Das Gedächtnis der Natur

Hintergründe der Miasmatik nach Samuel Hahnemann
– im Vergleich mit dem holistischen Konzept der morphischen Felder

Unsere Welt ist keine mechanistische und fragmentierte Welt, sondern ein großes Netzwerk, in dem alles Lebendige eingebunden ist. Es ist die Welt der Holos, wo kontinuierliche Felder getrennte Teilchen vereinen.

Jedes Lebewesen, egal ob Mensch oder Hund, hat von seinen Vorfahren über morphische Resonanz Krankheitsinformationen übertragen bekommen, an denen die Vorfahren erkrankt waren.

Sie werden von Generation zu Generation weitergereicht.

Das muss nicht bedeuten, dass die folgenden Generationen an denselben Krankheiten erkranken oder dieselben Mängel oder Schwächen zeigen, aber eines ist sicher: Nach homöopathischen (und physikalischen) Grundregeln sind alle Nachfahren Träger dieser Defekte oder Krankheiten, ob sie zum Ausbruch kommen oder nicht.

Man spricht von einer Disposition, wenn bestimmte Merkmale einer Sippe wieder zum Vorschein kommen.

Miasmen

Samuel Hahnemann erkannte diese erbliche Verquickung und gliederte Krankheitsbilder in drei Ur-Krankheiten auf:

  • die Psora
  • die Syphilis
  • die Sykosis

Er nannte diese Ur-Krankheiten Miasmen, (wobei er der Psora den Titel: Mutter tausender, unterschiedlichster Krankheitserscheinungen gab) und erklärte in seinem Leitfaden „Die chronischen Krankheiten“: Allen Nachforschungen zufolge sind es nur drei Miasmen, denen die meisten chronischen Übel entspringen.

Der Begriff „Übel“ war zu Hahnemann`s Zeiten für die Beschreibung rein medizinischer Vorgänge üblich. Heute interpretiert man diesen Text oft fälschlich mit moralischem Akzent.

© ankiro - Fotolia.com
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In der homöopathischen Heilkunde gibt es ein Verfahren, das díese Kausalkette unterbricht.

Bekannt ist diese Therapie als „Eugenische Kur“.

Wird eine Verpaarung geplant, nimmt man sich die Ahnenreihe sowohl der Hündin als auch des vorgesehenen Rüden zur Hand und schaut sich die Vorfahren auf Krankheiten oder erbliche Merkmale und besondere Schwächen durch.

Dann wird eine individuelle Kur homöopathischer Einzelmittel zusammengestellt, die nach dem Simile-Prinzip der Homöopathie, „Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen“, der Hündin während der Trächtigkeit verabreicht wird.

Das außergewöhnliche an diesem Verfahren ist, man verabreicht einem Informationsträger der Gegenwart – als letztes Glied der Kette der Ahnenreihe – , nämlich der trächtigen Hündin, die entsprechenden Heilmittel.

Somit endet der Kreislauf, die Erbdisposition wird nicht mehr weitergereicht und die nächste Generation ist bestenfalls frei davon.

Für alle diese Maßnahmen gilt: Sie sind rein biologisch und dienen nur der Informationsübertragung (ähnlich einer neuen Software, die alte Programme löscht), sie können unbedenklich einer trächtigen Hündin verabreicht werden.

Erinnerungs- und Gedächtnisfelder

Neue Forschungen in der Biologie, der Physik und der Soziologie bestätigen in erstaunlicher Weise, was Hahnemann ohne wissenschaftliche Forschungen erkannt hatte. Modernen Theorien zufolge leben alle Lebewesen in Gruppenfeldern bzw. artspezifischen Feldern, die als Informationsträger alle Inhalte wie auf einer Festplatte gespeichert haben.

Nichts geht verloren, das Feld kumuliert die einfließenden Einzeldaten, modifiziert und strukturiert sich mit jeder Veränderung neu. Jede neue Generation bezieht sich per Resonanz auf die gespeicherten Daten.

Dabei spielt die Zeit zwischen Feldgründung und der Istzeit keine Rolle. Zum besseren Verständnis ein Auszug aus dem Buch „Das Gedächtnis der Natur“:

Felder, Materie und morphische Resonanz

Morphische Resonanz ist um so spezifischer und wirksamer, je ähnlicher die in Resonanz stehenden Muster sind. Besonders spezifisch ist natürlich die Resonanz eines Organismus mit seinen eigenen, früheren Zuständen, vor allem kurzzeitig zurückliegenden.

 © semevent - Fotolia
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Diese Eigenresonanz stabilisiert den Organismus in seiner charakteristischen, usprünglichen Form. Der Begriff „Resonanz“ definiert ja eine Beziehung zwischen mindestens zwei Schwingungsmustern und ein solches Schwingungsmuster unterliegt nicht der Zeit. Vergangenheit und Gegenwart sind für Resonanzen bedeutungslos, die Leitung steht, solange die Resonanz besteht.

Dieses allgemeine Prinzip gilt natürlich für alle Arten von morphischen Erinnerungsfeldern. Quantenmateriefelder haben eine Feldschwingung (eine bestimmte Gruppenfrequenz), diese bildet den Grund für alle darin bestehenden Quanten (Wellen) und Teilchen.

Man wird durch Resonanz Mitglied dieser Gruppe, modifiziert, verändert und stabilisiert sie zugleich.

Vergangenheit ist gespeicherte Information und damit Teil der Gruppenfrequenz, sie stabilisiert das Feld in der Gegenwart. Das Fortbestehen von Materie beruht auf beständiger Resonanz mit ihrer eigenen Vergangenheit.

Das gilt vom Elektron bis hin zum Elefanten. Jede physische Einheit ist gemäß Resonanz mit dem Gruppenfeld verbunden. Oder anders ausgedrückt: Alle Organismen sind dynamische Strukturen, die sich unter dem Einfluss ihrer eigenen, vergangenen Zustände beständig neu erschaffen.

Lebendige Organismen vererben also nicht nur Gene an ihre Nachkommen, sondern auch morphische Felder. Vererbung beruht gleichermaßen auf Genen und auf morphische Resonanz. Die herkömmliche Theorie bemüht sich, sämtliche erbliche Merkmale in den Genen unterzubringen.

Die Wörter erblich und genetisch werden synonym verwendet. Tatsächlich ist die DNS das einzige, wovon mit Sicherheit bekannt ist, dass sie vererbt wird. Die DNS spielt natürlich eine wesentliche Rolle für die Entwicklung und Funktion eines individuellen Organismus.

Doch die Formen der Zellen, Gewebe, Organe und des gesamten Organismus werden nicht durch die DNS erzeugt, sondern durch morphische Resonanz mit dem zugrundeliegenden Feld. Auch erbliche Verhaltensmerkmale werden von morphischen Feldern organisiert. Sich entwickelnde Organismen hängen somit von Feldern ab, auf die sie abgestimmt oder eingestellt sind.

Bringen wir nun beide Erkenntnistheorien auf einen gleichen Nenner, so deckt sich die Miasmatik von Hahnemann mit den Erklärungsmodellen der Quantenbiologie der Neuzeit.

Seine Aussage, dass die Krankheiten der Vorfahren nicht durch deren Tod ausgelöscht werden, sondern weiterhin als feinstofflicher, erblicher Fingerabdruck des Einzelindividuums im Feld der Spezies gespeichert bleibt und die Nachkommen beeinflusst, kann heute mit physikalischen und biologischen Gesetzen erklärt werden.

Lösungsansätze

Nicht dem Einzeltier, sondern dem Gruppenfeld gilt also unsere Aufmerksamkeit, wenn wir die homöopathische Kur zum Einsatz bringen. Jedes Individuum, welches nach der Similie-Regel die Heilmittel der drei Miasmen verabreicht bekommt, sendet die reparierten Biosignale per Wechselwirkung zum Gruppenfeld zurück und modifiziert die Feldschwingung.

Sich entwickelnde Nachkommen profitieren vom „Update“ der Software und haben bessere Entwicklungschancen.

Führt man das über Generationen fort, steigt die Konstitution und Vitalität und die Krankheitsanfälligkeit sinkt. Es ist wie beim russischen Roulette, wo anfangs 3 Patronen im Lauf waren, sinkt nach jeder Runde die Trefferquote. Wo keine Patrone mehr ist, kann auch keine Resonanz mehr erfolgen. Die Chancen gesund zu bleiben erhöht sich mit jeder Generation.

Ein wunderbares, einleuchtendes Beispiel liefert der Mathematiker Fred Hoyle anhand des Rubik-Würfels: Würde ein blinder Mann versuchen per Zufall die sechs farbigen Seiten des Würfels zu ordnen würden seine Chancen bei ca. 1:5.10 hoch 18 liegen, wenn er jede Sekunde eine Drehung machen würde.

Das entspräche einer Gesamtzeit von 126 Milliarden Jahre, wesentlich länger als das Universum alt ist!

Wird der blinde Mann aber in seinen Bemühungen unterstützt, ändert sich die Situation dramatisch.

Er könnte den Würfel in durchschnittlich 120 Zügen farblich ordnen, wenn er bei jeder Drehung einen korrekten Hinweis „ja“ oder „nein“ erhält. Bei einer Geschwindigkeit von einem Zug pro Sekunde benötigt er dann nur zwei Minuten um sein Ziel zu erreichen.

Das ist Resonanz mit der „richtigen“ Frequenz. Setzt man jede Drehung mit einer Generation gleich, rückt das Ziel einer geordneten Struktur verständlicherweise schneller näher, als wenn man den blinden Zufall ordnen lässt.

Praktische Anwendungsmöglichkeiten

Die eugenische Kur gemäß der klassischen Homöopathie wird aus hochpotenzierten Einzelmitteln zusammengestellt.

Zur Anwendung kommen.

  • Sulfur
  • Luesinum
  • Medorrhinum
  • Calcium
  • Carbonicum
  • Thuja
  • Silicea
  • ferner Mercurius
  • Phosphorus und andere.

Je nachdem, was für ein Krankheitsbild im Vordergrund steht. Die klassische Homöopathie hat aber ihre Grenzen. Im Zeitalter der Biofrequenztechniken ist es heute möglich geworden, viel spezifischer auf die einzelnen Symptomatiken einzugehen, wobei die Klassiker nicht an Bedeutung verloren haben.

Sie werden nur ergänzt durch „Einspeisung“ individueller Trägersubstanzen. Das bedeutet, dass es mit modernen Techniken (z.B. Quantec, SETOS) möglich geworden ist, Frequenzen erkrankter Tiere vom Träger zu isolieren, die Frequenz zu bestimmen und im Simile-Verfahren wieder zu verabreichen. Damit wird die Gruppenfrequenz (Feldschwingung) effektiver stimuliert als es mit den Konstitutionsmitteln allein möglich wäre.

Aber auch positive Frequenzen können verstärkt werden und in das System eingespeist werden.

Hier steht man erst am Anfang. Neu an diesem Verfahren ist, dass die Simile-Regel in diesem Fall umgekehrt angewandt wird (Quelle: Jenseits der Homöopathie).

In Zusammenarbeit mit dem BIOSIGNA-Labor für Bio-Dyn-Katalysatoren ist es möglich geworden auf diese Weise ein Komplexmittel für Hunde zu entwickeln, das sowohl die Miasmen der Klassischen Homöopathie abdeckt und speziell auf das morphische Feld der Hunde abgestimmt ist.

In Kombination macht es die eugenische Kur zu einer innovativen Vorsorgetherapie in der Hundezucht, ist dabei frei von Nebenwirkungen und simpel in der Anwendung.

Praktische Aufzeichnungen über mehrere Generationen haben eine merkliche Verbesserung des Allgemeinbefindens und des Gesundheitsstatus der Nachkommen erbracht.

Die eugenische Kur ist Bestandteil unseres ganzheitlichen Zuchtkonzepts. Wer darüber mehr erfahren möchte oder die homöopathische Kur in der Zucht einsetzen möchte, erfährt mehr darüber in unserem Kursprogramm.

 

Praxis für Tierheilkunde
Karin Jetter
Email: Karin.Jetter@t-online.de
www.igh-zuechter.de
Quellenangaben:

Miasmatik als Modell langzeitiger Krankheitsentwicklung – Carl Classen
Das Gedächtnis der Natur, Prof. Rupert Sheldrake

Das schöpferische Universum – Theorie des morphogenetischen Feldes, Prof. Rupert Sheldrake

Jenseits der Homöopathie – Dr.med.Elmar Ulrich

Das homöopathische Prinzip mit Hilfe von QUANTEC, Studie der UNI Leipzig

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