Aktualisiert 2026

Auf einen Blick

Die meisten gesunden Hunde vertragen Kälte besser, als ihre Menschen denken – ein Mäntelchen brauchen vor allem kranke, sehr kleine oder frisch geschorene Tiere. Wichtiger ist im Winter die Pfotenpflege: Streusalz und Eisklumpen zwischen den Zehen reizen die Haut. Vorbeugen können Sie mit etwas Melkfett oder Vaseline vor dem Spaziergang, nach dem Gassigehen die Pfoten abspülen oder abbrausen. Bleiben Sie draußen möglichst in Bewegung, damit Ihr Hund nicht auskühlt.

Kaum fallen die ersten Flocken, sind die meisten Hunde kaum noch zu bremsen. Doch das Tollen im Schnee und die Winterspaziergänge bergen ihre eigenen kleinen Gefahren – die Sie mit ein wenig Aufmerksamkeit gut in den Griff bekommen.

Was kann es auch Schöneres geben, als mit Frauchen oder Herrchen „Gassi“ zu gehen und dabei ausgelassen im Schnee herumzutoben? Gerade die kalte Jahreszeit birgt aber einige Dinge, auf die Sie achten sollten. Ich gehe sie hier mit Ihnen der Reihe nach durch.

Wie kalt ist zu kalt?

Die meisten Hunde vertragen die winterliche Kälte besser, als ihre Besitzer vermuten. Ein gesunder Hund benötigt beim Spaziergang daher in aller Regel weder Kleidung noch eine Decke. Kurzhaarige Hunde sind zwar kälteempfindlicher als langhaarige – aber deshalb muss man sie nicht gleich in einen Hundemantel stecken.

hunde im schnee

Bildquelle: Bild KI generiert

Bleiben Sie beim Spazieren generell in Bewegung und vermeiden Sie, dass Ihr Hund zu lange sitzt oder liegt – zum Beispiel, wenn Sie mit anderen Hundefreunden einen Plausch halten. Beobachten Sie Ihren Hund: Er signalisiert Ihnen, wenn es ihm zu kalt wird. Bei kleineren und nicht so kälterobusten Rassen kann das schon nach kurzer Zeit der Fall sein.

Wann ein Hundemantel wirklich sinnvoll ist

Ein Mantel empfiehlt sich vor allem für Hunde, die an Knochen- oder Organerkrankungen leiden und deshalb warm gehalten werden müssen. Auch sehr kleine, alte oder frisch geschorene Hunde profitieren davon. Hundemäntel gibt es in allen Größen und Preislagen.

Schämen Sie sich nicht, Ihren kranken Hund mit einem Mantel zu bekleiden – auch dann nicht, wenn Sie einen großen Hund haben. Er wird es Ihnen danken.

Ein Mäntelchen lohnt sich vor allem bei:

  • kranken Hunden (Gelenk-, Knochen- oder Organerkrankungen)
  • alten und sehr kleinen Hunden
  • Rassen, die regelmäßig geschoren werden (z. B. der Pudel) und dadurch ihren natürlichen Kälteschutz verlieren
  • kurzhaarigen Hunden, die sichtlich frieren und zittern

Wird ein Hund im Winter geschoren, überlegen Sie vorher, ob das wirklich nötig ist. Verzichten Sie nicht darauf, gehört ein passendes Mäntelchen zum Wohl des Hundes einfach dazu.

Fellpflege im Winter

Das Fell langhaariger Hunde sollte gerade im Winter regelmäßig gut gebürstet werden. Wird die Unterwolle nämlich nicht herausgebürstet, verfilzt sie, die Haare sterben ab – und der Hund friert trotz dicken Fells. Striegeln Sie Ihren langhaarigen Begleiter bei Kälte am besten täglich, bis die lose Unterwolle abfällt.

Auch kurzhaarige Hunde sollten Sie nicht vergessen zu bürsten – bei ihnen darf es nur ruhig ein bisschen weniger intensiv sein. Welche Bürste zu welchem Fell passt, habe ich in Hundebürsten im Test zusammengetragen.

Und noch ein Hinweis für drinnen: Auch wenn Sie es im Winter gerne mollig warm haben – Ihr Hund kann sein Fell nicht ausziehen. Drehen Sie deshalb in seinen Aufenthaltsräumen die Heizung nicht zu hoch. Auch das wird er Ihnen danken.

Pfotenpflege nach dem Schneespaziergang

Hundepfoten sinken im Schnee tief ein, und zwischen den Zehen können sich Eisklumpen bilden. Nach dem Spaziergang sollten Sie diese zum Schmelzen bringen – mit einem lauwarmen Pfotenbad oder, bei nicht geräuschempfindlichen Tieren, mit einem lauen Föhn.

Tinioey Pfotenbalsam Hund (68g Stick) – heilt, repariert und regeneriert trockene, rissige & beschädigte Pfoten, Pfotenpflege Pfotenschutz Hund, Hundepfoten Balsam, Hundezubehör, Hunde Geschenke
  • 【Schützt die Pfoten das ganze Jahr über】 Tinioey hunde pfotenbalsam kann die Pfoten Ihrer vierbeinigen Freunde schützen, egal ob es ein kalter Winter oder ein heißer Sommer ist. Lindert und repariert trockene, rissige Pfoten und Beschwerden, die durch Kälte oder Hitze verursacht werden.
  • 【100 % natürliche Inhaltsstoffe】 Tinioey Hundepfotenbalsam verwendet rein natürliche Inhaltsstoffe. Die Inhaltsstoffe sind brasilianisches Palmwachs, Sheabutter, Kokosöl, Vitamin E und Bienenwachs. Sie brauchen nicht,keine Sorge wegen des Leckens durch den Hund zu haben.
  • 【Stiftdesign, sehr bequem aufzutragen】 Im Vergleich zu herkömmlicher Hundepfotencreme aus der Dose hat unsere Hundepfotencreme eine Stiftstruktur, die Ihnen das Auftragen erleichtert.
  • 【Regelmäßige Anwendung für Pfotenpflege und -gesundheit】 Tragen Sie den Pfotenbalsam dreimal täglich auf, um die Pfoten Ihres Hundes effektiv gesund zu halten. Besonders im Winter oder Sommer kann eine regelmäßige Anwendung die durch extreme Wetterbedingungen verursachten Schäden an den Pfoten Ihres Hundes effektiv lindern.
  • 【Hunde-Must-Haves & Geschenke für Hund】Die Pfotenbalsame für Hunde sind ein unverzichtbares Zubehör für Hundecamping und Hundespaziergänge. Ob Ihr Welpe ein Junge oder ein Mädchen ist, oder ein großer Hund wie Golden Retriever oder Husky, es bietet das ganze Jahr über Schutz für Ihren Welpen. Der Pfotenbalsam für Hunde bewahrt Ihren Welpen vor trockenen und rissigen Pfoten.


Hinweistext zu Werbung und Affiliate-Links. Text: Werbung: Der angegebene Preis kann seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein. Affiliate Links: Bilder von der Amazon Product Advertising API. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Preise zuletzt aktualisiert am: 4.10.2026


Viele Hunde übernehmen die Pfotenpflege selbst und lecken ihre Pfoten gründlich sauber. Vorsicht ist aber geboten, wenn der Hund viel auf salzhaltigen Wegen gelaufen ist: Auf das Ablecken größerer Salzmengen reagieren magenempfindliche Tiere mit Verdauungsstörungen oder Erbrechen.

Führt der Spaziergang über stark gesalzte oder mit Streusand versehene Wege, ist eine intensive Pfotenpflege besonders wichtig. Achten Sie dabei vor allem auf die empfindlichen Stellen zwischen den Zehen – hier können grobe Salzkörner oder Streusand kleine Scheuerstellen verursachen.

Mit dem Hund im Schnee
© blas – Fotolia.com

Im Fachhandel gibt es als etwas teurere Alternative Pfotenschutz-Sprays oder Pfotenbalsame. Sie legen einen Schutzfilm gegen Reizungen durch Salz, Streusand, Eis und Schmutz und lassen sich auch im empfindlichen Zwischenzehenbereich anwenden. Der Film nutzt sich beim Laufen allerdings ab und muss in der schnee- und streusalzreichen Zeit täglich erneuert werden. Weitere Tipps rund um strapazierte Ballen finden Sie in Rissige Hundepfoten pflegen.

Die Schlittenhunde in der Arktis bekommen kleine Lederschuhe angeschnallt, damit sich an ihren Pfoten kein Eis bildet. Bei sehr empfindlichen Tieren und in einem strengen Winter ist das auch bei uns eine Überlegung wert – manche Hunde tragen solche Booties erstaunlich gelassen.

Häufige Fragen zu Hunden im Schnee

Frieren Hunde im Winter?

Gesunde Hunde vertragen Kälte meist besser als wir Menschen und brauchen beim Spaziergang keine Kleidung. Kranke, alte, sehr kleine oder frisch geschorene Hunde frieren dagegen schneller – für sie ist ein Mantel sinnvoll. Beobachten Sie Ihren Hund: Zittern, hochgezogene Pfoten oder Unruhe zeigen, dass ihm zu kalt wird.

Ist Streusalz gefährlich für Hunde?

Streusalz reizt die Pfoten und kann kleine Scheuerstellen zwischen den Zehen verursachen. Leckt der Hund größere Salzmengen ab, drohen Magenreizungen und Erbrechen. Reiben Sie die Pfoten vorbeugend mit Melkfett oder Vaseline ein und spülen Sie sie nach dem Spaziergang ab.

Wie pflege ich die Hundepfoten nach dem Schnee?

Eisklumpen zwischen den Zehen mit lauwarmem Wasser zum Schmelzen bringen, die Pfoten abspülen und gut abtrocknen. Lange Haare an den Pfoten im Winter nicht kürzen. Bei kleinen Reizungen hilft eine milde Wund- und Heilsalbe – bei anhaltenden Beschwerden fragen Sie Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.

Braucht mein Hund einen Hundemantel?

Ein gesunder, normal behaarter Hund kommt ohne aus. Ein Mäntelchen empfiehlt sich für kranke, alte, sehr kleine oder geschorene Hunde sowie für kurzhaarige Tiere, die sichtlich frieren. Im Zweifel gilt: Schaden tut ein Mantel bei diesen Hunden nicht, überflüssige Kleidung bei einem robusten Hund aber schon eher.

Weiterlesen