Neue Wege in der Morphogenetik

Eine Abhandlung über biologische Vererbung, Gene und Felder

Lehrsatz nach Prof. Rupert Sheldrake, Biochemiker und Zellbiologe:
Lebendige Organismen vererben Gene an ihre Nachkommen. Nach der Hypothese der Formenbildungsursachen vererben sie auch morphische Felder. Vererbung beruht gleichermaßen auf Genen und auf morphische Resonanz (Scherz- Neue Wissenschaft, Das Gedächtnis der Natur)

Morphische Felder von Tiergesellschaften

Jede Gruppe der gleichen Art wird in erster Linie durch morphische Resonanz mit ihrer eigenen Vergangenheit geformt und bestimmt. Diese Eigenresonanz ist das Übertragungsmedium der Gruppentraditionen. Die morphischen Felder der Gruppe enthalten eine Art Gruppengedächtnis. Das gilt auch für unsere Hunde!

Alle Exemplare einer Art tragen zum Art-Feld bei. Ihr Einfluss ist kumulativ, wird also mit wachsender Zahl der Individuen größer. Organismen einer Art sind sich einander ähnlich, aber nicht identisch und das Art-Feld, von dem ein neuer Organismus geformt wird, stellt eine Art Durchschnittsfeld dar, in etwa so, wie wenn man eine Anzahl Portraitphotos von verschiedenen Personen übereinanderkopiert.

Morphogenetische Felder sind Wahrscheinlichkeitsstrukturen, in denen die Durchschnittsmerkmale dominieren, womit sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Typische erhalten bleibt!!

Diese Grundsätze sind revolutionär für die Rassehundezucht!!

Bisher wird konservativ und methodisch nach Merkmalen gezüchtet mit dem Ergebnis, dass der Typ sich verändert und nicht festigt! Nimmt man, wie bei unseren PONs im IgH jeden gesunden PON in die Zucht, festigt sich der Typ, nicht zuletzt aufgrund morphischer Resonanz.

Die Bildung von Formen findet nicht in einem leeren Raum statt. Alle biologischen Entwicklungsprozesse setzen bei Systemen an, die bereits eine spezifische Organisation aufweisen.

Ein Embryo zum Beispiel entwickelt sich aus einer befruchteten Eizelle, die DNS, Proteine und andere Moleküle enthält, die bereits auf bestimmte Weise organisiert und für die Art charakteristisch sind.

Solche Anfangsstrukturen oder „morphische Keime“ treten in morphische Resonanz zu früheren Exemplaren ihrer Art, es findet eine „Abstimmung“ eine Sender-Empfänger-Frequenz statt, zwischen dem Feld des Embryos und dem der Art und dadurch gelangen sie in die Chreoden, die ihre Entwicklung lenken.

Beispiel: Ein Frosch-Embryo stellt sich auf das Frosch-Feld ein und nicht auf das Wassermolch- oder Hühnerfeld. Ein Hund stellt sich auf das Hunde-Feld ein und nicht auf das Menschenfeld.

Veränderte Umweltbedingungen können Tiere in mancherlei Bedrängnis bringen. Die „Not“, die nicht nur Menschen erfinderisch macht, lässt Pflanzen und Tiere geradezu schöpferisch und zielstrebig nach neuen Formen und Funktionen der Anpassung suchen. Diese Not erzeugt Merkmale, die durch häufige Wiederholung zur Gewohnheit und schließlich erblich werden.

Ändern sich die Lebensbedingungen allerdings zu drastisch, so ist die Reaktions- und Anpassungsfähigkeit häufig überfordert. Mutanten entstehen, also abnorme, den veränderten Bedingungen angepasste Organismen.

Äther, Felder und Materie

Morphische Felder stehen wie die Gravitationsfelder, elektromagnetische Felder und Quantenmateriefelder der Physik in einer sehr engen Beziehung zur Materie. Sie stehen mit ihr in Wechselwirkung und organisieren sie. Materie wird heute in der modernen Physik nicht mehr als passiver, träger Stoff betrachtet, der aus harten billardkugelähnlichen Atomen besteht. Materie heute besteht aus rhythmischen Prozessen, aus gebundener und strukturierter Energie innerhalb von Feldern.

Die „reale“ Welt ist nicht mechanistisch und fragmentiert, sondern eine in sich verwobene, essentiell holistische, das heißt ganzheitliche Welt.

Die zusammenfassende Schlussfolgerung der Feldtheorien lautet:

Dass Materieteilchen Energiequanten in Feldern sind, die wiederum Zustände im Raum darstellen. Dies ist in unserer Zeit die Grundlage für das Verständnis der materiellen Wirklichkeit!

Die Quantenphysik hat die Atome in komplexe Systeme von quantisierten Felder zerlegt, doch in anderen Bereichen der Naturwissenschaft feiert der alte Atomismus fröhliche Urzustände, in der Biologie und in weiten Bereichen der Chemie glaubt man offensichtlich nach wie vor, dass das alte Atom-Modell eine hinreichende sichere Grundlage bietet.

Nehmen wir jedoch den quantenphysikalischen anstelle des atomistischen Standpunktes ein, so ist nicht einzusehen, weshalb Organismen nicht auf allen Ebenen der Organisation ihre charakteristischen Felder haben sollten.

Sind nicht Atome und Moleküle, ja alle Formen vom Materie von wellenartigem Quantencharakter?

Der Ursprung neuer Felder

Das Erscheinen einer neuen Feld-Art setzt einen schöpferischen Sprung, eine schöpferische Synthese voraus. Ein neuer, morphischer Attraktor tritt ins Sein und mit ihm ein neues Wirkungsmuster, wie zum Beispiel eine neue Idee, ein neuer Instinkt, ein neues Verhaltensmuster.

Neue Organisationsmuster, neue morphische Felder entstehen aufgrund immanenter Kreativität (Evolution). Dieses neue Feld wirkt wiederum auf das Gesamtfeld zurück und modifiziert es.

Es ist jetzt aber von größerer innerer Komplexität. Und neue Felder treten gleichzeitig auf, was heißen soll: Ist ein neues Feld ins Dasein getreten, ist es überall auf der Welt replizierbar.

Bekanntestes Beispiel: Der Affenfelsen.

Lernt eine Affenart das Öffnen der Kokosnuss, steht diese neue Lernweise allen Affen zur Verfügung und sie lernen es überall gleichzeitig (Untrennbarkeit der Felder).

Oder die ebenfalls bekannte Tatsache, dass Laborexperimente, die unter Umständen Wochen und Monate dauerten bis erste Ergebnisse sichtbar werden, plötzlich überall Ergebnisse zeitigen.

Sind bestimmte Experimente erstmals nachweisbar, finden fast in allen Labors derselben Entwicklungsstufe gleichzeitig Erfolge statt, und das ganz ohne Industriespionage durch bärtige Wissenschaftler.

Sollte die morphische Resonanz bei diesem Phänomen eine Rolle spielen, so kann man davon ausgehen, dass dies bei jeder Feldneubildung gleich verläuft.

Diese Prinzipien gelten auf allen Ebenen, auf der Ebene des Makrokosmos, wie auf der Ebene des Mikrokosmos.

Dieser Gedankengang führt uns letztendlich zum Ur-Feld des Universums, dem Ursprung und Grund aller in ihm enthaltenen Felder. Forschen wir hier weiter, so geraten wir auf das Terrain uralter Denktraditionen, in denen der schöpferische Urgrund aller Dinge die verschiedensten Namen trägt. Gott, Brahman, Buddha, das Tao, Shiva und Shakti, die Heilige Dreieinigkeit.

In allen Traditionen erreichen wir früher oder später die Grenzen begrifflichen Denkens und das Gewahrsein dieser Grenzen.

Nur Glaube, Liebe, mystische Einsicht oder göttliche Gnade geben uns dann noch die Möglichkeit diese Grenzen zu überschreiten.

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