Welpen richtig füttern

Welpen richtig füttern: Die ersten Wochen im neuen Heim

Mit dem Einzug eines jungen Hundes bricht in der Familie erst einmal eine ganz neue, turbulente Zeit an. Ihr neuer Wegbegleiter muss noch viele Dinge lernen und wird in den nächsten Wochen und Monaten wachsen.

Bildquelle: KI generiert

Umso wichtiger ist es, dass er nicht nur eine optimale Ausstattung vorfindet, sondern auch gut gefüttert wird. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema Füttern und Einzug in ein neues Heim.

Ein junger Hund braucht gutes Futter

Das Wachstum eines Welpen erfordert eine präzise Abstimmung der Nährstoffe, da sich Knochen, Muskeln und Organe im Eiltempo entwickeln. Das macht gutes Welpenfutter aus: ein optimaler Proteingehalt und das perfekte Verhältnis von Kalzium zu Phosphor.

Minderwertige Produkte mit unnötigen Füllstoffen können zu gesundheitlichen Problemen im Wachstum führen.

Gleichzeitig müssen Qualität und das Budget der Haushaltskasse zueinander passen, da ein heranwachsender Hund erstaunliche Mengen verdrückt.

Tipp: Wenn Sie einen Hundefutter-Preisvergleich im Internet nutzen, finden Sie hochwertige Futtersorten von Premium-Herstellern oftmals zu deutlich besseren Konditionen. So sichern Sie die gesunde Ernährung Ihres neuen Familienmitglieds, ohne die eigenen Finanzen aus den Augen zu verlieren.

Trockenfutter vs. Frischfutter – das kommt bei Welpen gut an

Bei der Wahl der Fütterungsmethode stehen sich meistens Trockenfutter und Frischfutter oder Nassfutter gegenüber. Trockenfutter bietet eine hohe Energiedichte und lässt sich unkompliziert portionieren sowie lagern.

Zudem unterstützt das Kauen der harten Brocken die Zahngesundheit des jungen Hundes, während der Zahnwechsel stattfindet.

Nassfutter oder eine kontrollierte Frischfütterung punkten dagegen mit einem hohen Feuchtigkeitsanteil und einer intensiven Geschmacksnote, die von vielen Welpen bevorzugt wird. Beide Varianten machen Sinn und lassen sich theoretisch auch kombinieren.

Wichtig ist vor allem, dass Sie das gewohnte Futter vom Züchter in den ersten Tagen im neuen Heim beibehalten, um den empfindlichen Magen-Darm-Trakt des Welpen nicht durch den Umzugsstress und eine gleichzeitige Futterumstellung zu überfordern.

Worauf Sie bei der Futterauswahl achten sollten

Beim Blick auf die Zutatenliste des Welpenfutters sollten Sie eine klare Transparenz einfordern. An erster Stelle der Deklaration muss immer eine hochwertige Proteinquelle stehen, wie etwa gut verdauliches Muskelfleisch von Huhn, Rind oder Lamm.

Ein junger Hund benötigt diese tierischen Eiweiße dringend für den Aufbau seiner Muskelstrukturen.

Vermeiden Sie Produkte, die einen hohen Anteil an billigem Getreide, künstlichen Konservierungsstoffen oder zugesetztem Zucker aufweisen. Hochwertige Fette wie Lachsöl liefern essentielle Omega-3-Fettsäuren, die für die Entwicklung des Gehirns und für ein glänzendes Fell sorgen. Ergänzt wird der ausgewogene Mix durch leicht verdauliche Kohlenhydrate aus Kartoffeln oder Reis.

Wie viel Futter benötigen Welpen am Tag?

Die passende Futtermenge hängt vom Gewicht Ihres Welpen und vom Alter ab. Auch die Endgröße Ihres Tieres spielt eine Rolle. Orientieren Sie sich an den Richtwerten auf der Verpackung. Da der Magen eines Welpen noch klein ist, verteilen Sie die Tagesration auf mehrere Mahlzeiten.

In den ersten Wochen im neuen Zuhause sind drei bis vier Fütterungen pro Tag ideal, um den Verdauungsapparat gleichmäßig zu belasten und gefährliche Blutzuckerschwankungen zu vermeiden.

Kontrollieren Sie das Gewicht Ihres Schützlings wöchentlich, um die Portionen kontinuierlich an das Wachstum anzupassen. Ein gut genährter Welpe sollte eine fühlbare, aber nicht sichtbare Rippenstruktur aufweisen.

Hochwertige Futternäpfe gleich am Anfang dazu kaufen

Nicht nur aufs Futter, sondern auch auf die Ausstattung kommt es an. Investieren Sie in hochwertige Näpfe aus Edelstahl, die Sie bei Bedarf auch in der Spülmaschine reinigen können.

Achten Sie zudem darauf, dass die Näpfe mit einem rutschfesten Gummiring am Boden ausgestattet sind. Welpen gehen beim Fressen oft sehr stürmisch vor, sodass ein standfester Napf verhindert, dass das Futter im halben Raum verteilt wird.