Praktische Homöopathie und Naturheilkunde für Züchter

Im Laufe meiner langjährigen Züchtertätigkeit sind mir einige homöopathische Arzneimittel und diverse Kräuter- bzw. Mineralstoffmischungen zu unverzichtbaren Helfern geworden.

Unsere Hunde - gesund durch Homöopathie: Heilfibel eines Tierarztes
  • Hans Günter Wolff
  • Herausgeber: Sonntag
  • Auflage Nr. 15 (19.09.2012)
  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten

Letzte Aktualisierung am 12.12.2018


Beim Lesen dieses Satzes werden mit Sicherheit nun die Ersten von Ihnen, sehr geehrte Leserinnen und Leser, skeptisch ihre Stirn runzeln.

Ich höre förmlich die Einwände: „Aber daran muss man doch glauben, damit es wirkt!“

Ich kann Ihnen versichern, dass meine Hunde weder von Glauben noch von Einsicht beseelt sind, wenn ich mit den kleinen alkoholischen Fläschchen erscheine. Ganz im Gegenteil. Gerade die Eingabe der Tropfen löst meist erheblichen Protest meiner Vierbeiner aus.

Und es wirkt doch! Probieren Sie es!

An dieser Stelle möchte ich auf eine allgemeine Einführung in homöopathische Wirkungsprinzipien verzichten. Frau Karin Jetter hat dies in ihrem interessanten Artikel hier auf welpen.de schon ausführlich dargelegt.

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  • Auf Nachfrage erhalten Sie gerne eine komplette Liste über die Anwendungsmöglichkeiten

Letzte Aktualisierung am 12.12.2018


Es liegt mir viel mehr am Herzen, Ihnen Mittel nahe zu bringen, die ich vielfach mit Erfolg bei meinen Hunden angewandt habe. Dabei handelt es sich um Erfahrungsberichte. Meine Empfehlungen erheben nicht den Anspruch, den Rat eines Homöopathen oder Tierheilkundlers ersetzen zu wollen.

Bitte wenden Sie sich in speziellen Fällen immer an einen entsprechend ausgebildeten Fachmann bzw. eine Fachfrau.

Verabreichung und Dosierung homöopathischer Medikamente

Auf homöopathische Tropfen reagieren Hunde besonders empfindlich. Der hohe Alkoholanteil stört ihren feinen Geruchssinn, bringt sie zum Niesen und ist ihnen sichtlich unangenehm.

Daher verabreiche ich in der Regel Globuli oder Tabletten.

Von manchen Arzneimitteln sind aber lediglich Tropfen verfügbar. Dann muss man dazu greifen. Außerdem habe ich beobachtet, dass die sofortige Aufnahme der Wirkstoffe über die Schleimhäute zu einer schnelleren Entfaltung der Wirkung führt. Man sollte also gut abwägen, wann man welche Form zum Einsatz bringt.

Während eines ins Stocken geratenen Geburtsvorganges bin ich auf die schnelle Wirkung der Medizin angewiesen. Daher kommen hier vorwiegend flüssige Mittel zur Anwendung. In anderen Fällen, wie zum Beispiel der Behandlung von Welpen, bevorzuge ich die festen Formen. Deren Verabreichung ist wesentlich einfacher, zumal sie nicht binnen Minuten wirken müssen.

Zur Eingabe der Tropfen öffnet man die seitlichen Lefzen ein wenig und bringt die Flüssigkeit direkt auf die Schleimhäute auf. Auch Globuli oder Tropfen können auf diese Weise eingegeben werden.

Menschen empfehlen Homöopathen oft, Tabletten oder Globuli im Mund zergehen zu lassen und auch Tropfen für einige Zeit im Mund zu belassen. Das Gleiche möchte man durch die beschriebene Prozedur für den Hund auch erreichen.

Vor Jahren wies mich ein homöopathisch arbeitender Tierarzt darauf hin, dass die homöopathischen Arzneimittel möglichst nicht von Metalllöffeln eingegeben werden sollen, da einige mit dem Metall reagieren würden.

Auch empfahl er mir, die Globuli möglichst nicht zu berühren, da die Wirksubstanzen vor allem außen aufgespritzt werden. Seither verwende ich ausschließlich Plastiklöffel und Plastikspritzen.

Da homöopathische Mittel ausschließlich Heilanstöße liefern sollen, ist die Wirkung weniger von der Menge des Präparates abhängig. Will heißen: Das Motto „viel hilft viel“ gilt hier nicht.

Als Anhaltspunkte mögen diese Richtwerte gelten.

Je nach Größe der Hunderasse genügen:
· 5 bis 10 Tropfen
· 5 – 10 Globuli
· eine Messerspitze bis zu einem halben Löffel voll Pulver
· eine halbe bis eine Tablette

Alle Angaben beziehen sich jeweils auf eine Dosis. Auf Beipackzetteln homöopathischer Einzelmittel werden Sie kaum konkrete Mengenangaben oder Anwendungsgebiete finden. Das ist eine Frage der Gesetzgebung. Inzwischen sind aber Kombinationspräparate auf dem Markt, die für Hunde meist eine Menge von 5- 8 Tropfen vorschreiben.

Die Häufigkeit der Dosierung richtet sich u.a. danach, ob die Krankheit akut oder chronisch verläuft, ob man auf eine sofortige oder auf eine Langzeitwirkung abzielt. Nähere Angaben finden Sie bei den einzelnen Präparaten.

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