraus. Beim Sport
wird dieser immer wieder spielerisch gefestigt.
Aber auch für die weniger Aktiven Hundebesitzer und Hunde bieten
gute Hundeschulen Aktivitäten ohne sportliche Leistung an. Die Möglichkeiten
sind unbeschränkt, sei es bei der Fährtenarbeit, Rettungshund
oder der Verfeinerung der Ausbildung bei der Begleithundprüfung.
Eines haben alle Aktivitäten gemeinsam, der Spaß für Mensch
und Tier sollte immer im Vordergrund stehen. Ebenso ein gutes Sozialverhalten
und die gute Mensch-Hund-Bindung stehen. Um auf individuelle Wünsche
des Besitzers einzugehen bietet die gute
Hundeschule im weiteren ein flexibles Ausbildungsprogramm an,
wie beispielsweise einen Kind-und-Hund-Kurs, Training zum Fahrrad- und
Pferdebegleithund.
Grundlegend sollte man sich in seiner Umgebung mehrere Hundeplätze/Hundeschulen
anschauen und dort eine Probestunde absolvieren. Eine Hilfe können
Hundebesitzer sein, die sie auf ihren täglichen Spaziergängen
treffen. Diese können sie gezielt darauf ansprechen, ob sie eine
gute Adresse kennen. Aufschlussreich kann aber auch schon ein Gespräch
mit dem Tierarzt des Hundes sein. In vielen Fällen liegen dort in
den Warteräumen Adressen von Schulen und Trainern aus. Das Wichtigste
aber ist, dass der Hundebesitzer sich beim dem Hundetrainer gut aufgehoben
fühlt und diesem vertraut.
Kosten:
Je nach Kurs, Aufwand und Niveau der Hundeausbildung sind die Kosten unterschiedlich
hoch und unterliegen keiner Richtlinie. So kann eine Ausbildungsstunde
zwischen 2,50€ und 25 € (oder mehr) liegen und ein zweiwöchiger
Kurs um die 800 € kosten.
Angebote:
Viele Hundeschulen haben ein umfangreiches Kursangebot, nachfolgend aufgezählte
Kurse werden in vielen guten Schulen Angeboten:
Beratungen im Vorfeld der Hundeanschaffung (Welcher Hund passt
zu mir?)
Welpenspielgruppen
Junghundkurse
Gruppen- und Einzeltraining
Familien- und Begleithundausbildung
Tiergerechte Ausbildung
Problemhundetherapie
Hundesport (Agility, Breitensport, Begleithundprüfung)
Wünschenswert wäre es allerdings, wenn sich der Hundebesitzer
nicht erst bei Problemen und Verhaltensauffälligkeiten seines Hundes
an eine Hundeschule wendet.
Lesen Sie auch: Kleine Hundeschule - Lob
und Tadel
Kontakt zur Autorin:
Homepage: http://www.hundewiese.net/
(C) Jennifer Overmeier , alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Autors!
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