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Mops Besonderheiten

Der Mops in der Sprache

Wahrscheinlich stammt der Mops aus China. Es gab bereits im 9.Jahrhundert mopsähnliche Hunde die zweifellos die Vorahnen unseres heutigen Mopses sind. Die Existenz des Mops in westlichen Ländern wurde ab 1425 unter anderem durch Zeichnungen belegt.

Der Mops ist ein fröhlicher, aufmerksamer und intelligenter Hund. Der Mops ist niemals aggressiv und lässt sich leicht erziehen. Wegen seiner kurzen Nase sollte man den Mops bei Hitze schonen.

Das Haarkleid ist leicht zu pflegen, Augen und Nasenfalte müssen täglich ausgewischt werden.

Was es über den Mops zu lesen gibt

Mopswelpe
Orec Zvonimir
- Fotolia.com

Möpse waren über die Jahrhunderte schon immer bei ihren Haltern sehr beliebt, und seit neuestem erfreuen sie sich auch in unserer Gesellschaft wieder wachsender Beliebtheit.

Wer einen Mops hat, der weiß, warum das so ist. Ein Mops ist nicht nur einfach ein Hund. Ein Mops ist Persönlichkeit, und zwar in sehr beeindruckender Weise. Diese haben auch viele Schriftsteller erkannt und ihm deshalb ein Denkmal in ihren Werken gesetzt. Wer sich für Möpse interessiert, dem wollen wir die nachfolgenden Bücher und Geschichten empfehlen, die über Möpse geschrieben wurden:

Beginnen wir mit dem Altmeister deutscher Literatur, Johann Wolfgang von Goethe. Er schrieb 1795 "Der Mops von Edelstein", zu finden in seinen "Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter".

Auch Heinrich Heine, nicht weniger berühmt als Goethe, schildert in seinem Buch "Atta Troll" (aus dem Jahr 1843) einen Mops, der aber keiner ist, sondern bei dem es sich um einen in einen Mops verzauberten Dichter aus dem Schwabenland handelt.

Wilhelm Busch hat in seiner zauberhaften Geschichte von "Plisch und Plum" gleich 2 Möpse auf humorvolle Art verewigt (entstanden 1882).

Mops am Strand

Coqrouge - Fotolia.com

James Krüss, Autor wunderbarer Geschichten, hat auch den Mops gewürdigt und zwar in seiner Erzählung "Der Mops von Fräulein Lunden" in seinem bekannten Werk "Der wohltemperierte Leierkasten (1961).

Immer wieder lesenswert ist Loriot, und sein einzigartiger Humor macht auch vor Möpsen nicht Halt: "Möpse und Menschen" ist eigentlich eine Biographie - absolut zu empfehlen (erschienen 1983 im Diogenes Verlag).

1985 erschien "Der Mops von Bornholm" von Emanuel Eckardt, der als Journalist und Karikaturist bekannt ist. In der "Mops" von Bornholm erfährt man die ganze Wahrheit über Morten, den Mops, der ein berühmter Sänger war. Eine unentbehrliche Bildergeschichte für jeden Mops-Fan (erschienen unter ISBN 3-458-32566-2).

Besonders bemerkenswert ist wohl das Mops-Gedicht des Österreichers Ernst Jandl. Man kann davon ausgehen, dass es sich bei diesem Werk wohl um das bekannteste Gedicht aus dem deutschsprachigen Raum zum Thema Mops handelt. Jandl (geb. am 01. August 1925 in Wien/Österreich, verstorben 09. Juni 2000 in Wien/Österreich), der sich als Schriftsteller, Dichter und Übersetzer betätigte, wurde insbesondere durch seine experimentelle Lyrik und seine hervorstechende humorvolle Sprachkunst bekannt.

In seinem Gedicht: Otto's Mops verwendet er lediglich einen Vokal , nämlich den, der in Mops vorkommt: das o. In dem 14 Zeilen Gedicht beschreibt er anschaulich eine alltägliche Situation, die sich zwischen dem Hundebesitzer Otto und seinem (offensichtlich namenlosen) Mops abspielt.

Wir empfehlen, sich dies im Originalton von Ernst Jandl auf Youtube anzusehen: http://www.youtube.com/watch?v=oMtCa-_ygto

Besonders schön - vor allem für Kinder - ist das Buch: "Mops und Moritz" von Gert Haucke, erschienen bei Rowohlt 1993 (139 Seiten), ISBN 3-499-20674-9). Das unterhaltsame Werk trägt den Untertitel "Mopsiaden oder Eine Dicke Freundschaft" und wird bei allen Mitgliedern der Familie für Erheiterung sorgen.

Rennender Mops

DJakob - Fotolia.com

Eine wirkliche schöne Sammlung von unterschiedlichen literarischen Texten zum Thema Mops hat Felicitas Noeske 2001 in "Das Mopsbuch" zusammengetragen. Auf jeden Fall ist dieses Werk Pflicht für jeden Mopsliebhaber. Zu beziehen unter ISBN 3-458-34478-0.

Im Jahr 2006 erschienen gleich 2 literarische Veröffentlichungen über den Mops: "Mops Conrad" von Regine C. Henschel, wobei Mops Conrad der Protagonist der ersten Mops-Trilopgie im Gesamtwerk ist (ISBN 3-492-26187-6).

Auch Susanne Barfuss hat sich mit ihrem Buch "Alles Mops. Mopsiaden - Liebeserklärung an den Mops" im selben Jahr dieser außergewöhnlichen Rasse verschrieben (ISBN 3-8334-5480-6).


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