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Mikrochip-Transponder

Auf Reisen von einem Mitgliedstaat in einen anderen müssen Heimtiere durch einen elektronischen Transponder gekennzeichnet werden, um eine eindeutige Verbindung zur Gesundheitsbescheinigung (EU-Tierpass) zu gewährleisten. Während eines Übergangszeitraums von acht Jahren ab 2003 ist auch eine Tätowierung zulässig.

Der Mikrochip, auch Transponder oder Tag genannt, ist ein elektronisches System für das automatisierte Erkennen von Tieren. Der Transponder ist 12 x 2 mm groß, kann beliebig oft ausgelesen werden und hält ein Hundeleben lang.

 

Vorgeschrieben sind ISO-Norm 11784 oder 11785 – bei anderen Standards muss der Tierhalter das Ablesegerät für eventuelle Kontrollen selber zur Verfügung stellen.

Vorteile einer Kennzeichnung mittels Transponder

  • Der Chip belastet und stört das Tier nicht, der Chip sendet keinerlei Radiowellen aus, er ist komplett inaktiv!
  • Die Implantierung ist einfach,schnell,schmerzfrei, wie eine Impfung (keine Betäubung erforderlich)!
  • Der Chip ist fälschungs und manipulationssicher!
  • Der Chip hat ein Tierleben lang Bestand, ist beliebig oft ablesbar und "wandert" nicht!
  • Der Chip dient als Eigentum-sowie Abstammungsnachweis und sichert züchterische Glaubwürdigkeit!
  • Die Rückermittlung entlaufender oder gestohlener Tiere ist durch Registrierung in internationale Datenbanken effektiv!
  • Der Chip leistet einen Beitrag zum Umweltschutz und entspricht der ISO-Norm.
    Der Chip hat im grenzüberschreitenden Reiseverkehr internationale Gültigkeit.

Auslesen des Mikrochips

© fotowebbox - Fotolia.com

 

Der Transponder selbst ist inaktiv . Erst wenn das Lesegerät in die Nähe des Transponders gebracht werden, sendet dieser die Daten an das Lesegerät. Weltweit erhält jedes Tier eine eigene Kenn-Nummer (12stellige ID-Nummer+3stelliger Ländercode).

Mit einer sterilen Einwegspritze wird der Transponder vom Tierarzt in die linke Nackenseite des Tieres (international normierte Stelle !) injiziert. Nach der Implantation des Transponders muß die ID-Nummer unter Angabe des Nationales des Tieres und der Daten betreffend den Tierbesitzer bei einer internationalen Datenbank registriert werden.

Transponder injizieren

Chippen


In der Regel wird Ihr Tierarzt eine Datenbank seines Vertrauens vorschlagen.Wir empfehlen die Seite Tasso e.V. mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Rückvermittlung vermisster Tiere.
http://www.tiernotruf.org/


Sicherheit für die Zukunft

Ihr Hund ist nun gechipt und die Daten sind in einer internationalen Datenbank registriert. Falls Ihr Hund jemals entlaufen sollte und im Tierheim landet, erhöht sich die Chance auf ein schnelles Wiedersehen beträchtlich.

Ein Lesegerät wird über den Nacken des Tieres geführt und aktiviert dabei mit seinem Sender den Transponder.

Im Display des Lesegerätes erscheint die Kenn-Nummer (12stellige ID-Nummer+3stelliger Ländercode). Anhand der ausgelesenen Daten können Sie nun als Halter ermittelt und verständigt werden.

Viele Tierärzte und Tierheime verfügen mittlerweile über solche Lesegeräte.

Es spricht also einiges für das Kennzeichnen Ihres Hundes mit einem Mikrochip-Transponder. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt und lassen Sie sich dort beraten.

 

Lesen Sie auch: EU–Heimtierausweis für Hunde

 

 

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