Auch ein Hund hat Durchfall

Wenn Ihr Hund Durchfall hat, sollten Sie das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bei den ersten Anzeichen von Durchfall sollten Sie das Tier genau beobachten:

  • ist es apathisch?
  • Frisst es nichts?
  • Trinkt der Hund?
  • Wie sieht der Durchfall aus, wie ist die Beschaffenheit und wie häufig ist er?

Eine Durchfallerkrankung signalisiert grundsätzlich eine Verdauungsstörung. Dafür kann es viele verschiedene Gründe geben. Am häufigsten ist die Ursache darin zu finden, dass der Hund etwas Verdorbenes gefressen hat.

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Letzte Aktualisierung am 13.12.2018


Dann sollte sich der Durchfall auf einen Tag beschränken, ein robuster, gesunder Hund hat sich danach meist erholt und der Stuhl normalisiert sich.

Schwieriger ist es, wenn der Durchfall länger anhält. Dann kann es sich um eine Virusinfektion handeln, um eine allergische Reaktion, aber auch um einen Befall von Parasiten. In den Fällen, in denen der Durchfall länger als einen Tag anhält, sollte man seinen Tierarzt aufsuchen, um eine präzise Diagnose zu erhalten.

Der Tierarzt kann z. B. genau feststellen, ob es sich bei dem Auslöser für den Durchfall um eine gravierende Störung handelt.

Dazu können zählen: Lebererkrankungen, eine Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse oder eine Nierenerkrankung. Es ist ohnehin ratsam, die Nieren des Hundes regelmäßig überprüfen zu lassen.

©Ella - Fotolia.com
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Was Sie allerdings zuerst selbst machen können (am ersten Tag der Erkrankung) ist Folgendes:

  • bei Durchfall die Fütterung einstellen.
  • Der Hund sollte trinken können, aber keineswegs Futter aufnehmen, damit die Verdauungsorgane sich beruhigen können.
  • Man kann dies durchaus über 24 Stunden machen. Das Trinkwasser für den Hund sollte abgekocht werden, damit es auch wirklich keimfrei ist.
  • Sehr oft haben sich diese Maßnahmen als hilfreich erweisen und dem Hund ging es danach wieder schnell besser.

Als nützlich hat sich auch die Gabe von verdünntem Kamillentee oder verdünntem schwarzen Tee erwiesen. Auch Hunde vertragen Tee sehr gut und profitieren von den heilenden Kräften.

Nach einem solchen Fastentag kann man beginnen, den Hund mit leichter Kost zu füttern. Allerdings nur, wenn sich dessen Zustand merklich gebessert hat und der Durchfall abgeklungen ist. Gekochter Reis kann als Erstfütterung hilfreich sein, auch die Gabe von Quark oder Joghurt.

Letzte Aktualisierung am 13.12.2018


Erstaunlicherweise mögen viele Hunde Joghurt. Achten Sie darauf, dass der Joghurt nicht zu kalt und naturbelassen ist. Auch Magerquark und Hüttenkäse können helfen, den Verdauungsapparat wieder zu normalisieren.

Die ersten Portionen sollten sehr klein sein. Beobachten Sie den Hund, inwieweit er sich erholt und wieder mehr Aktivitäten zeigt. Eine derartige Diät kann man dann durchaus über 2-3 Tage einhalten, um sicherzugehen, dass mit der Verdauung wieder alles stimmt.

In dieser Zeit sollten die Nahrungsmengen klein gehalten und über den Tag verteilt in 5 – 8 Portionen gegeben werden.

Wichtig ist, dass Sie genau beobachten, inwieweit der Stuhl des Hundes sich verändert. Ist er auch am 2. Tag immer noch unverändert, ist dringend anzuraten, den Tierarzt aufzusuchen.

Machen Sie dann in keinem Fall Experimente auf eigene Faust, sondern vertrauen Sie dem Tierarzt oder Tierheilpraktiker, der die richtige Diagnose stellen und geeignete Medikamente empfehlen wird.