Bootstour mit dem Hund

Der Sommer naht und alle freuen sich auf die kommenden Ferien. Viele Familien werden sich für eine Bootstour entscheiden. Bootstouren sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden.

Viele schätzen die Unabhängigkeit an Bord eines kleinen Bootes. Es ist eine völlig neue Erfahrung, eine Landschaft auf einem kleinen Flussgefährt langsam an sich vorbeiziehen zu sehen.

Und es ist ein schönes Gefühl, sein „eigener Kapitän“ zu sein. Jeder, der an einer solchen Bootstour teilnimmt, wird bestimmt gerne mal das Ruder in die Hand nehmen und dieses Gefühl von Unabhängigkeit geniessen.

Bootstouren oder Hausboot-Touren werden vielen Veranstaltern angeboten.

Dazu kann man sich – auch ohne Bootsführerschein – eine Penichette in Frankreich mieten, ein Hausboot im Spreewald oder ein kleines Boot in Holland. Man kann auf diese Art und Weise die unterschiedlichsten Regionen Europas kennenlernen.

© Chrissie Shepherd - Fotolia.com
© Chrissie Shepherd – Fotolia.com

Die Hausboote, Penichettes und anderen Boote haben alle eines gemeinsam: sie fahren nicht besonders schnell, werden auf kleinen Flüssen bewegt und können zwei oder mehr Personen beherbergen.

Viele Urlauber werden auch ihren Hund mit auf eine solche Bootstour nehmen wollen. Denn der 4-beinige Freund soll die Familie auch in den Urlaub begleiten. Bei einer geplanten Bootstour ist es besonders sinnvoll, den Hund schon vorher auf dieses Unternehmen vorzubereiten, denn es soll ja auch für ihn ein Vergnügen sein, an der Bootstour teilzunehmen.

Gut, wenn der Hund nicht wasserscheu ist, denn immerhin wird man ja mehrere Tage auf dem Boot in diesem Element verbringen. Sollte der Hund vor der geplanten Bootstour überhaupt noch nicht mit bewegtem Wasser in Berührung gekommen sein, ist es ratsam, ihn an einen See oder Fluss mitzunehmen, damit er eine solche Umgebung kennen lernt.

Wie wir Menschen auch, muss der Hund sich an die schaukelnden Bewegungen auf einem Boot gewöhnen.

Das dauert im Regelfall ca. 30 Minuten. Es ist gut, den Hund mit seinen gewohnten Leckerchen auf das Boot zu locken, falls er nicht schon vorher seiner Familie in die neue Unterkunft folgt.

Bleiben Sie insbesondere während der ersten Zeit in seiner unmittelbaren Nähe, um ihn beobachten zu können.

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Die meisten Hunde gewöhnen sich sehr schnell an das Schwanken des Bootes. In ganz seltenen Fällen zeigen Hunde Angst. Die kann man ihnen jedoch durch beruhigendes Zureden und Streicheln nehmen. Wenn der Hund bemerkt, dass auch seine Familie frei von Angst in der neuen Umgebung zurechtkommt und sich ungezwungen bewegt, ist es auch für ihn ein Zeichen, sich zu entspannen.

Wichtig ist, dass der Hund gut auf Kommandos reagiert, damit er nicht unverhofft ins Wasser springt.

Wenn er es doch einmal tut, sollte es eindeutige Aufforderungen für ihn geben, damit er sich nicht vom Boot entfernt. Dies sollte man unbedingt vor der Bootstour mit dem Hund üben. Dann steht einer fröhlichen Bootsfahrt mit Hund und Familie nichts mehr im Wege.