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Hundekrankheiten

Häufige Erkrankungen beim Hund

Hundekrankheiten kurz erklärt.

Das große Buch der Hundekrankheiten: Symptome . Diagnosen . Therapie
  • Volker Wienrich
  • Müller Rüschlikon
  • Auflage Nr. 1 (16.05.2013)
  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten

Letzte Aktualisierung am 25.05.2017


Colitis

Colitis: Unter Colitis versteht man eine akute oder wiederkehrende (chronische) Entzündung der Dickdarmschleimhaut.

Mögliche Ursachen: Bakterienbefall durch Salmonellen, Staphylokokken, Viren, E.Colibakterien

Ferner:

  • Parasitenbefall (Amöbenruhr)
  • Vergiftungen durch Pestizide
  • mechanische Reizung durch Fremdkörper im Darm

Symptome:

  • Fieber
  • krampfartige Bauchschmerzen
  • Durchfall, in schweren Fällen ferner Flüssigkeitsverluste (Elektrolytverlust)
  • Kreislaufschwäche

Sebadenitis

Das ist nach „Klinik der Hundekrankheiten“ eine Erkrankung mit gestörter Verhornung, verursacht durch eine chronische granulomatöse Entzündung und schliesslich Degeneration der Talgdrüsen. Folge sind progressiver Haarausfall und Seborrhoe, wobei als auffälliges Merkmal ganze Haarbündel samt der Haarwurzeln ausziehbar sind. Der Beginn ist oft am Schwanz und Kopf.

hundekrankenversicherung Hundekrankheiten

Hundekrankheiten – weitere

Staupe

Die Staupe ist eine ansteckende Virusinfektion.

Symptome: Fieber, Erbrechen, Durchfall, Augenentzündungen, Schnupfen.

Das Staupevirus kann Schädigungen am Gehirn verursachen.

Symptome: psychische Veränderungen, Zittern, Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen und Krampfanfällen.

Die einzig wirksame Methode, Hunde gegen die Staupe zu schützen, ist die konsequente Impfung.

Weitere Informationen zur Staupe 

Adipositas

Adipositas/Fettleibigkeit Unter Adipositas versteht man eine generalisierte Vermehrung des Fettgewebes infolge positiver Energiebilanz.

Mögliche Ursachen: übermäßige Nahrungsaufnahme als psychosomatisches Symptom, Stoffwechselerkrankungen (CUSHING-Syndrom)

Bei übermäßiger Zufuhr von Nahrungsfett u. Fettsäuren kommt es zu Leberzellverfettung, Fettleber sowie sekundären Fettstoffwechselstörungen, Herzinsuffizienz

Albinismus (Albino)

Durch Mangel von Farbpigmenten nahezu weisse Tier, dessen Augen rötlich erscheinen.

Askariden

Askariden [Toxocara canis]
Weissliche Würmer mit einer Länge bis zu 20 cm.

Beim Welpen kann die Übertragung durch ihre Mutter während der Trächtigkeit erfolgen.
Bei starkem Wurmbefall kann es beim Welpen zu Wachstumsstörungen oder Gewichtsverlust kommen. Durch eine Behandlung mit einem geeigneten Mittel wird der Welpe entwurmt.

Ihr Tierarzt nennt Ihnen das geeignete Mittel und die zu verabreichende Menge für Ihren Hund.

Dermatitis

Hautentzündung, bei der auch die tieferen Hautschichten einbezogen sind.

Weitere Informationen hier und hier und hier.

Distichiasis

[Distichiasis] „Doppelbewimperung“ bei vielen Rassen.

Durch die Verdopplung einer gegen den Augapfel gerichteten Wimperreihe, oder einzelner Wimpern, entsteht eine ständige Reizung der Hornhaut und der Bindehäute.

Die Härchen müssen vom Tierarzt mittels Elektroepilation entfernt werden.
In schweren Fällen kann auch das Entfernen eines Stückes des Lidrandes nötig sein.

Weitere Infos hier

Dysplasie

Die Fehlentwicklung oder Fehlbildung wie zum Beispiel die der Hüftgelenkpfanne bei der Hüftgelenksdysplasie (siehe auch HD).

Dyspnoe

Der aus verschiedenen Ursachen gegebene Zwang, angestrengt zu atmen.
Ursachen sind:

  • Störungen der Belüftung,
  • Diffusion oder Durchströmung der Lunge
  • Schädigung des Atmungszentrums
  • Herzerkrankungen oder fortgeschrittene Anämien.

Ektoparasiten

Parasiten, die auf der Körperoberfläche (auf bzw. in der Haut, im Haar- und Federkleid) ihres Wirtes lokalisiert sind, bzw. in oberflächlichen Körperhöhlen, die in unmittelbarer Verbindung zur Außenwelt stehen, wie z. B. die Kiemenräume bei Fischen.

Ektopium

Ausstülpung des (unteren) Augenlides als rassetypisches Merkmal oder als Defekt infolge einer Nervenlähmung

Endoparasiten

Parasiten, die im Innern ihres Wirtes leben. Nach ihrem Aufenthaltsort werden u. a. Darmparasiten, Gewebeparasiten, Blutparasiten unterschieden.

Enteritis

Darmschleimhautentzündung, das auffälligste klinische Zeichen ist der Durchfall. Die wesentlichsten Folgen sind die Austrocknung des Organismus und bei chronischen Formen die verschlechterte Nahrungs- und Vitaminaufnahme durch den Körper, Abmagerung und Anämie.

Entropium

Die krankhafte Einwärtsstülpung des oberen Lidrandes

Fassbeinig

Fehlerhafte Stellung der Beine (O-Beine), bei der die Sprunggelenke nach auswärts gebogen sind

Fistel

Schlecht heilende röhrenförmige Wunde. Eine Fistel besteht aus der trichterförmig eingezogenen Fistelöffnung, dem Fistelkanal und dem Fistelgrund.

Fraktur

Bruch, Zusammenhangstrennung eines Knochens durch direkte oder indirekte Gewalteinwirkung

Herzinsuffizienz

Gegenüber den Anforderungen ungenügende Leistung des Herzens. Die Leistung des ganzen Herzens kann unzureichend sein, es können aber auch das linke und das rechte Herz in die ihnen angeschlossenen Kreisläufe zu wenig Blut mit zu niedrigem Druck pumpen (Links- oder Rechtsinsuffizienz).

Hodenentzündung

Bei der Hodenentzündung kommt es zur ein- oder beidseitigen Vergrößerung und Verhärtung des Hoden.

Auslöser sind Bakterien, die sich schnell über die Blutbahn im gesamten Körper verteilen können. Wird der Rüde nicht fachgerecht behandelt, können diese Erreger durch Deckinfektionen auch zu Fruchtbarkeitsstörungen bei der Hündin führen.

Hypothyreose

Die Hypothyreose ist eine Erkrankung bei Hunden, die bei erwachsenen Tieren in jedem Lebensalter auftreten kann. Hervorgerufen wird sie durch einen langsam fortschreitenden Funktionsverlust der Schilddrüse.

Die Schilddrüse ist der Ort für die Herstellung und Bevorratung von Schilddrüsenhormonen. Diese Hormone sind unverzichtbar für viele normale Funktionen des Körpers. Schilddrüsenhormone erhöhen den Grundumsatz und die Aktivität des Organismus.

In den meisten Fällen wissen wir nicht, was für die Störung der Schilddrüse verantwortlich ist. Es scheint jedoch eine erbliche Komponente beteiligt zu sein.

Weiterführende Informationen

Leptospirose

Impfcode „L“ Bakterieninfektion, die zu Geschwüren an Magen, Maul und im Darmbereich führt und mit der Schäche der Hinterhand, blutigen Stuhl und häufig auch mit einer Hepatitis einhergeht.

Die Erreger der Leptospirose werden von Nagetieren mit der Ausscheidungen abgesetzt und halten sich lange in stehenden Gewässern.

Die Impfung gegen Leptospirose muss einmal pro Jahr aufgefrischt werden. Erkrankte Hunde können Menschen mit Leptospiren infizieren und das „Canicola“-Fiber auslösen.

Liegeschwiele

Vor allem bei grösseren und schweren Hunden auftretend, die viel auf sehr hartem Lager liegen müssen. An den Knochenvorsprüngen der Läufe (Aussenflächen der Ellbogen- und Sprunggelenke) bildet sich Hornhaut.

Ohrenzwang

Entzündung des äußeren Gehörganges. Besonders Hunde mit langen Schlappohren neigen zur Ohrenentzündungen.

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  • Um Ohrmilben beim Hund und andere Erkrankungen der Ohrmuschel und des äußeren Gehörgangs zu vermeiden, empfiehlt sich die regelmäßige Ohrenpflege
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  • die Folgen können ein Blutohr, Mittelohr Entzündung oder sogar der Durchbruch des Trommelfell sein
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Letzte Aktualisierung am 25.05.2017


Spondylose

Bei der Spondylose handelt es sich um eine degenerative( nicht heilbare) sich langsam entwickelnde Wirbelsäulenerkrankung.

Die Knorpel zwischen den Wirbelkörpern verknöchern und führen somit zu einer Versteifung der Wirbelsäule. Die Wirbel reiben aneinander und verursachen beim Hund bei jeder Bewegung Schmerzen.

Spondylosen können symptomlos sein, gehen jedoch meist mit Schmerzsymptomen, bis hin zu nervalen Ausfällen, einher.

Zwingerhusten

Besonders in Hundezuchten, größeren Zwingern und in Tierheimen auftretende Atemwegserkrankungen der Hunde, die mit einfachen, aber langandauernden Bronchitiden (Bronchitis = Entzündung der Bronchalschleimhaut) oder auch mit Pneumonien (= Lungenentzündung) einhergehen.

Weiterführende Informationen

Überbiß

Die Schneidezähne des Oberkiefers ragen über die Schneidezähne des hinaus.