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Futtermenge und Fütterungszeiten

Die benötigte Futtermenge für Welpen und erwachsene Hunde hängt von verschiedenen Bedingungen ab. Bei durchschnittlich aktiven Hunden benötigt ein Welpe im Wachstum, bezogen auf das Körpergewicht, fast doppelt soviel Brennstoffe in Form von Nahrung (200 kcal/kg), wie ein erwachsener Hund (120 kcal/kg).

Ein alter Hund dagegen kommt mit nur einem Viertel (50 kcal/kg) dessen aus, was ein Welpe zum gesunden Aufwachsen verbraucht.

Neben dem Alter spielen vor allen Dingen das Gewicht sowie das Ausmaß der täglichen Bewegung des Hundes eine große Rolle.

Ein ruhiger, kleiner Schoßhund braucht weitaus weniger Nahrung als z.B. ein größerer, bewegungsfreundlicher Jagd- oder Apportierhund. Aber auch die Umgebung, in welcher der Hund lebt, beeinflusst die tägliche Futtermenge. Um die Körperfunktionen aufrechtzuerhalten, braucht der Körper in sehr kalten Gegenden sicherlich mehr Nahrung (= Brennstoff) als in wärmeren Breitengraden.

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Bei Trockenfertigfutter benötigen sie natürlich eine geringere Menge als bei Dosenfertigfutter, bei Dosenfleisch sollten sie mindestens die nochmals gleiche Menge Hundeflocken oder Reis untermischen.

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Letzte Aktualisierung am 6.10.2018


Die Angaben auf den Packungen der Fertigfutterhersteller können sie ohne weiteres als Richtlinie für ihren Hund nehmen. Da aber kein Hund gleich ist, können die Futtermengen erheblich schwanken, von 150g Trockenfutter für einen sehr kleinen Hund bis zu knapp 2 kg Dosenfertigfutter für einen großen Hund mit 40 kg Gewicht.

Tasten sie sich durch Ausprobieren an die von ihrem Hund benötigte Menge heran.

Bleiben nach dem Füttern ständig Reste in der Schüssel, sollten sie die Menge reduzieren. Sicherlich werden sie bald ein Gefühl dafür haben, wieviel Futter ihr Hund braucht.

Eine einfache Faustregel besagt, dass der Hund etwa 80% der Menge, die er ohne ihre Aufsicht frisst, wirklich braucht. Wichtig ist auf jeden Fall, darauf zu achten, dass ihr Hund kein Übergewicht bekommt.

Neben ausreichender Bewegung ist ein tägliches Wiegen daher sehr zu empfehlen. Bei Rassehunden gibt es ein Idealgewicht, welches in den jeweiligen Zuchtstandards vorgeschrieben ist.

Es sollte höchstens 10% nach oben oder unten abweichen. Bei allen anderen Hunden können sie neben dem Wiegen durch Abtasten der Rippen kontrollieren, ob ihr Hund Idealgewicht hat. Sind die Rippen hinter den Schultern auf mittlerer Höhe des Brustkorbes nicht mehr zu fühlen, ist ihr Hund zu dick, treten sie hervor, hat er Untergewicht. Wenn sie nur fühlbar sind, hat ihr Hund das richtige Gewicht.

Die täglichen Fütterungszeiten sollten sie nach Möglichkeit nicht ständig ändern.

Wichtig ist, dass diese grundsätzlich nach den menschlichen Mahlzeiten liegen sollten und dass der Hund danach eine Ruhezeit bekommt.

Durch Herumtollen mit vollem Magen könnte sonst, besonders bei großen Hunden, die lebensgefährliche Magendrehung ausgelöst werden. Welpen haben ein noch nicht ausgereiftes Verdauungssystem, zudem benötigen sie mehr Futter als ein ausgewachsener Hund.

Deshalb sollten sie anfangs 4-5 mal, später 2-3 mal am Tag gefüttert werden. Vielfach wird empfohlen, erwachsene Hunde nur einmal täglich zu füttern. Da dies aber dazu führt, dass der Hund als Rudeltier sein Fressen schnell verschlingt und anschließend zu Betteln beginnen könnte, ist es ratsam, die tägliche Futtermenge in zwei Portionen aufzuteilen.

Auch der Mensch erfreut sich schließlich sowohl an einem guten Frühstück als auch an einem opulenten Abendessen und mit vollem Magen lässt es sich bekanntermaßen besonders gut einschlafen.

Die letzte Fütterung sollte dabei etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen erfolgen. Da die Verdauung beim Hund etwa 12 Stunden dauert, wird ihr Hund sich auch nicht mitten in der Nacht erleichtern müssen.