Hundesenioren richtig ernähren

Aktualisiert Juli 6th, 2019

Auch die Ernährung älterer Hunde stellt besondere Ansprüche an den Hundehalter

Genau wie alle anderen Lebewesen sind auch Hunde nicht vor dem Älterwerden gefeit. Dieses Älterwerden stellt besondere Anforderungen an die Fürsorge und Ernährung.

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Denn mit zunehmendem Alter kommt es unter anderem, zu einem allmählichen Nachlassen von Stoffwechselvorgängen und zu Verhaltensänderungen des Tieres.

Wie alt wird ein Hund?

Im Durchschnitt werden Hunde zwischen 10-16 Jahre alt, allerdings nimmt die Lebenserwartung mit der Größe und Schwere des Hundes abnimmt.

© fotowebbox - Fotolia.com
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Wann ist ein Hund ein Senior ?

Nicht nur in der Lebenserwartung schlägt die Größe und Schwere eines Hundes zu Buche, auch auf das Erreichen des Seniorenalters hat dies einen Einfluss. So spricht man bei großen Rassen schon ab dem sechsten Lebensjahr von einem Senioren.

Je kleiner der Hund desto später kommt der Zeitpunkt dieses ‚Rentenalters‘. Mittlere Rassen erreichen es mit sieben Jahren und die kleinen Rassen mit acht Jahren.

Was sind Alterserscheinungen beim Hund?

Natürlich sind diese Altersangaben nicht so gemeint, dass der Hund mit erreichen dieses Alters von jetzt auf gleich zu einem ‚alten‘ Hund wird. Die nachfolgend beschriebenen Alterserscheinungen entwickeln sich langsam und allmählich.

Alte Hunde brauchen mehr Aufmerksamkeit
Alte Hunde brauchen mehr Aufmerksamkeit

So zeigen sie sich je nach Individuum (Rasse, Größe, Gesundheitszustand, Temperament) beispielsweise mit 6 oder aber auch erst mit 12 Jahren.

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  • weizenfrei
  • verzögerte Zell-Alterung durch hohe Gehalte an Vitaminen und Spurenelementen
  • Muschelextrakte für Knorpel und Gelenke
  • mit Mannanen und Glucanen zur Stabilisierung der Darmflora und Immunabwehr
  • mit reduzierten Gehalten an Eiweiß, Energie und Mineralstoffen

Letzte Aktualisierung am 16.01.2019


Typische Alterserscheinungen sind :

  • Gangbeschwerden, Steifer Gang
  • Appetitlosigkeit, Abmagerung durch Verringerung der normalen Stoffwechselvorgänge (Verringerung der Knochen-, Muskelmasse)
  • Trägheit
  • schnelle Ermüdung
  • Apathie (Teilnahmslosigkeit)
  • Stoffwechselstörungen der Niere
  • Haarausfall, glanzloses Fell
  • Zahnprobleme
  • Verringerung der Darmmotilität (nicht bewusste Bewegungen des Darms)
  • Herz- und Kreislaufprobleme

Welche Anforderungen werden an das Futter gestellt ?

Die optimale Ernährung bei älteren Tieren sollte zum Ziel haben, dass die Gesundheit und das optimale Körpergewicht aufrecht erhalten werden. Des weiteren ist es wichtig, chronische und altersbedingte Krankheiten (Diabetes, Niereninsuffizienz, Herzerkrankungen) frühzeitig zu erkennen bzw. ihnen entgegenzuwirken.

Im guten Zoofachhandel werden von diversen Futtermittelfirmen speziell für die Bedürfnisse älterer Hunde abgestimmtes ‚Seniorenfutter‘ angeboten. Seit geraumer Zeit wird dieses auch auf Körpergröße und Gewicht abgestimmt.

Futter für Senioren sollte wie folgt aussehen :

  • gute Verdaulichkeit
  • hochwertige Proteine, Sicherung der Versorgung mit essentiellen Aminosäuren (Bausteine der Eiweiße)
  • reduzierter Fettgehalt (günstig für Körpergewicht)
  • zur Schonung der Nieren eine abgestimmte Mineralstoffzusammensetzung
  • erhöhter Vitaminbedarf

Weitere Tipps zur Gesunderhaltung des Hunderentners:

Nicht nur ernährungstechnisch kann man etwas für die Gesunderhaltung des alten Hundes tun, auch alltägliche Kleinigkeiten schaffen es ihren Hund fit und fröhlich zu erhalten :

  • Vermeiden Sie Stresssituationen
  • Veränderungen im Tagesablauf und der Ernährung sollten nur allmählich durchgeführt werden
  • Mengenkontrolliertes Füttern (2-3 mal täglich kleine Portionen)
  • Übergewicht vermeiden
  • Fütterung von abgestimmten Seniorfutter
  • Regelmäßige Bewegung, für Kreislauf und Verdauung
  • Achten Sie auf die Pflege von Zahnfleisch und Zähnen (Zahnstein)

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