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Vitamine für den Hund
Gesundheit

Vitamine für den Hund

Aus der heutigen Ernährung sind Vitamine nicht mehr wegzudenken. Dies gilt auch für Hundefutter.

Der verantwortungsvolle Hundehalter wird daher dafür sorgen, dass sein vierbeiniger Freund zusammen mit seinem täglichen Hundefutter alle wichtigen und notwendigen Nährstoffe erhält.

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Letzte Aktualisierung am 23.05.2017


Vitamine für den Hund

Vitamine gehören zu den wichtigen Nährstoffen, die dem Körper von außen zugeführt werden müssen, weil er sie selbst nicht herstellen kann.

Es ist bekannt, dass ein Mangel an Vitaminen zu verschieden Krankheiten führen, bzw. die Entstehung von Krankheiten begünstigen Schon frühzeitig wusste man, dass das Fehlen von Vitamin C zu Skorbut führt – eine Erkrankung, die z. B. bei den betroffenen Personen zu Zahnausfall führt.

Unbestritten ist, dass Vitamine entscheidend und sehr wichtig sind. Man sollte sie allerdings nicht für „Wundermittel“ generell halten. Nachfolgend finden Sie einige Erklärungen zu den wichtigsten Vitaminen.

Die Vitamine können unterschiedlichen chemischen Klassen zugeordnet werden, das bedeutet, dass sie völlig verschiedenartig im Aufbau sind. Sie dienen als Katalysatoren im Körper, daher benötigen Hunde nur relativ geringe Mengen von ihnen. Wichtig dabei ist die richtige Zusammensetzung der unterschiedlichen Vitamine.

Preiswerte Hundenahrung enthält oft nicht die ausreichende Vitaminvielfalt, man kann davon ausgehen, dass die Hundenahurng umso besser ist, je ausgewogener die in ihr enthaltenen Vitamine sind. Dabei unterscheidet man zwischen fettlöslichen und wasserlöslichen Vitaminen.

Von den 12 Vitaminen, die wichtig für einen Hund sind, sind lediglich 4 fettlöslich. Dies sind die Vitamine A, D, E und K.

Vitamin A

Das Vitamin A ist wichtig für das Wachstum des Hundes, man misst ihm Bedeutung bei der Entwicklung von Knochen, Haut und Schleimhäuten zu. Auch für das Nervensystem ist Vitamin A wichtig.

Man kann dem Hund Vitamin A direkt geben, oder Beta-Karotin (Vorstufe des Vitamins A, das in der Leber dann zu Vitamin A verstoffwechselt wird). Wenn der Hund im Haarwechsel ist (Frühling und Herbst), oder es sich um einen älteren Hund handelt, dann ist der Bedarf an Vitamin A höher. Trächtige oder säugende Hündinnen haben ebenfalls einen erhöhten Vitamin A Bedarf.

Vitamine für den Hund

Ein Mangel an Vitamin A kann bei den Hunden zu einer stark erhöhten Anfälligkeit für Infekte jeglicher Art führen, beobachtet wurden auch Gewichtsabnahmen und starke Abmagerung, sowie eine verstärkte Neigung zur Lungenentzündung bei einer Unterversorgung mit Vitamin A.

Bei Hunden im Welpenalter ist der Vitamin-A-Mangel besonders gravierend: hier kann es zu eklatanten Schädigungen des Nervensystems kommen, weil die Austrittsstellen der Nerven im Schädel zuwachsen. Allerdings ist auch ein Zuviel dieses Vitamines nicht gut: gerade bei jungen Hunde kann dies häufig zur Deformierung der Knochenstruktur führen.

Die richtige Gabe von Vitamin A führt zu einer Verbesserung der Haut und des Felles; stumpfes Fell und/oder schlechte Haut können ein Anzeichen von mangelndem Vitamin A sein.

Vitamin D

Das Vitamin D hat die Aufgabe, den Calciumgehalts im Blut stabil zu halten. Calcium wiederum ist wichtig für den Knochenaufbau. Ein Mangel an Vitamin D hat daher fast immer Einschränkungen in der Knochenstruktur zur Folge (Rachitis beim Menschen). Ein stabiles Knochengerüst ist gerade für Hunde besonders wichtig, und daher ist auch hier der die Gabe von Vitamin D außerordentlich wichtig.

Aber auch Vitamin D kann überdosiert werden; dies geht einher mit der Verkalkung von lebenswichtigen Organen wie Leber, Niere und Lunge.

Auch eine Missbildung des Kiefers und der Zähne können die Folge von zuviel Vitamin D sein. Insbesondere in der Trächtigkeit sollte man sehr vorsichtig mit der Gabe von Vitamin sein , denn wenn man der Hündin zuviel davon gibt, kann es zu sehr schweren, ungewollten Schäden bei den Welpen kommen.

Vitamin E

Hier gilt ähnliches wie bei Vitamin D. Die Aufgabe von Vitamin E besteht im Schutz der Zellen. Vitamin wirkt gleichzeitig mit Selen und muss gleichzeitig mit ungesättigten Fettsäuren verabreicht werden. Ein Mangel an Vitamin E führt oft zu einer Verminderung des Abwehrsystemes beim Hund, kommt allerdings relativ selten vor.

Vitamin K

Dieses Vitamin spielt eine wichtige Rolle bei der Funktion der Blutgerinnung, Hunde benötigen dieses Vitamin allerdings nicht, denn ihr eigener Körper stellt es selbst in ausreichender Menge zur Verfügung.

 

Weiterführende Informationen zum Thema

Tierärztin Galina Roth informiert auf Ihrer Seite zum Thema
https://www.tierarzt-homoeopathie.de/tiergesundheit/vitamine-fuer-hunde/

Auf der Seite von Futalis finden Sie ebenfalls nützliche Infos zum Thema
https://futalis.de/hunderatgeber/ernaehrung/grundlagen/naehrstoffe/mineralstoffe-vitamine/vitamine

Wissenschaftliche Betrachtung zum Thema Vitaminergänzung
https://edoc.ub.uni-muenchen.de/2347/1/Senger_Valerie.pdf

 

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