Aktualisiert 2026:

Auf einen Blick

Eine Hündin wird etwa ab dem siebten Lebensmonat geschlechtsreif und ist dann rund zweimal im Jahr läufig – nur in dieser Zeit ist sie paarungsbereit. Ein Rüde erreicht die Geschlechtsreife ungefähr ab dem neunten Monat; seine Paarungsbereitschaft ist an keine feste Jahreszeit gebunden. Riecht er eine läufige Hündin, kann er unruhig werden, wimmern oder das Fressen verweigern. Kommt es zur Paarung, sind bei kleinen Hunden bis zu fünf, bei großen bis zu zehn Welpen möglich.

Ab wann sind Hunde geschlechtsreif?

Wann wird ein Hund geschlechtsreif? Wie verläuft die „Hitze“? Hier finden Sie eine kleine, verständliche Information zum Thema Geschlechtsreife bei Hunden.

Eine Hündin ist ungefähr ab dem siebten Lebensmonat geschlechtsreif und wird dann in der Regel zweimal im Jahr läufig.

Nur in dieser Zeit ist sie paarungsbereit. Die Läufigkeit dauert zwei bis drei Wochen; dabei wird die Hündin unruhig, und aus der Scheide tritt blutiger Ausfluss aus. Wie die einzelnen Phasen genau ablaufen, erkläre ich ausführlich in meinem Ratgeber Die Läufigkeit der Hündin.

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© Cornelia Pretzsch – Fotolia.com

In der Vorbrunft, die etwa zehn Tage dauert, wehrt sie noch alle Rüden ab. Das ändert sich jedoch, wenn die Hochbrunft beginnt: Sie bringt einen Rückgang der Blutung mit sich und läutet die Paarungsbereitschaft ein. Nähert sich von nun an ein Rüde in eindeutiger Situation, lässt sie sich beschnuppern und legt den Schwanz zur Seite.

Ab wann ist ein Rüde zeugungsfähig?

Die Geschlechtsreife tritt einem Rüden ungefähr ab dem neunten Monat ein. Im Gegensatz zur Hündin unterliegt seine Paarungsbereitschaft keinen bestimmten zeitlichen Beschränkungen.

Ein Rüde, der eine läufige Hundedame riecht, will seinen Trieb befriedigen. Er wird unruhig, wimmert, heult, läuft weg und verweigert manchmal sogar die Nahrung.

Gut zu wissen: Kommt es zur Paarung, können es bei kleinen Hunden bis zu fünf Welpen und bei großen Hunden bis zu zehn Welpen werden. Wer keinen Nachwuchs möchte, sollte eine läufige Hündin also konsequent von unkastrierten Rüden fernhalten.

Häufige Fragen zur Sexualität des Hundes

Ab wann ist eine Hündin geschlechtsreif?

Ungefähr ab dem siebten Lebensmonat. Ab dann wird sie in der Regel zweimal im Jahr läufig und ist nur in dieser Zeit paarungsbereit.

Ab wann ist ein Rüde zeugungsfähig?

Etwa ab dem neunten Monat. Anders als bei der Hündin ist seine Paarungsbereitschaft nicht an bestimmte Zeiten gebunden – er reagiert auf läufige Hündinnen in seiner Umgebung.

Wie verhält sich ein Rüde, wenn eine Hündin läufig ist?

Er kann deutlich unruhig werden: Viele Rüden wimmern, heulen, wollen ständig nach draußen, laufen weg oder verweigern zeitweise das Fressen. Das legt sich meist wieder, sobald die Hündin nicht mehr in der heißen Phase ist.

Wie viele Welpen sind bei einer Paarung möglich?

Das hängt von der Größe ab: Bei kleinen Hunden sind es bis zu fünf, bei großen Hunden bis zu zehn Welpen. Ob eine Verpaarung sinnvoll und verantwortbar ist, sollten Sie aber gut überlegen – und bei gesundheitlichen Fragen Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt einbeziehen.

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