Gutes Hundefutter – Qualitätsmerkmale

In der heutigen Zeit wird es immer schwieriger, sich gut und ausgewogen zu ernähren. Dies gilt auch für den Bereich des Hundefutters.

Der Markt ist zwar voll von Angeboten jeglicher Art und sämtlicher Preisklassen, aber das Futter zu finden, das den Ansprüchen an eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung gerecht wird, ist nicht mehr so einfach.

Bei der Wahl eines guten Hundefutters muss man sehr vorsichtig sein – wenn man allerdings einige wichtige Punkte berücksichtigt, dann sollte jeder Hundebesitzer in der Lage sein, entscheiden zu können, ob das gekaufte Produkt von guter oder weniger guter Qualität ist.

Aber woran erkennt man gutes Hundefutters überhaupt?

Es sollte zunächst als Hauptbestandteil frisches Fleisch enthalten, und dieses sollte von Nahrungsmittelqualität sein, denn nur dadurch ist der optimale Nährwert garantiert.

Wählen Sie einen Hersteller, der großen Wert auf Erfüllung bester Standards setzt und ganz besonders auf die Qualität der eingesetzten Rohstoffe achtet, damit allerhöchste Bioverfügbarkeit des Futters für Ihren Hund gewährleistet ist.

gutes hundefutter erkennen
Klaus Eppele – Fotolia.com

Ein gutes Hundefutter sollte mehrere Kriterien gleichzeitig erfüllen:

  • es soll gesund sein, das Tier gut sättigen und ihm auch schmecken.
  • Außerdem soll es sichtbar sein, dass der Hund optimal ernährt wird.
  • Ein gesundes, glänzendes Fell ist immer ein gutes Zeichen für eine hervorragende Ernährung.
  • Erkundigen Sie sich auch, ob bei der Herstellung des Hundefutters auf Tierversuche verzichtet wurde – denn dies spricht deutlich für die guten Absichten des Herstellers.

Wie beim Menschen auch kann eine schlechte Ernährung beim Hund zu Gesundheitsbeeinträchtigungen unterschiedlicher Art führen.

Ein schlechtes Hundefutter kann den Hund vorzeitig ermüden lassen (meist auch eine Folge allergischer Reaktionen), und es kann generell zu einem schlechten Allgemeinzustand des Tieres beitragen.

Bei nicht sachgemäßer Fütterung kann es sein, dass der Hund viel anfälliger für Krankheiten und Infektionen wird. Ein gutes, ausgewogenes Hundefutter wird dafür sorgen, dass der Hund aufgeweckt und fröhlich und seine körperliche Verfassung sichtbar gut ist.

Es lohnt sich, beim Kauf von Hundefutter auf hohe Qualität zu achten, denn Sie wollen ja für Ihren Liebling nur das Beste!

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Letzte Aktualisierung am 16.04.2021


Aber woran erkannt man als Käufer überhaupt, was denn „das Beste“ Futter ist? Man muss wissen, dass die preiswerten „Standardfutter“ nur höchstens 15 verschiedene Nährstoffe enthalten, wohingegen die „Premiumfutter“ mit ungefähr 50 Nährstoffen für weitaus mehr Ausgewogenheit sorgen.

Zunächst sollte auf der Verpackung sichtbar die Zusammensetzung des Hundefutters verzeichnet sein, man sollte also eine Übersicht der Inhaltsstoffe vorfinden sowie eine präzise Analyse.

Billige Füllstoffe wie Soja oder Weizen und Milchabfallprodukte sollten nicht im Hundefutter enthalten sein. Auch künstliche Farbstoffe und Aromen sowie Konservierungsstoffe sollten nicht zugesetzt worden sein.

Wenn der Hersteller darüber hinaus noch zusichert, dass er keine gentechnisch manipulierten Inhaltsstoffe verwendet, dann sollten Sie sicher sein, ein erstklassiges Hundefutter für Ihren 4-beinigen Liebling erworben zu haben.

Gutes Hundetrockenfutter

Der Markt für Hundefutter ist riesig und in den letzten Jahren fast unüberschaubar geworden. Wo es zu früheren Zeiten zwei oder drei Sorten gab, werden heute unzählige Futtersorten angepriesen.

Inzwischen ist das Hundefutter im Fachhandel, in sämtlichen Supermärkten und im Internet erhältlich. Wenn man sich entschieden hat, seinen Hund mit Trockenfutter zu füttern, stellt sich natürlich die Frage: Welches Futter ist optimal für ihn?

Immerhin bieten die Futtermittelhersteller diverse Sorten an: es gibt Futter für junge Hunde, für erwachsene Hunde und für solche im Rentenalter. Auch nach der Größe des Hundes kann man Futter kaufen. Und wie für uns Menschen auch findet man immer häufiger kalorienreduzierte Kost.

Angeboten werden Mischungen für aktive und träge Tiere. Wie beurteile ich bei dieser Vielfalt, welches Futter für meinen vierbeinigen Freund optimal geeignet ist?

Ein wichtiges Kriterium sollte natürlich sein, dass der Hund das Futter gut verträgt. Wenn Sie vorher etwas anderes gefüttert haben, kann es in den ersten Tagen nach der Umstellung zu einer leichten Umgewöhnung kommen, die am Stuhl erkennbar sein kann.

Der Stuhl kann dann etwas weicher als üblich sein. Nach einer kurzen Zeit sollte der Stuhl jedoch wieder fest sein, und der Hund sollte keine großen Probleme haben, sich zu erleichtern.

Bei der Wahl des Trockenfutters sollte man auf folgende Kriterien achten:

  • der Hund verträgt es gut
  • es schmeckt ihm
  • der Fleischanteil sollte höher als der Getreideanteil sein
  • achten Sie auf die Konservierung: nur natürliche Konservierungsstoffe
  • das Futter sollte weder pflanzliche noch tierische Nebenerzeugnisse enthalten (Abfälle!)
  • es sollte kein Zucker enthalten sein
  • Ganz besonders sollte man darauf achten, dass keine EU bzw. EWG Zusatzstoffe enthalten sind.

Diese können sein:

  • Ethoxyguin (E324)
  • Propylgalat (E310)
  • BHT (E321)
  • und BHA (E320).

Auch das als Vitamin K3 bekannte Menadion sollte keinesfalls dem Futter beigemengt sein. Bei diesem Vitamin besteht allerdings überhaupt keine Deklarationspflicht, daher sollte man – um absolut sicherzugehen – beim Hersteller nachfragen, ob es im Futter enthalten ist.

Menadion ist insofern bedenklich, als dass es sich hierbei um ein synthetisch hergestelltes Vitamin handelt, bei dem eine toxische Wirkung bekannt ist. Statt Menadion wird fast immer das auf natürliche Weise produzierte Phyllochinon verabreicht.

Die im Futter enthaltenen Fleisch- und Getreidequellen sollten auf der Verpackung möglichst präzise benannt und deklariert werden.

Futter, dem große Mengen an billigen Füllstoffen wie Mais, Soja und Weizen beigemischt ist, sollte man seinem Hund nicht zumuten. Zum einen sind dies oft hochgradige Allergieauslöser (da häufig genmanipuliert), zum anderen enthalten sie schlichtweg zu viele Kohlenhydrate, und können daher schnell zu unerwünschtem Übergewicht führen.

Hundefutter – Futterbestandteile

Hunde brauchen, obwohl sie vom Gebiss her eigentlich reine Fleischfresser sind, eine vielfältig zusammengesetzte Ernährung.

Als Faustregel gilt, dass Hundefutter etwa 30% Eiweiß, 50% Kohlenhydrate sowie 5% Fett enthalten sollte. Die restlichen 15% setzen sich aus Ballaststoffen, Mineralien und Vitaminen zusammen.

Sie können das Futter entweder selbst zubereiten oder das Fertigfutter eines seriösen Herstellers benutzen, was den Vorteil hat, dass die erforderlichen Nahrungsbestandteile dort bereits im richtigen Verhältnis zueinander gemischt sind.

Dabei spielt es keine Rolle, ob sie Trocken- oder Feuchtfutter verwenden, das Nährstoffverhältnis ist bei beiden gleich. Dem Trockenfutter hat man nur den größten Teil der Feuchtigkeit entzogen, deswegen müssen sie unbedingt darauf achten, dass ihr Hund entsprechend mehr Wasser trinkt.

Beliebt ist die Methode, Frischfutter aus Fleisch, Essensresten (z.B. gekochte Kartoffeln, Gemüse, Getreide, Teigwaren) und Hundeflocken selbst herzustellen.

Dabei sollten sie auf keinen Fall rohes Fleisch verfüttern, da gefährliche Infektionen mit Salmonellen, Toxoplasmose und, bei rohem Schweinefleisch, die immer tödlich verlaufende „Aujeszkysche Krankheit” übertragen werden können.

Auch die unterschiedlichen Nährwerte sollten sie beachten. Muskelfleisch enthält ein hochwertigeres Eiweiß als Fleisch mit einem starken Anteil von Bindegewebe. Lunge und Milz haben einen geringeren Nährwert als Leber, die neben hochwertigen Proteinen viel Eisen und Vitamine enthält, aber aufgrund ihrer abführenden Wirkung nicht zu häufig verfüttert bzw. nicht mehr als 5% der gesamten Nahrungsmenge ausmachen sollte.

Auch Fisch (gekocht + grätenfrei) und Geflügel sind geeignet, insbesondere bei Diät oder als Schonkost.

Eier als Futterbestandteile müssen immer gekocht werden (Salmonellen!), beim Gemüse kann mit Ausnahme der Kartoffel auch Rohkost verwendet werden.

Alle Obstsorten sind, z.B. als Vorspeise, geeignet und sehr gesund. Hunde können jedoch selbst körpereigenes Vitamin C herstellen, vielleicht wird Obst deswegen von manchen Hunden total abgelehnt. Falls es von ihrem Hund akzeptiert wird, sollten sie bei Kernobst darauf achten, dass die Kerne nicht mitgefressen werden.

Pflaumen- oder Pfirsichkerne können sich ansonsten durch ihre rauhe Oberfläche an der Darmwand festsetzen, Kirschkerne führen zu Verstopfungen.

Welpen können sich durch die in den Kernen enthaltene Menge Blausäure lebensgefährliche Vergiftungen zuziehen.

Scharfe Gewürze sollten sie nicht verwenden, sie können Haut- und Darmreaktionen verursachen und den sensiblen Geruchssinn des Hundes schädigen. Eine geringe Menge Salz dagegen ist zur Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen, insbesondere bei Durchfall, unbedingt notwendig.

Bei selbst angemischtem Futter müssen sie daher täglich eine Prise Salz zufügen, Fertigfutter hat bereits vom Hersteller die benötigte Menge Salz erhalten. Durch Zugabe eines Esslöffels Pflanzenöl erhält das selbstgemischte Futter nicht nur einen zusätzlichen Fettanteil, es beugt zugleich auch einem stumpfen Fell vor.

Knochen sind als Hundefutter nicht geeignet. Sie haben einen geringen Nährwert und verursachen schlimmstenfalls hartnäckige Verstopfungen bis hin zum Darmverschluss oder -perforation.

Gelegentlich können sie ihrem Hund aber Markknochen bzw. Sandknochen vom Rind oder Kalb geben. Auch spezielle Kauknochen aus Büffelhaut oder Kaustangen sind zum Kauen und Beissen gut geeignet. Sie helfen außerdem, Zahnbelag zu vermeiden.

Milchprodukte enthalten sehr viel Eiweiß, Fett und Mineralstoffe. Milch als Getränk ist für Hunde jedoch nicht sonderlich geeignet, da manche Hunde, besonders bei den erwachsenen Tieren, den Milchzucker (Laktose) nicht verdauen können.

Ursache dafür ist das Fehlen der dafür notwendigen Darmbakterien, die abgebaut werden, sobald keine Milch mehr aufgenommen wird. Als Folge davon kann sich Durchfall mit gelegentlichem Erbrechen einstellen.

Bei fortgesetzter Fütterung von Milchprodukten wie etwa Joghurt oder Quark siedeln sich diese Bakterien aber in kurzer Zeit wieder im Darm an und sorgen dafür, dass Milchzucker verdaut werden kann.

Als Hilfe zur Erziehung sowie als Belohnung bei Dressurübungen und gutem Benehmen bieten sich viele spezielle „Leckerlis” für Hunde an.

Mit knochenförmigen Hundekuchen, Kekskringeln, kleinen Happen aus Rind- oder Hühnerfleisch, Schokoladenbiskuits oder Vitamindrops lässt sich jeder Hund gerne belohnen.

Auch Trockenfutter ist dazu geeignet, Süßigkeiten jedoch auf keinen Fall. Um Übergewicht und Betteln zu vermeiden, sollten sie die „Leckerlis” niemals als Zwischenmahlzeit verfüttern, sondern ziehen sie die Belohnungshappen später von der regulären Futtermenge wieder ab.

Gelegentlich fressen Hunde Gras. Das ist kein Grund zur Besorgnis, der Hund nimmt dadurch nur zusätzliche Mineralstoffe und Vitamine auf und macht sich die magen- und darmreinigende Wirkung des Grases zunutze.

Auch ein evtl. anschließendes Wiedererbrechen ist normal, da die scharfen Kanten des Grases im Rachen des Hundes einen Brechreiz auslösen können.

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Hunde als eigentliche Fleischfresser haben einen anders aufgebauten Verdauungstrakt als der Allesfresser Mensch. Er ist relativ kurz, dementsprechend wird die Nahrung viel schneller verdaut bzw. befindet sich kürzer im Magen und Darm und auch Reaktionen wie etwa Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung treten schneller auf.

Durch eine ausgewogene Fütterung lassen sich solche Folgen weitestgehend vermeiden. Dazu muss man jedoch wissen, welche Nahrungsmittel welche Reaktionen verursachen.

Abführend, d.h. Durchfall verursachend, können sehr fette Nahrung, pflanzliche Rohkost, Milch sowie rohe Eier, rohes Fleisch und rohe Leber, aber auch Pflanzenöle und bestimmte Dosenfutter wirken.

Andererseits können ein zu trockenes Futter, viele weiche Knochen oder eine zu geringe Wasseraufnahme Verstopfungen verursachen, sodass die o.g. Futtermittel durchaus als Abführmittel Verwendung finden können.

Welpen benötigen aufgrund ihres Wachstums relativ (d.h. im Verhältnis zum Körpergewicht) größere Mengen als erwachsene oder gar alte Hunde.

Zudem muss ihr Futter natürlich anders zusammengesetzt sein, sie haben einen erhöhten Bedarf an Eiweiß, Proteinen und Mineralien.

Alte Hunde dagegen benötigen mehr Kohlenhydrate und Ballaststoffe, die tierischen Fette sollten durch pflanzliche ersetzt werden.

Zudem brauchen sie auch mehr Vitamine. Weitere Faktoren, die die Futterzusammensetzung beeinflussen, sind Krankheit, Trächtigkeit und Laktation.

Im modernen Fachhandel sind mittlerweile für so gut wie jedes Lebensalter sowie jede Lebenslage entsprechend verschiedene Futtersorten erhältlich, die in der Regel sehr gut sind. Wichtig ist allerdings, die jeweils benötigte Zusammensetzung und auch die Gebrauchsanweisungen genauestens zu beachten.

Zudem sollte das Futter niemals direkt aus dem Kühlschrank kommen, sondern idealerweise Zimmertemperatur aufweisen.