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Hunde leiden unter der Hitze

Tropische Temperaturen in Deutschland. Nicht nur wir Menschen sehnen uns nach Schatten. Auch für unsere Hunde ist die derzeitige Wetterlage alles andere als angenehm.

Die Klimaanlagen laufen auf Hochtouren und die Baumärkte kommen mit dem Ausliefern von Ventilatoren kaum mehr nach. Wir können uns durch technische Geräte Kühlung verschaffen, wie aber schaut es mit unseren Vierbeinern aus?

 

Hunde regulieren ihre Körpertemperatur mit Hecheln.

Wird dem Hund zu warm, atmet er die kühlere Aussenluft durch die Nase ein und die im Körper erwärmte Luft wird dann durch den Mund wieder ausgeatmet. Dadurch sinkt die Körpertemperatur ab – je schneller der Hund dies macht, umso schneller sinkt die Körpertemperatur.

 © Emma Louis - Fotolia.com
© Emma Louis – Fotolia.com

Es kommt dann zu dem bekannten „Hecheln“. Diese Kühlmethode funktioniert aber nur, solange die Körpertemperatur des Hundes höher ist, als die Aussentemperatur.

Die Normalkörpertemperatur eines Hundes liegt zwischen 38 und 39 °C, bei Welpen beträgt sie 39,5 °C

Auch Hunde können einen Hitzschlag erleiden. Sie erkennen es an den folgenden Symptomen:

  • Starkes Hecheln
  • schneller Puls
  • zunehmende Mattheit bis zur Unfähigkeit aufzustehen
  • erhöhte Körpertemperatur, Körperinnentemperatur größer als 40,5 °C
  • Benommenheit, blasse oder bläuliche Schleimhäute (Lefzen, Zahnfleisch, Zunge)
  • Schock bis hin zur Bewusstlosigkeit.
  • Vermeiden Sie alles, was an heissen Tagen zu diesen Symptomen führen kann.
  • Verlegen Sie sportliche Aktivitäten mit dem Hund auf die frühen Morgen oder späten Abendstunden.
  • Denken Sie daran – geteerte Straßen heizen sich sehr auf, nicht gut für die Hundepfoten!
  • Stellen Sie immer genügend frisches Trinkwasser für den Hund bereit.
  • Lassen Sie Ihren Hund _nie_ alleine im Auto zurück. Die Temperatur im Wageninnern kann sich schnell auf über 70 °C erhöhen. Da helfen auch keine spaltbreite Öffnungen der Fenster.

Erste Hilfe bei Hitzschlag:

  • mit feuchten Tüchern von den Pfoten her über den Rumpf zum Kopf abkühlen.
  • bieten Sie reichlich kaltes Wasser zum Trinken an
  • Anschließend sofort zum Tierarzt
  • Wir führen immer eine Trinkflasche für den Hund mit.

Unterwegs kann man die Flasche auffüllen lassen, es finden sich fast immer nette Menschen – Tankstelle, Eisdiele, Cafe, Bäckerei usw.