Hund kratzt sich – mögliche Ursachen

Wenn der Hund sich kratzt.

Unansehnliches, glanzloses oder struppiges Fell beim Hund kann ein Hinweis auf eine Allergie sein. Konkret bedeutet das, dass der Hund eine möglicherweise nicht zu unterschätzenden Überempfindlichkeit gegen gewisse Bestandteile in seiner Nahrung hat.

Man nennt dieses Phänomen auch Futterallergie.

Aber warum hat der Hund diese Futterallergie?

Wir alle wissen, dass Hunde sich in dem Jahrtausende langen Zusammenleben mit den Menschen sehr stark an uns unsere Lebensweise angepasst haben. Ein Ergebnis dieses Zusammenlebens ist tatsächlich auch das Auftreten von Allergien bei den Hunden.

hund kratzt sich
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Ähnlich wie bei den Menschen auch reagieren Hunde auf veränderte Umweltbedingungen mit allergischen Reaktionen.

In den meisten Fällen sind die Auslöser für die Futterallergie in den tierischen oder pflanzlichen Eiweißen der Hundenahrung zu finden. Es ist jedoch auch durchaus möglich, dass andere, dem Futter beigemischte Substanzen, zu einer Allergie bei dem Tier führen.

Sehr typisch ist ein Juckreiz.

Kratzt sich der Vierbeiner vermehrt, und sind keine Flöhe oder Milben zu entdecken, kann man oft davon ausgehen, dass der Hund sein Futter nicht verträgt.

Recht häufig gehen mit derartigen Kratzattacken auch Darmentzündungen einher. Der Hund leidet dann doppelt: zu dem schrecklichen Juckreiz kommt noch ein unangenehmer Durchfall.

In solchen Fällen sollte der Hundebesitzer unbedingt den Tierarzt aufsuchen, damit dieser eine eindeutige Diagnose stellen kann. Im Falle einer Futterallergie wird der Tierarzt zu einer Diät raten.

Eine solche Diät zeichnet sich dadurch aus, dass nur wenige, besonders definierte Nahrungskomponenten gefüttert werden dürfen. Dies nennt man eine Ausschlussdiät.

Wenn der Tierarzt richtig diagnostiziert und die Ausschlussdiät entsprechend festgelegt hat, sollte schnell eine Besserung des Zustandes eintreten. Im Regelfall fordert der Arzt, dass die Diät sehr streng durchgeführt werden muss. Ein zeitlicher Rahmen von 8 Wochen ist üblich bei derartigen Nahrungsumstellungen.

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Im Interesse der Gesundheit des Hundes sollte man sich strikt an die Anweisungen des Arztes halten. Damit es dem Tier wieder besser geht, sollte man auf keinen Fall von der vorgeschriebenen Diät abweichen.

Dies bedeutet auch: keine Leckerchen nebenbei! Als Belohnung kann man sich dann wieder über einen quicklebendigen, fröhlichen Hund mit gesund glänzendem Fell freuen.