Welpenerziehung – Freche Welpen erziehen

Auf einen Blick: Damit ein Hund den richtigen Umgang mit Artgenossen nicht verlernt, sollte bereits im Welpenalter ständiger Kontakt zu anderen Hunden gewährleistet werden. Viele Hundeschulen bieten dafür Welpenspielstunden an, in denen die Kleinen lernen zu spielen, sich unter- und überzuordnen, sich zu wehren und ihren Biss zu kontrollieren.

Die Sozialisierungsphase liegt im Normalfall zwischen der 8. und 12. Woche. Auch später ist regelmäßiger Kontakt nötig, sonst gerät das Sozialverhalten in Vergessenheit.

Bei Begegnungen zwischen normal veranlagten Hunden ist es am besten, sie frei laufen zu lassen; kommt ein angeleinter Hund entgegen, sollte man den eigenen ebenfalls anleinen. In eine Rauferei sollte man nie eingreifen – meist handelt es sich um harmlose Schaukämpfe.

Tipps für Welpenerziehung

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Bildquelle: Bild KI generiert

Damit Ihr Hund nicht verlernt, wie er sich bei einer Begegnung mit Artgenossen zu verhalten hat, ist es sehr zu empfehlen, bereits im Welpenalter ständigen Kontakt mit Artgenossen zu gewährleisten.

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Preise zuletzt aktualisiert am: 4.10.2026


In den meisten Hundeschulen werden deshalb Welpenspielstunden angeboten, in denen schon die Kleinsten lernen, mit gleichaltrigen, aber auch mit älteren Artgenossen auszukommen.

Das heißt, dass sie dort lernen, wie man spielt, wie man sich unterordnet, wie man sich ein- oder überzuordnen hat, aber auch wie man sich wehrt und seinen Biss zu kontrollieren hat.

Hunde, die in die Geschlechtsreife kommen, entwickeln gern den Drang, ihre Stärke mit anderen Artgenossen zu messen.

Die sogenannte Sozialisierungsphase ist bei Hunden im Normalfall zwischen der 8. und 12. Woche.

Auch in dieser Entwicklungsphase ist es angebracht, eine Hundeschule zu besuchen, eventuell gibt es dort sogar ein spezielles Angebot. So ersparen Sie sich und ihrem Hund für die gemeinsame Zukunft unnötigen Ärger, der sich beim Zusammentreffen mit anderen ergeben könnte.

Ein ständiger Kontakt mit Artgenossen ist auch im späteren Alter vonnöten, denn sonst gerät das Sozialverhalten mit Artgenossen wieder in Vergessenheit.

Solche Kontakte sollten Sie Ihrem Hund so oft es geht ermöglichen. Meistens ergeben sich bei regelmäßigen Spaziergängen Möglichkeiten, mit mehreren Hunden umzugehen.

 Tipps für die ersten Spaziergänge

Bei einer Begegnung zwischen zwei Hunden, die einigermaßen normal veranlagt sind, ist es die beste Lösung, sie laufen frei. Somit haben sie die Möglichkeit, sich zu beschnuppern und kennenzulernen. Daraus entwickelt sich dann entweder ein Spiel oder ein jeder geht seines Weges.

Es ist meist ungünstig, wenn bei Begegnungen ein Hund angeleint ist und einer nicht. Leinen Sie ihren Hund an, wenn ihnen ein angeleinter Hund entgegenkommt. Der Besitzer des anderen Hundes wird schon seine Gründe haben, dass sein Hund an der Leine geführt wird.

Sollte sich eine Rauferei entwickeln, greifen Sie nie in das Kampfgeschehen ein! Ansonsten könnte es passieren, dass Sie in dem ganzen Durcheinander selbst gebissen werden.

© DoraZett - fotolia.com
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Es handelt sich in den allermeisten Fällen nur um laute und spektakuläre Schaukämpfe, bei denen es kein festes Zubeißen gibt und Verletzungen selten sind. Normal veranlagte Hunde trennen sich nach kurzer Zeit von selbst.

Sollte es dennoch zu einem heftigeren Kampf kommen, so können die Besitzer versuchen die Hunde bei den Hinterbeinen zu packen und so zu trennen. Zu ernsthafteren Kämpfen kommt es überwiegend dann, wenn sich einer der Kämpfenden in die Enge gedrängt fühlt.

Sind sich Hunde unsympathisch oder entwickelt sich die Situation nicht friedlich, gehen Sie und der andere Hundebesitzer in entgegengesetzte Richtungen weiter und rufen die Hunde.

Häufige Fragen

Wann ist die Sozialisierungsphase beim Welpen?

Die Sozialisierungsphase liegt bei Hunden im Normalfall zwischen der 8. und 12. Woche.

Warum sind Welpenspielstunden sinnvoll?

In Welpenspielstunden lernen die Kleinsten, wie man spielt, sich unter- und überordnet, sich wehrt und den eigenen Biss kontrolliert – im Umgang mit gleichaltrigen und älteren Artgenossen.

Wie verhalte ich mich bei Hundebegegnungen?

Bei zwei normal veranlagten Hunden ist es am besten, sie frei laufen zu lassen, damit sie sich beschnuppern können. Kommt ein angeleinter Hund entgegen, leinen Sie Ihren Hund ebenfalls an.

Was tun, wenn zwei Hunde raufen?

Greifen Sie nie ins Kampfgeschehen ein, sonst könnten Sie selbst gebissen werden. Meist sind es harmlose Schaukämpfe, und normal veranlagte Hunde trennen sich nach kurzer Zeit von selbst.

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