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Analdrüsen beim Hund
Wenn dieser Fall eintritt, verspürt der Hund einen unangenehmen Druck. Er setzt sich auf sein Hinterteil, nimmt die Hinterbeine hoch und rutscht mit seiner Analregion über die Erde, das typische "Schlittenfahren" Wenn eine Infektion entsteht, kann es zu Analdrüsenabszessen kommen, welche eine Behandlung mit Antibiotika erfordert und in chronischen Fällen sogar die chirurgische Entfernung der Drüsen. Eine solche Entzündung ist für den Hund ein ausgesprochen schmerzhafter Zustand. Rechnen Sie damit, dass der Hund versucht zu beißen, wenn man die Region um seinen Schwanz berühren will.
Damit solche Probleme nicht entstehen, sollten Sie dafür sorgen,
dass die Drüsen durch einen ausreichend festen Stuhlgang regelmäßig
entleert werden. Geben Sie dem Futter deshalb Faserstoffe in Form von
Gemüse oder Kleie zu. Symptome, welche auf eine mögliche Analdrüsenentzündung hinweisen: Mit dem Hinterteil über den Boden scheuern - Schlittenfahren Falls Ihr Hund solches Verhalten zeigt, sollten Sie unbedingt einen
Tierarzt aufsuchen! Ihr Tierarzt kann Ihnen zeigen, wie Sie die Drüsen in Zukunft selbst entleeren können. Allerdings ist diese Prozedur für Sie nicht unbedingt angenehm. Das Sekret stinkt extrem und ist nichts für empfindliche Nasen. Leidet Ihr Hund wiederholt oder chronisch unter Verstopfung, Entzündung und Abszessbildung? Dann sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über die Möglichkeit der operativen Entfernung oder die Verödung der Analdrüsen.
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