Hauterkrankungen beim Hund

Hunde können an verschiedenen Hauterkrankungen leiden, die der Tierarzt sowohl durch einfache Untersuchungen als auch durch zusätzliche Analysen von Hautproben diagnostizieren kann.

Bekannte Symptome sind dünnbehaarte oder kahle Stellen im Fell, feuchte, trockene oder verkrustete Wundstellen sowie übermässiges Kratzen.

Verkrustete kahle Stellen deuten auf die Räude hin, welche von kaum sichtbaren Milben verursacht wird. Aber auch Läuse, Flöhe und Zecken können das Fell ihres Hundes beeinträchtigen.

Ein einziger, kaum zu entdeckender Floh kann beispielsweise durch seinen Speichel eine weitreichende Hautreizung als allergische Reaktion auslösen.

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Letzte Aktualisierung am 16.12.2018


Aber auch Fehler in der Ernährung wie etwa ein Mangel an bestimmten Fettsäuren können die Ursache für ein ungesund wirkendes, schlechtes Fell sein. Durch eine ausgewogene Diät lassen sich solche durch Mangelernährung hervorgerufene Hauterkrankungen leicht beheben.

Bei Parasiten im Fell kaufen sie am besten eines der in Apotheken, Hundesalons oder beim Tierarzt empfohlenen Puder, Sprays oder Badezusätze. Denken sie daran, dass beim Befall mit Flöhen sich die Eier nicht nur auf dem Tier, sondern auch in seiner gesamten Umgebung befinden können. Also muss auch der Hundekorb, der Liegeplatz, die Hundehütte etc. zur gleichen Zeit mit dem Flohbekämpfungsmittel behandelt werden.

Ein Befall mit Hautpilzen lässt sich durch eine Prüfung unter ultraviolettem Licht oder durch eine Pilzkultur einer Haarprobe nachweisen. Zur Heilung gibt es diverse Salben, die auf die Haut aufgetragen werden müssen sowie einige oral zu verabreichende Medikamente.

Sehr wichtig ist, darauf zu achten, dass sich die Krankheit nicht auf Menschen überträgt. Zeigen sich im Sommer oder Herbst ganz plötzlich wunde, nässende Stellen, kann das eine allergische Reaktion sein, die durch bestimmte Pflanzenpollen oder andere Substanzen hervorgerufen wird.

Schneiden sie in solch einem Fall die Haare rund um die befallene Stelle dicht über der Haut ab und reiben sie dann die Stelle mit reichlich Paraffinöl ein.

Hartnäckigere Fälle können eine Behandlung mit Antihistaminika oder cortisonhaltigen Salben, Injektionen oder Tabletten notwendig machen. Obwohl solche Wunden recht schlimm aussehen, heilen sie in der Regel doch sehr schnell wieder ab.