Shih Tzu bei Welpen.de

Shih Tzu - Rassebeschreibung


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Der Shih Tzu ist der Löwenhund mit einem Chrysanthemen ähnelnden Gesicht. Seine Körperhaltung
wird als arrogant anmutend beschrieben. Warum auch nicht in dieser Art und Weise auftreten?

Schließlich blickt die Hunderasse auf eine viele Jahrhunderte währende Vergangenheit in den Klöstern tibetanischer Mönche und am kaiserlichen Palast in China zurück. Aus dem Ursprungsland Tibet gelangt der Shih Tzu im 17. Jahrhundert in das Reich der Mitte. Wenige Hunde können mit solch besonderen Referenzen aufwarten.


Im letzten Jahrhundert ändert sich die Situation für den Palasthund innerhalb seiner asiatischen Heimat drastisch. Er passt nicht mehr, wie ebenfalls viele andere Hunde im Land, in das Bild kommunistischer Vorstellungen. Seine Haltung wird zu einem Luxus. Liebhaber in Europa und Amerika nehmen sich der Zucht an und sichern den Fortbestand der liebenswerten Hunderasse.

Shih Tzu Welpe

Bild © Antje Lindert-Rottke - Fotolia.com

Maximal 27 Zentimeter Schulterhöhe und viereinhalb bis höchstens acht Kilogramm Gewicht erreicht der ausgewachsene Shih Tzu. Als kleinerer Vertreter der weit über dreihundert von der FCI anerkannten Hunderassen steht sein Standard mit der Nummer 208 unter dem Patronat Großbritanniens.

Im Idealtyp hat der robuste Hund ein bodenlanges und üppiges Fell. Das dichte und glatte bis leicht wellige Haarkleid bedeckt mäßig ausgeprägte Unterwolle. Es ist in der Farbgebung nicht eingeschränkt.

Zur Routine muss das mehrfache Kämmen und Bürsten innerhalb einer Woche werden, um so die
Haarstruktur und die markante Optik des Hundes zu erhalten. Anderenfalls ist ein Verfilzen
vorprogrammiert. Immerhin steht kein alljährlicher Fellwechsel an. Spezielle Hundefellbürsten
helfen, das Haarkleid von losem Haar zu befreien.

Widrige Witterung und Aktivitäten mit dem Vierbeiner abseits befestigter Wege lassen das Fell
schnell einmal verschmutzen. Zudem sammeln sich Gestrüpp und Geäst darin leicht. Hier gilt es, das
Haar abtrocknen zu lassen und es anschließend durchzukämmen. Notfalls richtet es ein Bad mit viel
Wasser und speziellem Hundeshampoo.

Das Stutzen des Haarkleides wie das Scheren richtet sich nach dem individuellen Geschmack des Halters.

Dagegen bringt das Bändigen des Zopfes mittels Haarspangen für die Hundeaugen deutliche Vorteile. Der Hund sieht gut und Reizungen der manchmal leicht vorstehenden Augen bleiben aus.

© CallallooAlexis - Fotolia.com

Die zu den ältesten Hunderassen zählenden Shih Tzus scheinen sich ihrer Herkunft bewusst zu sein,
derart eigenwillig ist bisweilen ihre Persönlichkeit. Der Familien- und Begleithund will entscheiden, was er mitmacht. Grundsätzlich jedoch gehört das Miteinander mit seinen Menschen dazu. Auch Kinder oder andere Haustiere hat der fröhliche Kobold gern in seiner Nähe.

Fremde hingegen müssen sich zuerst beweisen. Die Wachhund-Gene sind dem aufmerksamen Tibeter erhalten geblieben. Wenn es darauf ankommt, nehmen es die Rüden der kleinwüchsigen Rasse mit wesentlich größeren Vierbeinern auf.

Den wenig erfahrenen Hundehalter stellt der Shih Tzu auf keine allzu harte Probe.

Die Voraussetzung hierfür ist, dass sich der Mensch mit Geschick der Erziehung seines charmanten Begleiters annimmt. Der Shih Tzu ist gelehrig und kann ebenso eigensinnig wie eine Katze sein. Liebe und Konsequenz gepaart mit ausreichend Freiraum für den Individualisten verhelfen zu einer erfolgreichen Sozialisation.

Wichtig ist es, seinen kleinen Löwen spielerisch zu überzeugen und auf den richtigen Weg mitzunehmen. Für alle zweibeinigen Rudelmitglieder heißt das, an einem Strang zu ziehen.

Ausnahmen von Regeln erkennt der intelligente Vierbeiner sofort und nutzt solche Schlupflöcher ohne Hemmungen aus. Das führt unter Umständen zum Scheitern aller Bemühungen.

Der Bewegungsdrang der Shih Tzus weist eine große Bandbreite auf. Der eine Hund begleitet gern
joggende Menschen, andere mögen es ruhiger und bevorzugen interessante Wanderungen. Der Jagdtrieb steht diesen nicht im Wege, er ist gering ausgeprägt. Ausreichende Beschäftigung regelmäßig angeboten stellt auch energiegeladene Exemplare zufrieden.

Sie geben sich innerhalb der eigenen vier Wände ausgeglichen. Hier bellt der ehemalige Tempelwächter mit dem guten Gehör, als Alleinhund gehalten, kaum. Andererseits geht es im Verband zusammen mit den Artgenossen durchaus hoch her. Wie die meisten kurzköpfigen Hunderassen ist der Kleine mit der platten Nase kein Freund von großer Hitze.


Biene - Wanda - Willa - Kalli
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