Magnetfeldtherapie für Hunde

Wissenschaftliche Tierstudien sind besonders aufschlussreich und aussagekräftig, da der Tierpatient keinem Placeboeffekt unterliegt. 

Die wissenschaftlich belegten Wirkungen der pulsierenden Magnetfeldtherapie auf den lebenden Tierorganismus bestehen in vier Merkmalen :

  • verbesserter Zellstoffwechsel im gesamten Organismus
  • verbesserte Durchblutung
  • erhöhter Sauerstoffpartialdruck im Gewebe
  • vermehrte Bildung von Immunabwehrzellen (Makrophagen)

Diese o.g. Wirkungen werden durch Mikroströme verursacht, die durch das pulsierende Magnetfeld im Körper induziert werden.

Letzte Aktualisierung am 18.12.2018


Die Magnetfeldtherapie findet auch bei Pferden Verwendung

Ziel des Einsatzes der Magnetfeldtherapie ist das Erlangen eines optimalen Therapieerfolges. Diesen erreicht man zumeist in Kombination mit anderen Heilmethoden. Dies gilt sowohl für die klassische Schulmedizin (z.B. Medikamente) als auch für phytotherapeutische bzw. homöopathische Präparate oder auch für andere apparative Methoden wie z.B. die Lasertherapie.

Im Vergleich zum Laser zeichnet die Magnetfeldtherapie aus, dass sie auch tiefere Schichten (z.B. Muskulatur, Knochen) erfassen kann (Tiefenwirkung). Es werden alle Zellen im Organismus mit dem Magnetfeld durch-flutet und somit beschränkt sich die Wirkungsweise der Magnetfeldtherapie nicht nur auf die Haut : sie kann auch durch Verbände hindurch (z.B. Gipsmanschette) therapieren.

Unter Berücksichtigung aller Faktoren kann man in der veterinärmedizinischen Anwendung pulsierender Magnetfelder einschneidende Therapieerfolge erzielen.

Bei Kleintieren wie Hunden und Hundewelpen wird die Magnetfeldtherapie erfolgreich bei folgenden chronischen und akuten Indikationen angewandt :

  • Frakturen – Hämatomen
  • Arthrosen – Gangränen
  • Arthriden – Ödemen
  • Stoffwechselstörungen – Tendinitiden
  • Zerrungen / Prellungen
  • rheumatoiden Erkrankungen
  • Verbrennungen
  • Verzögerten Wundheilungen

Autor: Frank Wedlich