Sinnvolle Hundeaccessoires

Mittlerweile gibt es so viele Accessoires für den Hund, dass man sich fragen muss: Welche braucht mein Hund wirklich und welche sind sinnvoll?

Zuerst wäre da einmal der Futternapf, welcher sicherlich jeder Hund braucht. Es gibt viele verschiedene Futternäpfe aus verschiedenen Materialien, wie zum Beispiel Edelstahl, Kunststoff oder Keramik. Am Vorteilhaftesten ist hier ein Napf aus Edelstahl mit Gummiring unter dem Boden.

Ein Edelstahl-Napf verkratzt nicht so schnell wie ein Napf aus Kunststoff und ist sehr leicht zu reinigen.

Auch wenn die Hunde mal mit dem Napf herumspielen braucht man keine Sorge haben, dass der Napf zerbricht, so wie es bei einem Keramik Napf passieren kann.

Für Hunderassen mit langen Ohren gibt es ebenfalls Edelstahlnäpfe, hier sind die Wände höher gezogen als ein normaler Napf, damit die Ohren nicht mit dem Futter in Kontakt kommen und immer wieder gesäubert werden müssen.

Für besonders große Hunde sollte man den Napf an der Wand anbringen, damit die richtige Körperhaltung auch bei der Nahrungsaufnahme garantiert ist. Wenn man den Napf nicht an der Wand anbringen möchte, kann auch ein Napfständer Abhilfe schaffen.

© fotowebbox - Fotolia.com
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Bei der Größe des Napfes sollte man auf keinen Fall sparen, besser immer etwas größer als man eigentlich braucht – so kann man sicher sein dass das Futter beim Verzehr nicht aus dem Napf fällt und den Boden verschmutzt.

Ein weiteres unumgängliches Hundezubehör ist natürlich auch die Hundeleine.

Die meisten Hundeleinen bestehen aus Rindsleder, Nylon oder auch Elchleder. Viele sind mit einer integrierten Aufrolltechnik ausgestattet, welche eine variierbare Länge der Hundeleine ermöglicht.

Für junge Hunde empfiehlt sich eine Hundeleine aus Rind- oder Elchleder und ein breites Halsband. So gewöhnen sich die Hunde am besten an die Bindung zum Besitzer.

Wenn der Hund etwas älter ist, sich an die Leine gewöhnt hat und nicht mehr so arg an ihr zieht wie ein junger Hund, kann man Leinen mit integrierter Aufrolltechnik benutzen. So kann man den Hund auch mal etwas mehr Freiheit geben, sofern es die Situation zulässt.

Hundebürsten

Jedes Hundehaar benötigt Pflege, besonders die Bürste ist dafür entscheidend. Meist kommen Bürsten mit Drahtstiften und Gumminoppen zum Einsatz.

Wichtig ist hier die Anordnung der Drahtstifte, grundsätzlich gilt: je dichter und rauher das Haar, desto weiter müssen die Abstände zwischen den Drahtstiften sein.

Bei sehr dichtem und schwierig zu bürstendem Haar empfehlen sich gebogene Drahtstifte – sie erhöhen den Widerstand und erleichtern das Bürsten. Nach dem ersten Bürsten kommt eine Kunst- oder Naturborsten-Bürste zum Einsatz. Mit ihr entfernt man abgestorbene Hautteilchen, Staub und Schuppen.

Große Unterschiede gibt es bei diesen Bürsten nicht, oft gibt es auch zweiseitige Bürsten, wo sich auf der einen Seite Drahtstifte und auf der anderen Seite Kunst- oder Naturborsten befinden.

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Hundekorb

Beim Hundekorb sollte auf keinen Fall an Platz gespart werden, der Hund sollte auch komplett ausgestreckt noch über genügend Platz verfügen, um sich wohl zu fühlen.

Es gibt viele verschiedene Materialien, aus denen Hundekörbe gefertigt werden. Körbe aus Kunstoff und Körbe aus Weide sind dabei besonders geeignet. Kunststoffkörbe sind gegen Knabberattacken sehr widerstandsfähig und Wasserabweisend.

Als Einlage sollten möglichst Decken aus Polyester gewählt werden, sie sind leicht waschbar und abweisend gegen Feuchtigkeit.