März 20th, 2013 by klaus
In einem der letzten Artikel berichteten wir von Kindern, die Fähnchen für Hundehaufen bastelten.
Eine ähnliche Idee gibt es auch im Frankenland. Im dortigen Machtilshausen herrscht auch grosser Unmut über Hundehaufen.
Aber die Frauen des Dorfes hatten eine pfiffige Idee: auch sie markierten die Hundehaufen mit kleinen, weithin gut sichtbaren Fähnchen. Immerhin kamen recht schnell ca. 90 Fähnchen zusammen. Ärgerlich ist, dass diese Hundehaufen trotz eines zur Verfügung gestellten Kotbehälters zu finden sind.
Und auch die Gemeinde selbst versucht, den Hundebesitzern bei ihrer Arbeit zu helfen: Jeder, der seinen Hund bei der Gemeinde anmeldet, erhält als Geschenk einen “Hundeknochen”.
Dieser “Hundeknochen” enthält hygienische Plastikhandschuhe, damit der Hundebesitzer die Hinterlassenschaft seines Vierbeiners rasch und sauber entsorgen kann.
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März 20th, 2013 by klaus
Momentan verabschiedet sich endlich der Winter und wärmere Tage laden zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Viele Hundebesitzer lieben es, gemeinsam mit ihrem Bello durch die Wiesen zu streifen und die warme Frühlingsluft zu genießen.
Dabei kommt es häufig vor, dass der Hund sein Geschäft auf Feldern hinterlässt. Das ärgert die Bauern, denn Hundehaufen und der Anbau von Kartoffeln, Obst und Gemüse passen nicht gut zusammen.
Frei laufende Hunde können auch die Wärmefolien und Schutzvliese auf den Kulturpflanzen zerstören. Dies verursacht einen großen Schaden für die Bauern. Daher fordert die Bauernschaft alle Hundebesitzer auf, dafür zu sorgen, dass ihre Hunde auf den Gehwegen bleiben und nicht durch die Felder toben.
Man bittet zu bedenken, dass unbeschädigte Agrarflächen die Lebensgrundlage für den betreibenden Landwirt darstellen. Hundehaufen, Hundestöckchen und überhaupt Hundespuren passen da gar nicht gut hin.
Überdies unterliegen die Bauern den strengen EU Richtlinien insbesondere im Hinblick auf Hygienevorschriften. Hundehaufen gelten als Verunreinigung, und in schlimmen Fällen kann der Ertrag eines betroffenen Feldes nicht verwertet werden.
Man könnte nun argumentieren, dass Gülle oder Kuhfladen mit Hundekot gleichzusetzen sei, aber dem ist nicht so. Vielmehr wird Gülle oder Mist sehr schnell von der Ackerkrume aufgenommen, Hundekot dagegen nicht. Und überhaupt können Krankheiten hauptsächlich durch die Exkremente von Fleischfressenden Tieren erfolgen.
Deshalb sollten Hundehalter darauf achten, dass der 4-beinige Freund auch auf dem Feld sein Geschäft nicht irgendwo verrichtet. Und wenn doch, dann bitte aufsammeln und eintüten, genauso wie auch in der Stadt. Die Bauern werden es ihnen danken.
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