Befall mit Cheyletiellamilben beim Menschen

Cheyletiellose

Die Cheyletiellose ist eine Erkrankung durch Cheyletiella-Milben, eine Milbenart, die beim Hund, Kaninchen und bei der Katze vorkommt.

  • Cheyletiella yasguri, die Milbe des Hundes
  • Cheyletiella blakei, die Milbe der Katze
  • und Cheyletiella parasitovorax, die Milbe des Kaninchens sind wenig wirtsspezifisch und können auch andere Tierarten und den Menschen befallen.

Abb.: Befall mit Cheyletiellamilben beim Menschen

Der Entwicklungszyklus ist nach 21 Tagen vollendet und wird auf einem Wirt abgeschlossen. Cheyletiella-Milben sind obligat parasitär, d.h. sie können unabhängig vom Wirt nicht lange überleben.

Auch die Entwicklungsstadien, die Larven und Nymphen sterben bald, nachdem sie den Wirt verlassen haben. Eine Umgebungssanierung ist also bei Cheyletiella-Milben nicht so wichtig, wie z.B. bei Flöhen, deren Entwicklungsstadien unter günstigen Bedingungen monatelang in der Umgebung überleben können.

Cheyletiella-Milben sind sehr ansteckend und sowohl Hunde als auch Katzen und Kaninchen können diese Milben auf den Menschen übertragen.

Befallene Personen zeigen an Unterarmen, im Stammbereich und an den Oberschenkeln kleine Gruppen von roten Erhebungen in der Haut, die sich zu Bläschen und Krusten entwickeln können.

Wie bei der Räude auch, erübrigt sich beim Menschen eine Behandlung der Cheyletiellose, wenn weiterer Kontakt mit dem infizierten Tier unterbleibt, bzw. das infizierte Tier mit entsprechenden Mitteln behandelt wird.

Die Therapie beschränkt sich auf juckreizstillende und entzündungshemmende Medikamente. 

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