Sonnenfinsternis

Und was machen unsere Hunde?

Zuerst mal: keine Panik! Hunde – wie auch die meisten anderen Tiere – schauen nicht gern in die Sonne. Ausnahme: Vögel, Insekten und andere Tiere, die sich unter anderem nach dem Sonnenstand orientieren.

Verlauf einer Sonnenfinsernis
Verlauf einer Sonnenfinsernis

Ich werde meine Hunde in der Zeit der Sonnenfinsternis im Haus lassen. Denn in der Phase des Wiedereintritts der Sonnenstrahlen könnte dies für die Netzhaut gefährlich sein.

Doch was Wichtiger ist für uns Hundehalter:

Unsere Hunde, wenn sie nicht gerade nur in Wohnungen, Zwingern oder anderen unnatürlichen Umgebungen ausgeschlossen aufgewachsen sind, werden es ankündigen! Sie werden nervös, unruhig auf die doch deutliche Veränderung ihres täglichen Umgebungs-Ablaufes reagieren.

Ähnlich wie bei herannahenden Gewittern (verstärkte elektrische Ladungen) merken es Tiere – besonders Insekten – viel eher als abgestumpfte Menschen, wenn sich etwas Wesentliches dramatisch verändert. Ihr Sensor für Abläufe in der Natur wird durcheinander gebracht.

Natürlich aufgewachsene Hunde sind ohnehin Indikatoren für dramatische Naturereignisse wie auch Erdbeben. Die meisten Menschen nehmen diese Anzeigen nur nicht ernst, falls sie diese Reaktionen überhaupt bemerken.

Praktisch bedeutet dies: Hunde, die oft draußen sind und die eintretende Verdunkelung zur „Unzeit“ bemerken, werden zu jaulen oder bellen anfangen.

Was tun? Auf jeden Fall weit vorher austoben und entleeren lassen, damit Hund wie Mensch nicht ausgerechnet zur gefahren-relevanten Zeit draußen sind.

Und dann nix wie rein in die gute Stube, Jalousien oder Rollläden runter. Päuschen. Für ein paar Minuten. Das gleiche gilt für jene, die zu dieser Zeit in dem fraglichen Gebiet unterwegs sind: Dunkle, geschützte Räume aufsuchen.

Es kann gut sein, daß wahrscheinlich gar kein „Schwein“ hinguckt. Wenn es reichlich bewölkt sein wird. Danach geht alles sein gewohntes Gassi.