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Zahnpflege beim Hund

Wussten Sie, dass regelmäßige Zahnpflege das Leben eines Hundes um bis zu fünf Jahre verlängern kann?

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Studien haben erwiesen, dass 80 Prozent aller Hunde bereits im Alter von drei Jahren an Zahnkrankheiten leiden.

Hunde haben bei voll entwickeltem Gebiss 28 Milchzähne und 42 bleibende Zähne. Im Alter von 4 – 5 Wochen bekommt der Welpe die ersten Zähne.

 Der Durchbruch der bleibenden Zähne erfolgt im Alter von 5 – 7 Monaten.

Oberkiefer:

6 Schneidezähne
2 Fangzähne
12 Backenzähne

Unterkiefer:

6 Schneidezähne
2 Fangzähne
14 Backenzähne

© aceshot - Fotolia.com
© aceshot – Fotolia.com

Beim Welpen ist die regelmäßige Zahnkontrolle besonders wichtig, um frühzeitig Störungen des Zahnwechsels oder der Zahnstellung zu erkennen. Während des Zahnwechsels haben die Junghunde ein verstärktes Kaubedürfnis und knabbern alles Mögliche an. Dies führt schnell zu Problemen, spätestens wenn Tischbeine oder andere verlockende Möbelteile in Mitleidenschaft gezogen werden.

Geben Sie Ihrem Hund während dieser Phase vermehrt Kauknochen, Getrocknete Schweineohren oder andere, handelsübliche, Kauartikel.

Zahnpflege:

Idealerweise putzen Sie Ihrem Hund regelmässig die Zähne. Gewöhnen Sie ihn schon im Welpenalter an den Einsatz von Zahnbürste und Zahnputzmittel. Beides erhalten Sie in grosser Auswahl im Fachhandel.

Genau wie bei uns Menschen sind die Zähne des Hundes von Zahnbelägen (Plaque) und Zahnstein bedroht. Der Zahnstein übt mechanischen Druck auf das Zahnfleisch aus und es kommt zur Zahnfleischentzündung.

Wird nichts dagegen unternommen, bildet sich das Zahnfleisch zurück und die Zähne lockern sich, fallen aus oder müssen gezogen werden.

© Christoph Hähnel - Fotolia.com
© Christoph Hähnel – Fotolia.com

Durch regelmässige Zahnpflege beugen Sie der Entstehung von Zahnbelägen und Zahnstein vor. Lässt der Hund sich nicht die Zähne putzen, sollte Ihr Tierarzt vorhandenen Zahnstein entfernen.

In schlimmen Fällen geht dies nur unter Vollnarkose. Nach der Entfernung der Beläge ist eine Politur der Zähne ratsam um den erneuten Ansatz von Zahnbelägen zu verzögern. Zum Abschluss kann noch eine den Zahnschmelz stärkende Fluorpaste aufgetragen werden.

Neben dem Zähneputzen hilft auch die Gabe von speziellen Kausticks, die einen „Zahnbürsteneffekt“ haben.  Auch Futtermittel mit speziellen Enzymen schränken zusätzlich die Plaquebildung ein.