Auf einen Blick: Der Zwergschnauzer, auch Miniature Schnauzer genannt, ist der kleinste der drei Schnauzer und stammt aus Deutschland (FCI-Standard Nr. 183). Laut FCI misst er 30 bis 35 cm und wiegt etwa 4 bis 8 kg; der American Kennel Club (AKC) nennt eine Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren. Er ist intelligent, furchtlos, ausdauernd und wachsam und kann laut Standard auch in einer kleinen Wohnung gut gehalten werden. Sein drahtiges Fell haart wenig, muss aber regelmäßig gekämmt und getrimmt oder geschoren werden.
- Herkunft Deutschland
- FCI Gruppe 2, Standard Nr. 183
- Größe 30–35 cm (FCI)
- Gewicht ca. 4–8 kg (FCI)
- Lebenserwartung 12–15 Jahre (AKC)
- Für Anfänger nur bedingt geeignet

Inhalt (12 Abschnitte)
Zwergschnauzer kaufen
- Für einen Zwergschnauzer-Welpen gibt es keinen festen Preis. Er hängt vom Züchter, vom Zuchtverband, von den Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere und der Aufzucht ab; fragen Sie direkt beim Züchter nach.
- Eignung für Anfänger: Der Zwergschnauzer ist aufgrund seines starken Charakters und seiner Eigenwilligkeit eher für erfahrene Hundehalter geeignet. Eine konsequente Erziehung ist notwendig, da er sonst schnell eigene Marotten entwickelt.
- Größe der Hunderasse: Der Zwergschnauzer gehört zu den kleinen Hunderassen. Er erreicht laut FCI-Standard eine Schulterhöhe von 30 bis 35 cm und wiegt etwa 4 bis 8 kg.
- Lebenserwartung: Der American Kennel Club (AKC) nennt für den Zwergschnauzer eine Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren.
- Alternative Namen: Der Zwergschnauzer ist auch unter dem Namen Miniature-Schnauzer bekannt.

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Zwergschnauzer im Überblick
Buschige Augenbrauen, ein kräftiger Bart und ein quadratischer, stämmiger Körper: Der Zwergschnauzer ist laut FCI-Standard ein verkleinertes Abbild des Schnauzers, ohne zwergenhaft zu wirken. Körperlich ein Leichtgewicht unter den Schnauzern, vom Charakter her ein ganzer Kerl. Mittelschnauzer und Riesenschnauzer sind seine größeren Verwandten.
Herkunft und Geschichte
Der Schnauzer war ursprünglich in Süddeutschland als Stallhund verbreitet. Laut FCI fühlte er sich in Gesellschaft von Pferden besonders wohl und jagte im Stall Ratten und Mäuse, was ihm den Namen „Rattler“ einbrachte. Als 1895 der Pinscher-Schnauzer-Klub gegründet wurde, trug man ihn noch als „rauhaarigen Pinscher“ ein.
Um die Wende zum 20. Jahrhundert tauchte laut FCI-Standard aus der Gegend um Frankfurt am Main ein kleiner Schnauzer auf, damals noch als rauhaariger Zwergpinscher bezeichnet. Wegen der vielen Formen, Größen und Felltypen war es nicht leicht, einen kleinen Hund mit dem Aussehen und den Eigenschaften des großen Bruders zu züchten. Der AKC nennt als Ausgangsrassen den Mittelschnauzer, den Affenpinscher und den Pudel. Die FCI führt den Zwergschnauzer unter der Nummer 183 in der Gruppe der Pinscher und Schnauzer.
Größe, Gewicht und Aussehen
Laut FCI-Standard messen Rüden und Hündinnen 30 bis 35 cm und wiegen etwa 4 bis 8 kg. Weicht ein Hund um mehr als 2 cm ab, ist er von der Zucht ausgeschlossen. Der AKC nennt für die USA 30 bis 36 cm (12 bis 14 Zoll) und 5 bis 9 kg.
In typischer Schnauzer-Haltung steht der gedrungen, elegant wirkende und nahezu quadratische Körper. Typisch sind die buschigen Augenbrauen, die die Augen leicht beschatten, sowie der Bart am Fang. Die hoch angesetzten Ohren sind laut FCI V-förmig und kippen nach vorn.
Fell und Farben
Die Barthaare sind nicht so derb wie die des restlichen Fells, welches aus drahtigem und hartem Haar über der gut ausgebildeten Unterwolle besteht. Der FCI-Standard erlaubt vier Farben:
- Reinschwarz mit schwarzer Unterwolle
- Pfeffer-Salz in allen Schattierungen von dunklem Eisengrau bis Silbergrau, mit grauer Unterwolle
- Schwarz-Silber: schwarz mit weißen Abzeichen über den Augen, an Backen, Bart, Kehle, Brust, Läufen und Pfoten
- Reinweiß mit weißer Unterwolle
Die Unterwolle ist farblich dem Schwarz beziehungsweise Weiß angepasst. Bei allen Farben soll eine dunkle Maske vorhanden sein. Der „graue“ Zwergschnauzer, nach dem viele suchen, ist also meist ein Pfeffer-Salz-Hund.

Fellpflege: Haart ein Zwergschnauzer?
Zwergschnauzer haaren wenig; der AKC beschreibt den Fellwechsel als sehr gering. Pflegeleicht ist das Fell trotzdem nicht. Kämmen und bürsten Sie es mindestens einmal pro Woche; Bart und Augenbrauen wachsen schnell nach und brauchen regelmäßig die Schere. Für Ausstellungen wird das Fell von Hand getrimmt. Die meisten Familienhunde lässt man laut AKC dagegen alle fünf bis acht Wochen im Hundesalon mit der Schermaschine schneiden. Etwa einmal im Monat steht ein Bad an, die Krallen sollten Sie monatlich kürzen und die Ohren wöchentlich kontrollieren.
Charakter und Wesen
Laut FCI-Standard machen Intelligenz, Furchtlosigkeit, Ausdauer und Wachsamkeit den Zwergschnauzer zu einem angenehmen Haus-, Wach- und Begleithund, der sich auch in einer kleinen Wohnung problemlos halten lässt. Der AKC beschreibt ihn als freundlich, lebhaft und bemüht, seinen Menschen zu gefallen; er ist mutig, ohne aggressiv zu sein.
Im Haus gehört das Beobachten der Geschehnisse außerhalb der eigenen vier Wände zu den großen Vorlieben des Kleinen. Nimmt er Ungewohntes wahr, meldet er das mit deutlichem Gebell; der AKC nennt ihn einen sehr guten Wachhund. Damit daraus kein Dauerbellen wird, sollten Sie ihm schon im Welpenalter zeigen, wann Ruhe angesagt ist.

Haltung, Erziehung und Beschäftigung
Der AKC beschreibt den Zwergschnauzer als mittelmäßig aktiv. Er braucht tägliche Bewegung und kommt in der Stadt ebenso zurecht wie auf dem Land. Am glücklichsten ist er, wenn er mit seiner Familie etwas unternehmen kann. Wegen seines ausgeprägten Jagdtriebs gehört er außerhalb eingezäunter Flächen an die Leine, denn kleinen Tieren hinterherzujagen fällt ihm schwer zu widerstehen.
Er lernt schnell und will gefallen, langweilt sich aber bei endlosen Wiederholungen. Gestalten Sie das Training abwechslungsreich und besuchen Sie mit ihm eine Welpengruppe. Beim Aufstöbern versteckter Gegenstände, bei Agility, Obedience oder Rally Obedience ist er mit Begeisterung dabei.

Gesundheit und Lebenserwartung
Der AKC gibt für den Zwergschnauzer eine Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren an. Als Erkrankungen, für die die Rasse anfällig sein kann, nennt er unter anderem Grauen Star (Katarakt), erhöhte Blutfettwerte, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Lebershunts und Harnsteine. Verantwortungsvolle Züchter lassen ihre Zuchthunde untersuchen. Putzen Sie Ihrem Hund regelmäßig die Zähne und sprechen Sie bei Auffälligkeiten mit Ihrer Tierarztpraxis.
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Häufige Fragen
Wie groß und schwer wird ein Zwergschnauzer?
Laut FCI-Standard erreicht der Zwergschnauzer eine Schulterhöhe von 30 bis 35 cm und wiegt etwa 4 bis 8 kg.
Wie alt wird ein Zwergschnauzer?
Der AKC nennt eine Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren.
Ist der Zwergschnauzer für Anfänger geeignet?
Aufgrund seines starken Charakters und seiner Eigenwilligkeit ist er eher für erfahrene Hundehalter geeignet. Eine konsequente Erziehung ist notwendig, da er sonst schnell eigene Marotten entwickelt.
Wie aufwendig ist die Fellpflege beim Zwergschnauzer?
Das Fell sollte mindestens einmal wöchentlich gekämmt werden, Bart und Pony brauchen regelmäßig die Schere, und laut AKC lassen die meisten Halter ihren Hund alle fünf bis acht Wochen im Hundesalon scheren. Insgesamt haart der Zwergschnauzer wenig.
Was kostet ein Zwergschnauzer Welpe?
Einen festen Preis gibt es nicht. Er hängt vom Züchter, vom Zuchtverband, von den Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere und der Aufzucht ab; fragen Sie direkt beim Züchter nach.
Ähnliche Rassen
Quellen
- FCI-Standard Nr. 183: Zwergschnauzer (Fassung vom 18.04.2007)
- FCI-Standard Nr. 182: Schnauzer (Geschichte)
- American Kennel Club: Miniature Schnauzer
Hinweis: Dieser Beitrag wurde nach bestem Wissen recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben wird keine Haftung übernommen. Bei gesundheitlichen oder verhaltensbezogenen Fragen zu Ihrem Hund wenden Sie sich bitte an Ihre Tierarztpraxis oder eine qualifizierte Verhaltensberatung.
