Welche Vitamine braucht ein Hund?

Auf einen Blick: Vitamine sind wichtige Nährstoffe, die dem Hundekörper von außen zugeführt werden müssen, da er sie selbst nicht herstellen kann; als Katalysatoren werden sie nur in relativ geringen Mengen benötigt.

Von den zwölf für den Hund wichtigen Vitaminen sind vier fettlöslich: A, D, E und K. Vitamin A ist wichtig für Wachstum, Knochen, Haut, Schleimhäute und Nervensystem, wobei Mangel wie auch Überdosierung gerade bei Welpen schaden.

Vitamin D hält den Calciumgehalt im Blut stabil und ist für den Knochenaufbau entscheidend, kann aber bei Überdosierung Organe verkalken lassen.

Vitamin E schützt die Zellen, Vitamin K wird vom Hundekörper selbst in ausreichender Menge gebildet. Wichtig ist die richtige, ausgewogene Zusammensetzung.

Vitamine für Welpen / Hund

Aus der heutigen Ernährung sind Vitamine für Welpen und ausgewachsene Hunde nicht mehr wegzudenken. Dies gilt auch für Hundefutter.

Der verantwortungsvolle Hundehalter wird daher dafür sorgen, dass sein vierbeiniger Freund zusammen mit seinem täglichen Hundefutter alle wichtigen und notwendigen Nährstoffe erhält.

Welche Vitamine braucht ein Hund?

Vitamine gehören zu den wichtigen Nährstoffen, die dem Körper von außen zugeführt werden müssen, weil er sie selbst nicht herstellen kann.

Es ist bekannt, dass ein Mangel an Vitaminen zu verschieden Krankheiten führen, bzw. die Entstehung von Krankheiten begünstigen.

Schon frühzeitig wusste man, dass das Fehlen von Vitamin C zu Skorbut führt – eine Erkrankung, die z. B. bei den betroffenen Personen zu Zahnausfall führt.

Unbestritten ist, dass Vitamine entscheidend und bedeutungsvoll sind. Man sollte sie allerdings nicht für „Wundermittel“ generell halten. Nachfolgend finden Sie einige Erklärungen zu den wichtigsten Vitaminen.


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Preise zuletzt aktualisiert am: 4.10.2026


Die Vitamine können unterschiedlichen chemischen Klassen zugeordnet werden, das bedeutet, dass sie vollkommen verschiedenartig im Aufbau sind. Sie dienen als Katalysatoren im Körper, daher benötigen Hunde nur relativ geringe Mengen von ihnen. Wichtig dabei ist die richtige Zusammensetzung der unterschiedlichen Vitamine.

Preiswerte Hundenahrung enthält oft nicht die ausreichende Vitaminvielfalt, man kann davon ausgehen, dass die Hundenahrung umso besser ist, je ausgewogener die in ihr enthaltenen Vitamine sind. Dabei unterscheidet man zwischen fettlöslichen und wasserlöslichen Vitaminen.

Von den 12 Vitaminen, die wichtig für einen Hund sind, sind lediglich 4 fettlöslich. Dies sind die Vitamine A, D, E und K.

Vitamin A

Das Vitamin A ist wichtig für das Wachstum des Hundes, man misst ihm Bedeutung bei der Entwicklung von Knochen, Haut und Schleimhäuten zu. Auch für das Nervensystem ist Vitamin A wichtig.

Man kann dem Hund Vitamin A direkt geben, oder Beta-Karotin (Vorstufe des Vitamins A, das in der Leber dann zu Vitamin A verstoffwechselt wird).

Wenn der Hund im Haarwechsel ist (Frühling und Herbst), oder es sich um einen älteren Hund handelt, dann ist der Bedarf an Vitamin A höher. Trächtige oder säugende Hündinnen haben ebenfalls einen erhöhten Vitamin A Bedarf.

Vitamine für den Hund

Ein Mangel an Vitamin A kann bei den Hunden zu einer stark erhöhten Anfälligkeit für Infekte jeglicher Art führen, beobachtet wurden auch Gewichtsabnahmen und starke Abmagerung sowie eine verstärkte Neigung zur Lungenentzündung bei einer Unterversorgung mit Vitamin A.

Vitamine für Welpen

Bei Hunden im Welpenalter ist der Vitamin-A-Mangel besonders gravierend: hier kann es zu eklatanten Schädigungen des Nervensystems kommen, weil die Austrittsstellen der Nerven im Schädel zuwachsen.

Allerdings ist auch ein zu viel dieses Vitamins nicht gut: gerade bei jungen Hunden kann dies häufig zur Deformierung der Knochenstruktur führen.

Die richtige Gabe von Vitamin A führt zu einer Verbesserung der Haut und des Felles; stumpfes Fell und/oder schlechte Haut können ein Anzeichen von mangelndem Vitamin A sein.

Vitamin D

Das Vitamin D hat die Aufgabe, den Calciumgehalts im Blut stabil zu halten. Calcium wiederum ist wichtig für den Knochenaufbau. Ein Mangel an Vitamin D hat daher fast immer Einschränkungen in der Knochenstruktur zur Folge (Rachitis beim Menschen).

Ein stabiles Knochengerüst ist gerade für Hunde besonders wichtig, und daher ist auch hier der die Gabe von Vitamin D außerordentlich wichtig.

Aber auch Vitamin D kann überdosiert werden; dies geht einher mit der Verkalkung von lebenswichtigen Organen wie Leber, Niere und Lunge.

Auch eine Missbildung des Kiefers und der Zähne können die Folge von zu viel Vitamin D sein. Insbesondere in der Trächtigkeit sollte man sehr vorsichtig mit der Gabe von Vitamin sein, denn wenn man der Hündin zu viel davon gibt, kann es zu schwierigen, ungewollten Schäden bei den Welpen kommen.

Vitamin E

Hier gilt ähnliches wie bei Vitamin D. Die Aufgabe von Vitamin E besteht im Schutz der Zellen. Vitamin wirkt gleichzeitig mit Selen und muss gleichzeitig mit ungesättigten Fettsäuren verabreicht werden.

Ein Mangel an Vitamin E führt oft zu einer Verminderung des Abwehrsystems beim Hund, kommt allerdings relativ selten vor.

Vitamin K

Dieses Vitamin spielt eine wichtige Rolle bei der Funktion der Blutgerinnung, Hunde benötigen dieses Vitamin allerdings nicht, denn ihr eigener Körper stellt es selbst in ausreichender Menge zur Verfügung.

Weiterführende Informationen zum Thema

Tierärztin Galina Roth informiert auf Ihrer Seite zum Thema
https://www.tierarzt-homoeopathie.de/tiergesundheit/vitamine-fuer-hunde/

Auf der Seite von Futalis finden Sie ebenfalls nützliche Infos zum Thema
https://futalis.de/hunderatgeber/ernaehrung/grundlagen/naehrstoffe/mineralstoffe-vitamine/vitamine

Wissenschaftliche Betrachtung zum Thema Vitaminergänzung
https://edoc.ub.uni-muenchen.de/2347/1/Senger_Valerie.pdf

Häufige Fragen

Welche Vitamine sind für einen Hund fettlöslich?

Von den zwölf für den Hund wichtigen Vitaminen sind vier fettlöslich: die Vitamine A, D, E und K. Die übrigen sind wasserlöslich.

Wozu braucht der Hund Vitamin A?

Vitamin A ist wichtig für das Wachstum und die Entwicklung von Knochen, Haut und Schleimhäuten sowie für das Nervensystem. Ein Mangel erhöht die Infektanfälligkeit; bei Welpen kann er das Nervensystem schädigen, ein Zuviel die Knochenstruktur deformieren.

Welche Rolle spielt Vitamin D beim Hund?

Vitamin D hält den Calciumgehalt im Blut stabil, was für den Knochenaufbau wichtig ist. Ein Mangel führt fast immer zu Einschränkungen in der Knochenstruktur. Eine Überdosierung kann jedoch lebenswichtige Organe wie Leber, Niere und Lunge verkalken lassen.

Muss ich Vitamin K zufüttern?

Nein. Vitamin K spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung, doch der Hund benötigt keine Zufuhr, weil sein eigener Körper es selbst in ausreichender Menge herstellt.

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Hinweis: Dieser Beitrag wurde nach bestem Wissen recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben wird keine Haftung übernommen. Bei gesundheitlichen oder verhaltensbezogenen Fragen zu Ihrem Hund wenden Sie sich bitte an Ihre Tierarztpraxis oder eine qualifizierte Verhaltensberatung.