Hundehaftpflicht – welpen.de klärt auf

Großer Schutz für kleine Welpen: die Hundehaftpflicht

Oh, ein Welpe. Wie niedlich – der tut ja keiner Fliege was! Vor allem Besitzer von jungen Hunden unterschätzen oft den Schaden, den ihr knuffiger Familienzuwachs verursachen kann.

Denn gerade weil er noch so tollpatschig und noch nicht zu 100 Prozent erzogen ist, kann schnell etwas passieren. Sind andere Personen vom Schaden betroffen, müssen Sie als Hundebesitzer dafür aufkommen.

Vor den finanziellen Schäden schützt Sie die Hundehaftpflichtversicherung. Das gilt natürlich auch bei großen und bereits erwachsenen Hunden.

Wir von welpen.de haben mit Ralf Becker, Inhaber von vergleichen-und-sparen.de gesprochen.

Hundehaftpflicht - Ralf Becker
Ralf Becker mit Ayka

Seit 1984 steht er mit seinem Team über 350.000 Kunden als Experte für Tierversicherungen zur Seite. Vor allem beim Thema Hund spricht er gerne auch mal aus eigener Erfahrung.

Welpen.de: Herr Becker, Sie haben auch einen Hund, stimmt das?

Ralf Becker: Ja, ich habe eine 9-jährige Labradorhündin namens Ayka.

Welpen.de: Haben Sie Ayka haftpflichtversichert?

Ralf Becker: Natürlich. Ohne Versicherung ist mir das Risiko einfach zu groß. So lieb Ayka auch ist, manchmal passieren einfach Dinge, mit denen ich zuvor nie gerechnet hätte. Dann stößt sie beim Aufstehen vor den Tisch oder wedelt mit der Rute etwas herunter.

Welpen.de: Würden Sie jedem Hundehalter eine Hundehaftpflicht empfehlen?

Ralf Becker: Ich rate Hundebesitzern auf jeden Fall zu einer Hundehaftpflichtversicherung. Denn ohne diese können sie zu schnell in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Egal, ob der Hund noch ein Welpe ist oder bereits erwachsen. Die Versicherung abzuschließen, lohnt sich für jedes Hundealter.

Welpen.de: Apropos Hundehaftpflicht, ist diese nicht bereits Pflicht?

Ralf Becker: Nicht überall. Das hängt ganz davon ab, in welchem Bundesland Sie als Hundehalter gemeldet sind. Pflicht ist sie bislang in:

  • Berlin
  • Hamburg
  • Niedersachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein und Thüringen.

Aber auch in den anderen Bundesländern gibt es Regelungen, die eine Hundehaftpflicht vorschreiben. Zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen, wenn Ihr Hund größer als 40 cm oder schwerer als 20 kg ist.

Hundehalter sollten sich also gut informieren, welche Regelung auf sie zutrifft. Doch selbst, wenn die Versicherung in Ihrem Wohnort keine Pflicht ist, empfehle ich den Abschluss.

Welpen.de: Ist so eine Versicherung eigentlich teuer?

Ralf Becker: Im Gegenteil. Eine Hundehaftpflicht ist sogar verhältnismäßig günstig. Eine Versicherung mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen Sie bereits ab ca. 35 Euro im Jahr.

Auf unserer Internetseite www.vergleichen-und-sparen.de/hundeversicherung/hundehaftpflicht/ haben wir über 340 Tarife im Vergleich, zum Teil mit speziell ausgehandelten Konditionen. Vergleichen lohnt sich.

Welpen.de: Brauchen nur große und wilde Hunde eine Versicherung?

Ralf Becker: Ich denke, eine Hundehaftpflicht ist immer sinnvoll. Denn selbst kleine und gut erzogene Hunde können schneller einen Schaden verursachen, als Sie denken. Stellen Sie sich vor, Ihr Hund kneift seinem Hundefreund beim Spielen übermütig ins Ohr, sodass sich dort ein Bluterguss bildet. Muss dieser operativ entfernt werden, müssen Sie dafür zahlen.

Oder Ihr Hund läuft an einem Auto entlang und zieht mit seinem Halsband einen langen Kratzer in den Lack. Oder Sie sind bei Freunden und stellen Ihren kleinen Welpen vor. Während Sie ins Gespräch vertieft sind, knabbert dieser am Smartphone des Gastgebers. Gut, wenn Sie dann versichert sind.

Welpen.de: Können Sie noch ein paar Beispiele nennen, bei denen die Versicherung greift?

Ralf Becker: Schäden, die ein Hund verursacht, werden grob in diese drei Kategorien unterteilt: Sach-, Personen- und Vermögensschäden. Von einem Sachschaden ist die Rede, wenn eine Sache beschädigt wird. Beispielsweise der Teppich eines Freundes, weil Ihr Hund sich aus Versehen darauf erleichtert.

Wichtig: Ihre eigenen Sachen sind in einer Hundehaftpflicht nicht mitversichert. Nur die anderer Personen.

Ein typischer Personenschaden wäre zum Beispiel, wenn ein Spaziergänger über die Hundeleine stolpert und sich das Handgelenk bricht. Stellen Sie sich nun vor, der Spaziergänger ist selbstständiger Malermeister. Wegen des gebrochenen Handgelenks muss er alle Aufträge für die nächsten Wochen absagen. Die dadurch entgangenen Einnahmen gelten als Vermögensschaden. Auch dafür müssen Sie aufkommen.

Welpen.de: Worauf sollten Hundebesitzer beim Abschluss einer Hundehaftpflicht achten?

Ralf Becker: Die Hundehaftpflichtversicherungen beinhalten zum Teil unterschiedliche Leistungen. Das erklärt auch die Preisspanne der Tarife. Daher sollten Sie als Hundebesitzer gut abwägen, was Sie genau benötigen. Wir von vergleichen-und-sparen.de empfehlen zum Beispiel immer eine Deckungssumme von mindestens 10 Millionen Euro. Denn gerade Personenschäden können schnell teuer werden.

Bei allen anderen Punkten hängt es ganz von Ihnen und Ihren Gewohnheiten ab. Ich nenne Ihnen ein paar Kriterien, die eine Rolle spielen könnten: Passen häufiger Freunde oder Verwandte auf Ihren Hund auf, so sollten Sie diese als sogenannte Fremdhüter mitversichern. Läuft Ihr Hund häufig ohne Leine, ist es wichtig, dass die Haftpflicht auch dies abdeckt.

Welpen.de: Welche Leistung ist Ihnen persönlich noch wichtig, Her Becker?

Ralf Becker: Für wichtig halte ich – und als Hundebesitzer spreche ich da aus Erfahrung – den Einschluss von Mietsachschäden. Wenn ich ein Ferienhaus an der deutschen oder holländischen Nordsee miete, dann passe ich immer sehr gut auf das gemietete Haus auf. Aber ich kann einfach nicht garantieren, dass Ayka in einem unbeobachteten Moment nicht etwas kaputt macht.

Daher habe ich darauf geachtet, dass Mietsachschäden an Ferienwohnungen und -häusern in meiner Hundehaftpflicht mit eingeschlossen sind. Dann brauche ich mir im Urlaub keinerlei Gedanken darum zu machen.

Übrigens: Der Punkt Mietsachschäden bezieht sich nicht nur auf den Urlaub. Wenn Sie in einer Mietwohnung leben oder ein Haus angemietet haben, sind Sie natürlich auch dort gegen Mietsachschäden abgesichert.

Unser Fazit zur Hundehaftpflichtversicherung

Auch wir von welpen.de finden, eine Hundehaftpflicht ist eine wichtige und notwendige Absicherung für jeden Hundebesitzer. Da ein Schaden immer und überall passieren kann, sollten Sie Ihren Welpen rechtzeitig absichern.

Denn ist das Unheil erst einmal passiert, greift die Versicherung nicht rückwirkend. Und die Beiträge halten sich durchaus im Rahmen. Im Gegenteil sogar: Bereits für wenige Euro im Monat gibt es umfassenden Schutz in Millionenhöhe. Vergleichen Sie für Ihren Welpen die Angebote online.

Ralf Becker von vergleichen-und-sparen.de danken wir für das Interview und die Tipps für unsere frischen Hundehalter.