Wie ernähre ich meinen Hund ?

Der Zoofachhandel und die Supermärkte bieten ein breites Sortiment an Hundenahrung an. Aber was ist beim Kauf zu beachten?

Der Redaktionshund bevorzugt Futter von Meradog.

Sale
MERADOG PURE Adult Trockenfutter, Hundefutter ohne glutenhaltige Zutaten für sensible Hunde mit Truthahn und Reis, 12,5 Kg
  • Für besondere Ansprüche Das schmackhafte Hundefutter unterstützt das Wohlbefinden ausgewachsener Hunde mit Ernährungsproblemen, Unverträglichkeiten oder Allergien
  • Ausgewählte Inhaltsstoffe Meradog Pure verwendet bei der Herstellung bewusst nur eine Fleisch- und eine Kohlenhydratquelle und schafft so Alternativen bei vielen Futtermittelallergien
  • Meradog Careconcept Das ganzheitliche Ernährungssystem beruht auf neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und fördert Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit des Hundes
  • Von Ernährungswissenschaftlern entwickelt Nach bestehenden Lebensmittelstandards hergestellt, ist das Trockenfutter glutenfrei und enthält weder Farb- noch Konservierungsstoffe
  • Qualität aus Deutschland Unter Verwendung hochwertiger Rezepturen und heimischer Inhaltsstoffe wird Meradog Pure regional in Kevelaer am Niederrhein produziert

Letzte Aktualisierung am 16.12.2018


Das Tierschutzgesetz fordert vom Tierhalter „eine der Tierart und den Bedürfnissen entsprechende Ernährung“. Trotzdem sind gerade Leute, die für ihren Hund alles tun würden oft „Verbrecher“ in diesem Sinne.

Das Schokolade weder für den Menschen noch für den Hund gesund ist, leuchtet ja den meisten Hundehaltern noch ein, aber soll denn das „langweilige“ Futter aus dem 20 Kilogramm-Sack eine bessere Ernährung sein?

Hundenahrung ist eines der Güter, das wie kaum ein anderes die Ladenregale füllt.

Da gibt es Schälchen und Dosen bis hin zu riesigen Säcken von den verschiedensten Herstellern: Joghurtdrops für den Hund, Vitaminzusätze, Kauknochen, getrocknete Pansenstücke und vieles mehr.

Hundefutter in allen Formen und Farben
Hundefutter in allen Formen und Farben

Jeder Hersteller bietet jeweils das von ihm erstellte Produkt als das beste an. Gleichzeitig bekommt man von selbsternannten „Spezialisten“ gesagt, dass man mit dem falschen Futter seinem Tier schaden kann, und schlimmste Krankheiten das Resultat der Fehlernährung seien.

Ja was denn nun , fragt sich da der frisch gebackene Hundebesitzer und blickt verwirrt ins Hundefutterregal.

Gehen wir mal zurück in der Zeit:
Von wem stammt denn der Hund ab – vom Wolf, genau! Und das ist evolutionstechnisch noch gar nicht so lange her.

Was hat denn der Wolf gefressen?
Wolf= Canis lupus, Hund= Canis familiaris ( Canide = Fleischfresser), daher auch die lateinische Bezeichnung für Hunde (Canis lupus familiaris).

Reiner Fleischfresser ist aber die falsche Bezeichnung für den Wolf, da die Beutetiere mitsamt Haut, Federn, Haaren, Knochen, Blut und Magen-/ Darminhalt gefressen werden.

Wolf beim Fressen
Wolf beim Fressen

Wenn man Wölfe sieht wie sie ein Wild aufbrechen, so fällt auf, dass dies meist vom After her geschieht um schnell an den Darminhalt zu gelangen, der vorverdaut ist und somit nun im eigenen kürzeren Darmtrakt verwertet werden kann.

So gelangt der Wolf an alle lebenswichtigen Substanzen und nicht nur an Eiweiß und Fett (die Hauptkomponenten der Muskulatur).

Außerdem nimmt auch der Wolf von Zeit zu Zeit pflanzliches Material auf sowie Früchte, Gräser, Blätter und sogar Exkremente von anderen Tieren. Er kann sich also unterschiedlichen Futterarten abpassen. Eine Fähigkeit die auch der Hund besitzt.

Eine Fähigkeit die der Hund leider nicht besitzt, ist sein Instinkt für Ungesundes. Für seine gesunde Ernährung ist allein der Mensch verantwortlich. Da stellt sich für den Hund das gleiche Problem wie für den Mensch: jeder dritte ist zu dick und jeder dritte ißt das Falsche.

Grundsätzlich braucht der Hund:

  • Wasser
  • Eiweiß
  • Fett
  • Kohlenhydrate
  • Vitamine
  • Mineral- und Ballaststoffe.

Die Energiegewinnung geschieht durch schrittweise Oxidierung (=“Verbrennung“) der durch den Darm aufgenommenen Nahrungsbestandteile. Fett und Kohlenhydrate sind hier die Hauptlieferanten. Eiweiß wird nur bei einem Überschuss oder Energiemangel oxidiert.

Hunde können Ihren Energiebedarf sowohl durch Kohlenhydrate als auch durch Fette decken, wobei Tiere, die hohe Leistungen bringen im allgemeinen fettreich ernährt werden sollen, da Fett eine doppelt so hohe Energiedichte als Kohlenhydrate hat.

Hierbei ist aber nicht nur eine bestimmte Menge wichtig, sondern auch das Verhältnis der Stoffe zueinander. Beispielsweise kann ein Übermaß an Calzium bei gleichzeitigem Phosphormangel die eigentlich positive Wirkung der Knochenstabilisierung des Calziums ins Gegenteil umschlagen lassen.

Da empfiehlt es sich schon auf Fertigfutter zurückzugreifen, denn hier sind die Nährstoffe aufeinander abgestimmt.

Konventionelles Hundefutter gibt es als:

  • Trockenfutter (Pellets, Flocken)
  • halbfeuchtes Futter (Wurst)
  • und Feuchtfutter (Dosenfutter, Schälchen).

Manche Hersteller nutzen das Farben- und Formenbedürfnis des Menschen aus und gestalten die Pellets in ansprechendem Design um den Verkauf zu steigern.

Ansprechend für wen? Hundefutter
Ansprechend für wen? Hundefutter

Wichtiger aber als das Aussehen ist der Inhalt. Ausgewogen und leistungsgerecht sollte er sein. Außerdem muss man sich zwischen Alleinfutter (Vollnahrung), Ergänzungsfutter und Diätfutter entscheiden.

Natürlich ist noch zu erwähnen, dass man das Futter auch selbst zubereiten kann. Hier ist es aber zu empfehlen sich auf jeden Fall noch Fachliteratur anzuschaffen, denn eine Ergänzung mit Vitaminen und Mineralstoffen ist in der Regel notwendig, da sonst Mangelerscheinungen vorprogrammiert sind.

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