Auf einen Blick: Der Aussiedoodle, auch Aussiepoo genannt, ist eine Kreuzung aus einem Australian Shepherd und einem Pudel. Er ist ein kluger, aktiver Hund mit mittlerer bis hoher Aktivität, der viel Bewegung, Beschäftigung und Nähe braucht und daher nicht für Anfänger geeignet ist; der Besuch einer Hundeschule wird dringend empfohlen.
Der Hütetrieb sitzt tief, besonders bei starkem Australian-Shepherd-Anteil, was sich im Einherden von Kindern oder Jagen anderer Hunde zeigen kann. Sein Fell haart wenig, ist aber nicht automatisch für Allergiker geeignet, da Allergieauslöser vor allem in Hautschuppen und Speichel liegen.
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Aussiedoodle – Der perfekte Familienhund mit Charme und Intelligenz
Der Aussiedoodle ist kein Wunderhund, sondern ein Hund mit Ecken und Kanten. Wer sich einen solchen Hund zulegt, bekommt einen klugen, aktiven Begleiter – aber auch einen, der nicht einfach zu handhaben ist. Die Werbung macht ihn gern zum Allrounder, zum Familienhund, zum Bürohund, zum Sportpartner. Die Realität sieht oft anders aus.
Der Aussiedoodle braucht Bewegung, Beschäftigung und Nähe. Wer denkt, ein Spaziergang am Abend reicht, liegt falsch. Der Hund will laufen, spielen, lernen – und zwar jeden Tag.
Wer das nicht bieten kann, wird schnell mit Problemen konfrontiert: Bellen, Zerstörungswut, Hochspringen, Unruhe. Der Hütetrieb sitzt tief, besonders wenn der Hund viel vom Australian Shepherd geerbt hat.
Kinder werden „eingeherdet“, Spaziergänger umkreist, andere Hunde gejagt. Das ist kein Randproblem, sondern ein Kernmerkmal, das sich nicht einfach wegtrainieren lässt.

Preise zuletzt aktualisiert am: 3.09.2026
Das Fell ist tatsächlich wenig haarend, aber das bedeutet nicht, dass der Hund für Allergiker geeignet ist. Die Allergieauslöser liegen vor allem in Hautschuppen und Speichel – und die gibt es bei jedem Hund.
Wer auf Hunde allergisch reagiert, sollte vor dem Kauf testen, ob der Aussiedoodle wirklich verträglich ist.
Der Hund ist intelligent und lernfreudig, aber auch eigenwillig. Er will gefallen, aber er will auch seine Meinung durchsetzen. Wer keinen klaren Kopf und keine Geduld mitbringt, wird schnell frustriert.
Der Aussiedoodle ist kein Schoßhund, sondern ein Hund, der seinen Platz im Alltag sucht – und den oft lautstark einfordert.
Wer einen Aussiedoodle will, sollte sich nicht von schönen Fotos und Versprechungen blenden lassen.
Der Hund ist kein Allrounder, sondern ein Hund mit Anspruch – und wer das nicht erfüllen kann, sollte sich lieber für einen anderen Hund entscheiden.
Lesetipp:
https://www.aerzteblatt.de/blog/46580/Hypoallergene-Hunde-ein-Mythos
Häufige Fragen
Aus welchen Rassen besteht der Aussiedoodle?
Der Aussiedoodle, auch Aussiepoo genannt, ist eine Kreuzung aus einem Australian Shepherd und einem Pudel.
Ist der Aussiedoodle für Anfänger geeignet?
Nein. Er benötigt eine konsequente Erziehung und regelmäßige Beschäftigung, weshalb er für Anfänger nicht geeignet ist. Der Besuch einer Hundeschule wird dringend empfohlen.
Ist der Aussiedoodle für Allergiker geeignet?
Das Fell haart wenig, aber das bedeutet nicht, dass der Hund für Allergiker geeignet ist. Die Allergieauslöser liegen vor allem in Hautschuppen und Speichel. Wer allergisch reagiert, sollte vor dem Kauf testen.
Was kostet ein Aussiedoodle-Welpe?
Der Preis liegt in der Regel zwischen 1.500 und 3.000 Euro, abhängig von Züchter, Größe und Abstammung.
