Wichtige Kommandos
März 28th, 2008 by klaus
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Um zu vermeiden, dass ihr Hund sie oder sich gefährdet, gibt es eine Anzahl von wichtigen Befehlen, die jeder Hund unbedingt kennen sollte. Um dem Hund diese Verhaltensweisen beizubringen, gehen sie am besten mit ihm in eine Hundeschule, wo sie und ihr Hund mit Unterstützung eines Fachmannes diese Befehle lernen können.
So hat der Hund ausserdem die Möglichkeit, andere Hunde kennenzulernen. Schliesslich ist es auch für einen Hund wichtig, nicht nur mit seinen Menschen zusammenzusein, sondern auch Kontakt zu anderen Artgenossen zu haben.
Ausserdem lernt in der Hundeschule nicht nur ihr Hund, sondern auch sie und die gemeinsame Arbeit ist für ein gutes Verhältnis zwischen Mensch und Tier förderlich. Das beste Alter, um mit der Erziehung zu beginnen, liegt bei drei bis vier Monaten.
Sprechen sie ihren neuen Hund immer mit möglichst freundlicher Stimme mit seinem Namen an, damit er ihn möglichst als erstes lernt.
Die wichtigsten Grundkommandos, die der Hund danach beherrschen muss sind:
“Fuss”, “Sitz”, “Platz”, “Hier”, “Aus/Pfui” und “Bleib”.
Beim Kommando “Fuss” läuft der Hund an ihrer rechten Seite, dabei ist sein Kopf immer auf der Höhe des Führers. Beim Befehl “Sitz” muss der Hund sich hinsetzen, dabei können sie seinen Po und die Hinterläufe in die Sitzposition herunter.
Der Befehl “Platz” verlangt vom Hund, sich hinzulegen und dort bis auf Widerruf liegenzubleiben. Wenn sie “Hier” befehlen, muss der Hund auf den Ruf hin zu ihnen kommen. Stellen sie sich einige Meter von ihm entfernt hin und rufen sie ihn mit einem freudigen “Hier” zu sich.
Wenn er ihrem Kommando folgt, müssen sie ihn natürlich dafür loben. “Aus/Pfui” verlangt vom Hund, dass er bestimmte Gegenstände nicht beachtet und Handlungen, die unerwünscht sind, sofort beendet.
“Bleib” verlangt vom Hund, auf seinem Platz zu bleiben, bis sie ihn wieder zu sich rufen. Bringen sie ihren Hund zuerst die Befehle “Aus/Pfui” und danach “Hier” und “Sitz” bei.
Üben sie jeden Befehl etwa eine Woche lang täglich eine Viertelstunde. Wenn er auf ihre Kommandos hört, sollten sie ihn loben und nur gelegentlich mit einem Leckerchen belohnen.
Ausgiebiges Loben und kurze Pausen zum Spielen sind für Hunde eine viel bessere Belohnung.Hunde lernen hauptsächlich durch eine positive Rückkopplung. Folgt er ihrem Kommando, seien sie besonders freundlich zu ihm. Dadurch macht der Hund eine positive Erfahrung und wird dann auch in Zukunft das Kommando befolgen.Wichtig ist, bei Nichtbefolgung eines Kommandos den Hund nicht anzuschreien oder gar zu schlagen. Statt dessen wiederholen sie den Befehl solange, bis er gehorcht oder machen sie eine Übung, die er bereits beherrscht und loben sie ihn dann dafür.Konsequenz und Geduld sind die wichtigste Voraussetzung für die Erziehung. Wenn sie ihren Hund dabei beobachten, wie er zufällig etwas macht, was sie ihm vielleicht gerade beibringen möchten, sprechen sie sofort den entsprechenden Befehl aus und loben den Hund, so dass er sein Verhalten mit dem Kommando in Verbindung bringen kann.
Mit einer Handbewegung können sie ihr gesprochenes Kommando noch weiter verstärken. Machen sie auf keinen Fall den Fehler, ihrem Hund nachzugeben, da er sich sonst dazu ermuntert fühlen könnte, künftig immer seinen Willen durchzusetzen. Statt dessen wiederholen sie die Übung, bis der Hund schliesslich ihrem Befehl gehorcht.
Hunde können weder Lob noch Tadel ohne einen bestimmten Anlass verstehen. Das bedeutet, dass sie ihn nur für eine Tat loben können, nicht für etwas, was er nicht gemacht hat. Genausowenig dürfen sie ihn für etwas tadeln, was er nicht gemacht hat.
Wichtig ist, den richtigen Zeitpunkt für Lob oder Tadel herauszufinden. Auch wenn ihr Hund einen Befehl erst nach längerer Zeit befolgt, müssen sie ihn dafür loben. Würden sie ihn statt dessen tadeln, würde er annehmen, sie hätten ihn für das Befolgen des Befehls bestraft und würde dann beim nächsten Mal wahrscheinlich noch länger zögern.
Das Tadeln muss unmittelbar nach dem Vergehen erfolgen, da bei Verzögerung der Hund sein Vergehen schon längst wieder vergessen hat und nicht verstehen würde, warum er getadelt wird.
Am besten rufen sie ein scharfes “Pfui”, sobald der Hund etwas Falsches tut. Das wird den Hund in der Regel genug erschrecken und ihn von seinem falschen Tun abhalten.
Alles, was sie ihrem Hund beibringen wollen, beruht auf dem immer gleichen Prinzip: Wiederholung, Lob und Tadel. Ausserdem ist es unabdingbar, immer konsequent zu bleiben und immer die gleichen Befehle zu verwenden. Gebrauchen sie für jeden Befehl immer nur ein Wort.
Kurze Kommandos kann sich der Hund besser einprägen. Wichtig ist auch ihre Stimme und ihre Haltung. Eine entspannte Körperhaltung und eine ruhige Stimme wirken immer am besten auf den Hund. Variieren sie ihre Stimme nur im Tonfall zwischen Lob und Tadel, anschreien würde das Tier nicht verstehen.
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