Homöopathie und Tiermedizin

1. Homöopathie und Tiermedizin
2. Zucht und Homöopathie

Seit Jahren erfährt die Homöopathie eine Art Renaissance und wird mit Erfolg zur Behandlung kranker Tiere verwendet. Vielen Tierbesitzern und auch Züchtern ist diese wundervolle Heilmethode jedoch eher eine wundersame, deren Inhalt nicht bekannt ist und oft nicht verstanden wird.

Aus diesem Grund möchte ich mit diesem Artikel über die Homöopathie den Tierbesitzern einen kleinen Einblick ermöglichen:

Grundlagen der homöopathischen Behandlung

Homöopathie ist eine arzneiliche Heilmethode. Ihr haftet weder Obskures, noch Weltanschauliches an. Der Unterschied zu den anderen arzneilichen Heilmethoden – besonders zur Schulmedizin – besteht darin, daß sie ihre Arzneien nach einer bestimmten Regel, der sogenannten Ähnlichkeitsregel, anwendet.

Diese lautet: Similia similibus curentur.

Das heißt frei übersetzt: Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt, oder Ähnliches kann durch Ähnliches geheilt werden.

Die Theorie der Homöopathie geht auf den Arzt SAMUEL HAHNEMANN (1755-1843) zurück. Er war der Begründer der Homöopathie, ein kritischer Geist und fähiger Wissenschaftler und seiner Zeit und Kultur weit voraus.

Neben seiner ärztlichen Tätigkeit befaßte er sich mit Pharmakologie und betätigte sich als Übersetzer medizinischer Schriften. Im Jahr 1796 trat er erstmals mit seiner Methode an die Öffentlichkeit.

Die erste Arzneimittelprüfung an einem Gesunden veröffentlichte er im Jahr 1805. Sein später erschienenes Werk Organon der Heilkunde ist von den Ärzten seiner Zeit fast wie eine Bibelschrift verehrt worden und hat bis heute nichts an seiner Gültigkeit verloren.

Man bedenke, was für ein genialer Mensch diese Heilkunst entdeckt hat! Seine Zeit kannte ja noch nicht einmal die Fiebermessung, geschweige denn mikrobiologische Zusammenhänge!

Heroische Kuren, Aderlässe und stark wirkende Gifte und Arzneimittel waren die damaligen Behandlungsmethoden und oft war der Schaden größer als der Nutzen. Bevor Hahnemann mit homöopathischen Arzneimitteln den Krankheiten entgegentrat, war er soweit, seinen Beruf als Arzt aufzugeben und nur noch als Übersetzer zu arbeiten.

Zu groß war sein Frust und seine Hilflosigkeit angesichts der nur mangelhaften Behandlungsmöglichkeiten seiner Patienten. Er erklärte später seinen Schülern: „ Durch Beobachtung, Nachdenken und Erfahrung fand ich, daß im Gegenteil von der alten Allopathie die wahre, richtige, beste Heilweise zu finden sei in dem Satze: Wähle, um sanft, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als es heilen soll.“

© ankiro - Fotolia.com
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Das ist die Urform der Simileregel.

Die Homöopathie läßt ein Höchstmaß an Individualisierung zu. Sie fördert wie keine andere Therapie die Selbstheilungsbestrebungen und die Behandlung von Befindenstörungen. Für die Homöopathie gilt ein anderes Krankheitsverständnis, wie in der Allopathie.

So leidet ein Patient nicht an einer Bronchitis, sondern an einer Störung seines Allgemeinbefindens, welche mit Fieber, Schwäche, unterschiedlichen Hustenformen und Sekreten einhergeht, ausgelöst durch kalten Wind, Durchnässung und vielen anderen Symptomen, die ein Krankheitsbild begleiten.

Neben der Dauer der Erkrankung müssen die auslösenden Ursachen, die lokalen und/oder die generalisierten Symptome berücksichtigt werden, dazu die Modalitäten wie Besserung bzw. Verschlechterung der Symptome und die psychischen Elemente, die allerdings in der Tiermedizin sehr schwer zu beurteilen sind.

So entsteht ein Gesamtmuster, eine Ganzheit, welche die Störung für den betreffenden Patienten oder auch des Tieres beschreibt. (Bei den Tieren hat das natürlich seine Grenzen, deshalb wird auch in der Tiermedizin weniger eine konstitutionelle Behandlung sondern mehr eine symptomatische vorgenommen.

Eine „klassische“ homöopathische Behandlung eines Tierpatienten halte ich in der Praxis meist nicht für möglich, dafür bekommen wir zu wenig Informationen über das „Befinden“ eines Tieres.)

Die homöopathische Therapie besteht nun darin, die Summe der individuellen Symptome dieses Patienten (oder Tieres) mit einem ähnlichen Muster in Deckung zu bringen, das für das homöopathische Heilmittel identisch ist.

Das wichtigste bei der homöopathischen Behandlung für den Therapeut ist, sich viel Zeit zu nehmen und viele kleine, auch scheinbar unwichtige Details zu einem Bild zusammenzufassen, dem Arzneimittelbild. Grundsätze der Homöopathie sind das Ähnlichkeitsprinzip, die Prüfung am Gesunden und die Dosierungsfrage.

Das Ähnlichkeitsprinzip ist wie gesagt, eine der Besonderheiten der Homöopathie. Im Grunde sind immer zwei Sachverhalte zu vergleichen, nämlich die Gesamtheit der Zeichen und Symptome einer Krankheit mit den Arzneimittelbildern, die für ein Heilmittel stehen. Die weitestgehende Ähnlichkeit bestimmt dann die Arznei, das Simile.

Ein beliebtes Beispiel hierzu:
Das homöopathische Mittel „Apis mellifica“ =Honigbiene

Was löst ein Bienenstich i.d.R. beim gesunden Menschen für Reaktionen aus?

  • Schwellung
  • Rötung
  • Juckreiz
  • Schmerz
  • Temperaturanstieg
  • Allergie bis zum Schock

Wann wird Apis mellifica in der Heilkunde eingesetzt?

Bei entzündlichen Schwellungen von Haut und Schleimhäuten, Nesselfieber, Ödeme, Allergien mit Schwellungen, Entzündungen mit Wasseransammlungen, (Bauchwassersucht, Rippfellentzündungen, Eierstock- und Gebärmutterleiden).

Wirkt entgiftend, ausscheidungsfördernd und entzündungshemmend, schmerzstillend, kühlend.

Die Arzneimittelprüfung am Gesunden ist eine weitere Säule der Homöopathie. Hahnemann`s Idee war, daß jedes Arzneimittel im Organismus ein spezifisches Leiden – eine Kunstkrankheit – bewirkt, die dann eine bestehende ähnliche Krankheit zu heilen vermag.

Durch Prüfung der einzelnen arzneifähigen Stoffe begann er einen Arzneistamm aufzubauen. Verwendet werden übrigens Stoffe aus dem Pflanzen-, Tier- und Mineralreich.

Auch einige selbst aufbereitete Stoffe finden Verwendung (Hepar sulf., Causticum, Calcium carbonicum Hahnemannii u.a.)

Die Arzneiprüfung selbst wird mit gesunden Probanden durchgeführt. Es gibt keine Tierversuche.

Die Dosierungslehre ist die Seite der Homöopathie, die am meisten belächelt und in Frage gestellt wurde.

Sie ist auch der Ansatz der Kritik von seiten der naturwissenschaftlich geschulten Menschen. Aber, gerade unser Jahrhundert hat mit Dosierungen von 10 hoch 12 bis 10 hoch 16 neue Erkenntnisse von biochemischen Wirkungen durch Enzyme und Transmitter gebracht, die in oder erst in diesen kleinsten Einheiten ihre Wirksamkeit entfalten.

Auch in der Immunologie sind Verdünnungen durchaus diskussionsfähig. In der Arzneimittellehre der Homöoapthie nennt man diese Verdünnungen Hochpotenzen, deren Wirkung jedem erfahrenen Homöopathen geläufig und nicht diskutabel ist, obwohl die naturwissenschaftliche Erklärung der Wirkung noch aussteht.

Es gibt von seiten der „Neuen Homöopathie“ Erklärungsversuche mit Hilfe der Kybernetik und der Quantenphysik, die sehr interessant sind und der Enthüllung des Geheimnisses der Wirkungsweise der Homöopathie am nächsten kommen.

Mit Hilfe der Bioresonanztechniken (Mora-Therapie, Elektroakupunktur, Kinesiologie) sind heute moderne Homöopathen in der Lage, in wenigen Minuten das richtige Mittel und die optimale Dosis auszutesten.

Durch die saubere Testung ist es den Therapeuten auch möglich geworden, verstärkt Hochpotenzen einzusetzen , die wie man weiß, stärker wirken und vor allem alte, chronische Erkrankungen wieder aus ihrem blockierten Zustand in einen behandlungsfähigen Zustand bringen können.

Ein weiterer Einsatz für Mittel im Hochpotenzbereich sind psychische Verstimmungen und Verhaltensstörungen. Aber wichtig ist bei einer Behandlung, das genau ausgewertet wird, damit es nicht zu unerwünschten Nebeneffekten kommt.

Weiter ist es nunmehr möglich geworden mit Hilfe der Hochpotenztherapie auch den Umwelterkrankungen (Schwermetall;-Blei- und Pestizidsyndrom) beizukommen, unter denen auch unsere Haustiere immer mehr zu leiden haben.

Nach demselben Verfahren, das aus biologischem und tierischem Material homöopathische Heilmittel erstellt, werden heute Mittel wie Dioxin, Plutonium, Pestizide, Herbizide und Metallverbindungen als homöopathisches Simile in der Behandlung eingesetzt.

Keine andere Therapieform macht das möglich und dies ist vielleicht eine Erklärung für die Renaissance der Homöopathie.

Man hat erkannt, daß nicht die Materie wirkt, sondern die Energie und diese kann nur wirksam werden wo eine energetische Lücke vorhanden ist. Die Homöopathie ist wie ein Zugangscode, wie eine Chipkarte, eine neue Software zum Biosystem, um moderne Vergleiche zu finden.

Diese neuen Programme sind in der Lage, alte Computerviren zu erkennen und zu eleminieren und den angerichteten Schaden an der Software zu reparieren. Je komplexer das Programm, desto besser die Wirkung.

Die Frage der Dosierung sollte man aber als Einsteiger nicht dogmatisch sehen. Die Potenzierung und Verdünnung eines Arzneimittels entscheidet nicht über die Wirksamkeit an sich, sondern eher über die Effektivität der Wirksamkeit eines Mittels. Wichtig ist zunächst immer die Ähnlichkeit, das Arzneimittelbild.

Ob das Mittel nun in der D3, D6 oder in der C 30 verabreicht wird, ist nicht so sehr entscheidend. HAHNEMANN hat seine Dosierungslehre erst im Jahr 1826, also 30 Jahre nach seiner Homöopathie, veröffentlicht.

Natürlich wurden von Anfang an stark wirkende Mittel und Gifte soweit verdünnt, daß sie ohne Gefahr für den Patienten gegeben werden konnten.

Nach und nach fand man, daß es keines allzu großen Anteils an Arzneisubstanz bedarf, um Wirkungen zu erzielen. Es muß ja nur ein Reiz, eine Information, gesetzt werden. So kam man auf die Potenzierung der Mittel.

Eine Ursubstanz des Heilmittels wird entweder verschüttelt mit 9 Teilen Alkohol oder Wasser-Alkoholgemisch, wobei die D1 (der erste Dezimalpotenzschritt) erreicht ist. Eine Mischung 1:100 wird den Centesimalpotenzen, ab C1 aufwärts, eine Verdünnung von 1:500 entspricht dann den LM-Potenzen.

Niedere oder auch Tiefpotenzen (D1- D6) werden bei akuten organischen Störungen und Verletzungen verabreicht, sowie bei frischen lokalen Läsionen. Man gibt sie oft und in größeren Dosen (4-5-6 x täglich., sogar halbstündig oder stündlich).

Mittlere Potenzen (D12 – D30) bei mehr funktionellen Störungen und bei schon länger dauernden Krankheiten. Die Gaben sind seltener, die Dosis kleiner (1-3 x täglich, 1 x wöchtenlich).

Hochpotenzen ( D30, D200, LM 6, LM 18, C1000) dann, wenn psychosomatische Symptome vorherrschen und bei chronischen Leiden. Hochpotenzen auch dann, wenn das Konstitutionsmittel gefunden wurde oder das Simillimum.

Man gibt die Gaben selten und in kleinen Dosen (1 x täglich, 1 x wöchentlich, 1 x monatlich) In manchen Fällen reicht nur eine Gabe einer Hochpotenz! Aber nochmals: Bis auf wenige Ausnahmen kommt es nicht auf die Potenz des Mittels an. Mit jeder Potenz, niedrig oder hoch kann geheilt werden.

Ausnahme ist, wenn die Wirkung eines Mittel mit der Änderung der Potenz sich ändert:

Phytolacca vermag in der D1 den Milchfluß reduzieren, Phytolacca D1 ist ein Abstillmittel, in der D4 eine entzündete Milchdrüse heilen und ab der D 8 die Milchproduktion anregen! Aber nur wenige Einzelmittel haben so verschiedene Bedeutungen.

Die Darreichung erfolgt entweder in Tropfen, Tabletten oder Globuli. Bei den Tieren bewährt sich fast nur Tabletten oder Globuli. Manche Arzneimittel gibt es nur als Flüssigampullen. Das es nicht jedem Tierbesitzer möglich ist, seinem Tier eine Spritze zu verabreichen, können in Ausnahmefällen diese Ampullen auch als Trinkampullen benützt werden.

Weitere Besonderheiten in der Homöopathie:

Alle Heilmittel kommen aus dem Tier- bzw. Pflanzen- und Mineralreich. Die „neue Homöopathie“ benutzt auch Simile aus Umweltgiften wie z.B.: Pestizide, Herbizide, Bleiverbindungen, Strahlengifte (Plutonium, Cadmium, Strontium), eine einzigartige Methode, Gleiches mit Gleichem zu heilen.

Nosoden:

Nach einer homöopathischen Verfahrenstechnik hergestellte Zubereitungen aus pathologisch veränderten Organen, aus abgetöteten Kulturen von Mikroorganismen, aus Körperflüssigkeiten, die Krankheitserreger enthalten (die aber nicht mehr infektiös sind).

Alle Nosoden können als spezifisches Heilmittel eingesetzt werden, sowohl in der Vorsorge zur Immunstimulanz und in der Nachsorge nach einer überstandenen Krankheit z.B. nach Parvo- oder Staupeerkrankung zur Ausleitung von Resttoxinen. Nosoden stellen in der Therapie oft das fehlende Glied einer Reaktionskette dar, ja oft ist eine Heilung nur dauerhaft mit einer Endbehandlung mit einem Nosodenpräparat.

2.Vorbeugende Maßnahmen während der Trächtigkeit Einsatz der „Eugenischen Kur„

Die Homöopathie zeigt auch in der Zucht neue Möglichkeiten auf. Als Vorsorgemaßnahme zur Verhütung von Erbkrankheiten und zur Verbesserung der Konstitution, kann man bei trächtigen Hündinnen eine „eugenische Kur“ zum Einsatz bringen.

Was versteht man darunter?

Jedes Lebewesen – egal ob Mensch oder Tier – hat von seinen Vorfahren auf „bio-energetische Weise“ alle Krankheitsinformationen gespeichert, an denen diese Vorfahren erkrankt sind.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es zu körperlichen Symptomen gekommen ist oder nicht. Man spricht hier von einer Disposition, d.h. das Lebewesen ist „disponiert“, eine bestimmte Erkrankung zu bekommen. Kommen nun bestimmte Lebensumstände, Umwelteinflüsse und vor allem bei unseren Hunden eine nicht artgerechte Lebensweise zum tragen, kann es sein, daß plötzlich Krankheiten zu Tage treten, die wir uns nicht erklären können.

Die homöopathische Vorsorge soll verhindern, daß diese schlummernden Krankheitsherde in der Generationenkette weitergetragen werden (fast kann man von einer Evolution der Krankheiten über die Erblinien sprechen.)

Wie geht man vor?

Nach einer sorgsamen Auswertung der Ahnenreihe, sowohl der Mutter- als auch der Vaterlinie, wird der Hündin während der Trächtigkeit eine Kur mit homöopathischen Einzelmitteln (entsprechende „Simile“) verabreicht und zwar in Hochpotenzen, die nur noch der reinen Informationsübertragung dienen und sehr wirksam sind.

Übrigens wird diese Maßnahme schon seit den 70er Jahren bei schwangeren Frauen vorgenommen, ebenfalls die homöopathische Rachitis-Prophylaxe, also lange bevor die Tiermedizin darauf aufmerksam wurde.

Auch Schwächen in der Anatomie (Gelenke, Organe, Haut, Zähne) werden von Generation zu Generation weitergereicht. Das muß nicht bedeuten, daß die folgenden Generationen an denselben Krankheiten erkranken oder dieselben Mängel oder Schwächen zeigen, aber eines ist sicher, alle Nachfahren tragen diese Mängel oder Krankheiten in sich, ob sie nun zum Ausbruch kommen oder nicht.

In der Lehre der Homöopathie nennt man diese Vorbelastung durch Vorfahren „Miasmen„ oder auch „Psoralehre Hahnemanns„. Diese Lehre gründet ganz einfach auf der Annahme, daß jedes Lebewesen vorbelastet durch die Krankheitskontakte seiner Vorfahren in früheren Zeiten ist.

Man unterscheidet folgende Hauptgruppen von Miasmen:

  1. Psorisches Miasma, zu dieser Gruppe gehören z.B. Hauterkrankungen
  2. Luetisches Miasma, zu dieser Gruppe gehören z.B. alle Erkrankungen der Knochen, Herzerkrankungen, ZNS, innere Organe, Zerfallserkrankungen
  3. Tuberkulinum, Vorbelastung durch chronische Infektanfälligkeit, erbliche Belastungen mitAtemwegserkrankungen
  4. Sykotisches Miasma, Vorbelastung durch chronische Entzündungen der Genitale, Zyklusstörungen, Fruchtbarkeitsstörungen

Zum Therapieeinsatz kommen nur wenige Einzelmittel, vor allem Nosoden, die ähnlich wie bei der Impftherapie den Organismus „immun„ gegen die Krankheitserreger machen sollen und somit verhindert können, daß bei Krankheitskontakt mit den entsprechenden Erregern und der Vorfahrenbelastung des Organismus eine Krankheit entstehen kann.

Wie gehen wir in der Hundezucht vor?

Wird eine Verpaarung geplant, nimmt man sich die Ahnenreihe, sowohl der Hündin, als auch des Rüden zur Hand und schaut sich die Vorfahren auf Krankheiten oder genetische Defekte oder andere Schwächen durch. Alles ist wichtig, besonders natürlich die groben Defekte und Erkrankungen.

Dann wird eine individuelle Kur homöopathischer Einzelmittel und Nosoden zusammengestellt, die nach dem Prinzip der Homöopathie –Gleiches mit Gleichem zu heilen- der Hündin während der Trächtigkeit verabreicht wird.

Diese Möglichkeit bietet nur die Homöopathie und wenn auch die Anwendung manchem zu unwissenschaftlich und zu unerforscht erscheint, der möge bedenken: Die Homöopathie ist eine Erfahrungsheilkunde und wir haben die Erfahrung gemacht, daß die Vitalität der Welpen durch diese Vorsorge gesteigert wird.

(Quellenhinweis: Dr.med. Erwin Schlüren, Homöopathie in Frauenheilkunde und Geburthilfe, hier: Vorbeugende Maßnahmen während der Schwangerschaft)

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