Blaualgenvergiftung beim Hund –  was tun?

Aktualisiert Juli 11th, 2019

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Blaualgen können für Ihren Hund tödlich sein

Blaualgen sind keine Algen, wie der Name vermuten lässt. Es handelt sich um Bakterien – Cyanobakterien – , die sich bei schönem Wetter explosionsartig vermehren und die bekannten Algenteppiche bilden.

Die gefährlichste Zeit dafür ist der Hochsommer bis zum Herbst.

Die Cyanobakterien können Toxine bilden, welche der Hund beim Trinken aus befallenen Gewässern aufnimmt. Innerhalb kürzester Zeit können dann Vergiftungserscheinungen auftreten.

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Auch das Fressen von angetrockneten Algenstücken am Gewässerrand stellt eine ernstzunehmende Gefahr für das Tier dar!

Aufnahme von Blaualgen durch den Hund –  wann treten Symptome auf?
Die ersten Symptome können bereits nach 30 Minuten auftreten.

Blaualgen Vergiftungssymptome  beim Hund

  • Durchfall
  • Schwäche und Muskelkrämpfe
  • Veränderung der Farbe von Schleimhäuten – gelb, violett oder bläulich
  • Harnabsatz
  • übermäßiges Trinken
  • Lähmungen
  • Hautausschlag

Toxine wie Microcystine und Nodularin verursachen Leberschäden, andere wirken als Nervengift, Zell- oder Hautgift.

Je nach Gefährlichkeit der Toxine kann der Tod  beim Hund innerhalb  eines Zeitraums von wenigen Minuten bis hin zu Stunden auftreten. Dies ist zwar selten, da die meisten Blaualgen keine solch extrem giftigen Toxine erzeugen, es besteht aber immer die Gefahr.

Hat Ihr Hund giftige Blaualgen aufgenommen ist schnellste Reaktion angesagt. Eine Magenspülung und die Gabe von Aktivkohle sind erste Maßnahmen.

Vorbeugung ist der beste Schutz!

Nicht alle Blaualgen sind giftig. Leider sieht man es den Algen nicht an! Nur eine Analyse  kann einen Nachweis erbringen.

Lassen Sie Ihren Hund nicht in Gewässern schwimmen, die von Algen befallen sind. Auch das Trinken aus Gewässern oder das Ablecken von Steinen mit Algenbefall ist zu unterbinden.