Auf einen Blick: Der Ratgeber erklärt die Grundlagen einer artgerechten Hundeernährung. Der Hund stammt vom Wolf ab, der als Beutetierfresser über Haut, Knochen, Blut und vorverdauten Darminhalt an alle lebenswichtigen Substanzen gelangt und gelegentlich auch pflanzliches Material aufnimmt.
Grundsätzlich braucht der Hund Wasser, Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine sowie Mineral- und Ballaststoffe, wobei nicht nur die Menge, sondern auch das Verhältnis der Stoffe entscheidend ist (etwa Calcium zu Phosphor).
Fertigfutter hat den Vorteil abgestimmter Nährstoffe und gibt es als Trockenfutter, halbfeuchtes Futter und Feuchtfutter; bei selbst zubereitetem Futter ist Fachliteratur ratsam, da meist Vitamine und Mineralstoffe ergänzt werden müssen.
Der Zoofachhandel und die Supermärkte bieten ein breites Sortiment an Hundenahrung an. Aber was ist beim Kauf zu beachten?
Das Tierschutzgesetz fordert vom Tierhalter „eine der Tierart und den Bedürfnissen entsprechende Ernährung“. Trotzdem sind gerade Leute, die für ihren Hund alles tun würden, oft „schludderig“ in diesem Sinne.

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Hundenahrung ist eines der Güter, das wie kaum ein anderes die Ladenregale füllt.
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Preise zuletzt aktualisiert am: 4.10.2026
Da gibt es Schälchen und Dosen bis zu riesigen Säcken von den verschiedensten Herstellern: Joghurtdrops für den Hund, Vitaminzusätze, Kauknochen, getrocknete Pansenstücke und vieles mehr.
Jeder Hersteller bietet jeweils das von ihm erstellte Produkt als das Beste an. Gleichzeitig bekommt man von selbst ernannten „Spezialisten“ gesagt, dass man mit dem falschen Futter seinem Tier schaden kann, und schlimmste Krankheiten das Resultat der Fehlernährung seien.
Ja was denn nun, fragt sich da der frisch gebackene Hundebesitzer und blickt verwirrt ins Hundefutterregal.
Gehen wir mal zurück in der Zeit:
Von wem stammt denn der Hund ab – vom Wolf, genau! Und das ist evolutionstechnisch noch gar nicht so lange her.
Was hat denn der Wolf gefressen?
Wolf= Canis lupus, Hund= Canis familiaris ( Canide = Fleischfresser), daher auch die lateinische Bezeichnung für Hunde (Canis lupus familiaris).
Reiner Fleischfresser ist aber die falsche Bezeichnung für den Wolf, da die Beutetiere mitsamt Haut, Federn, Haaren, Knochen, Blut und Magen-/ Darminhalt gefressen werden.

Wenn man Wölfe sieht, wie sie ein Wild aufbrechen, so fällt auf, dass dies meist vom After her geschieht um schnell an den Darminhalt zu gelangen, der vorverdaut ist und somit jetzt im eigenen kürzeren Darmtrakt verwertet werden kann.
So gelangt der Wolf an alle lebenswichtigen Substanzen und nicht nur an Eiweiß und Fett (die Hauptkomponenten der Muskulatur).
Außerdem nimmt auch der Wolf gelegentlich pflanzliches Material auf sowie Früchte, Gräser, Blätter und sogar Exkremente von anderen Tieren. Er kann sich also unterschiedlichen Futterarten abpassen. Eine Fähigkeit, die auch der Hund besitzt.
Eine Fähigkeit, die der Hund leider nicht besitzt, ist sein Instinkt für Ungesundes. Für seine gesunde Ernährung ist allein der Mensch verantwortlich. Da stellt sich für den Hund das gleiche Problem wie für den Mensch: jeder dritte ist zu dick und jeder dritte isst das Falsche.
Grundsätzlich braucht der Hund:
- Wasser
- Eiweiß
- Fett
- Kohlenhydrate
- Vitamine
- Mineral- und Ballaststoffe.
Die Energiegewinnung geschieht durch schrittweise Oxidierung (=“Verbrennung“) der durch den Darm aufgenommenen Nahrungsbestandteile. Fett und Kohlenhydrate sind hier die Hauptlieferanten. Eiweiß wird nur bei einem Überschuss oder Energiemangel oxidiert.
Hunde können Ihren Energiebedarf sowohl durch Kohlenhydrate als auch durch Fette decken, wobei Tiere, die hohe Leistungen bringen im allgemeinen fettreich ernährt werden sollen, da Fett eine doppelt so hohe Energiedichte als Kohlenhydrate hat.

Hierbei ist aber nicht nur eine bestimmte Menge wichtig, sondern auch das Verhältnis der Stoffe zueinander. Beispielsweise kann ein Übermaß an Calcium bei gleichzeitigem Phosphormangel die eigentlich positive Wirkung der Knochenstabilisierung des Kalziums ins Gegenteil umschlagen lassen.
Da empfiehlt es sich schon auf Fertigfutter zurückzugreifen, denn hier sind die Nährstoffe aufeinander abgestimmt.
Konventionelles Hundefutter gibt es als:
- Trockenfutter (Pellets, Flocken)
- halbfeuchtes Futter (Wurst)
- und Feuchtfutter (Dosenfutter, Schälchen).
Manche Hersteller nutzen das Farben- und Formenbedürfnis des Menschen aus und gestalten die Pellets in ansprechendem Design um den Verkauf zu steigern.
Wichtiger aber als das Aussehen ist der Inhalt. Ausgewogen und leistungsgerecht sollte er sein. Außerdem muss man sich zwischen Alleinfutter (Vollnahrung), Ergänzungsfutter und Diätfutter entscheiden.
Natürlich ist noch zu erwähnen, dass man das Futter auch selbst zubereiten kann. Hier ist es aber zu empfehlen, sich auf jeden Fall noch Fachliteratur anzuschaffen, denn eine Ergänzung mit Vitaminen und Mineralstoffen ist in der Regel notwendig, da sonst Mangelerscheinungen vorprogrammiert sind.

Preise zuletzt aktualisiert am: 4.10.2026
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Häufige Fragen
Was braucht ein Hund für eine gesunde Ernährung?
Grundsätzlich Wasser, Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine sowie Mineral- und Ballaststoffe. Wichtig ist nicht nur die Menge, sondern auch das ausgewogene Verhältnis der Stoffe zueinander.
Ist der Hund ein reiner Fleischfresser?
Reiner Fleischfresser trifft es nicht ganz: Schon der Wolf frisst Beutetiere mitsamt Knochen, Blut und vorverdautem Darminhalt und nimmt gelegentlich auch Pflanzen, Früchte und Gräser auf. Diese Anpassungsfähigkeit besitzt auch der Hund.
Welche Arten von Fertigfutter gibt es?
Konventionelles Hundefutter gibt es als Trockenfutter (Pellets, Flocken), halbfeuchtes Futter (Wurst) und Feuchtfutter (Dosen, Schälchen). Zusätzlich unterscheidet man Alleinfutter, Ergänzungsfutter und Diätfutter.
Ist selbst gekochtes Hundefutter empfehlenswert?
Man kann das Futter selbst zubereiten, sollte sich aber Fachliteratur anschaffen. Eine Ergänzung mit Vitaminen und Mineralstoffen ist meist notwendig, sonst drohen Mangelerscheinungen.
