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hund krank
Gesundheit

Gesundheitsvorsorge : Magen-Darm Trakt

Störungen im Magen-Darm Trakt können viele Ursachen haben. Die häufigsten Symptome für Störungen in diesem Bereich sind Durchfall, Erbrechen, Verstopfung und Blut im Kot.

Falls eines dieser Symptome trotz angemessener Erstbehandlung länger als zwölf Stunden anhält, müssen sie den Tierarzt aufsuchen. 

Durchfall kann im besten Fall nichts weiter als eine kleine Darmstörung sein. Allerdings können auch Bakterien und Viren Durchfall auslösen, ebenso kann es sich um eine Vergiftung oder eine bestimmte Allergie handeln.

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Wichtig beim Durchfall ist, den Flüssigkeitsverlust des Körpers zu kompensieren. Feste Nahrung, Milch und fettes Futter sind in so einem Fall denkbar ungeeignet. Füttern sie am besten kleine Mengen Traubenzucker mit Wasser oder eine leichte Fleischbrühe.

Eventuell legen sie ihrem Hund ein paar Eiswürfel hin, an denen er dann lecken kann. Wichtig ist außerdem, dass der Hund im Haus bleibt und warmgehalten wird. Erbrechen kann die Folge einer Nahrungsmittelvergiftung sein, lässt sich aber auch auf eine leichte Magenverstimmung (Gastritis) zurückführen.

Handelt es sich um sehr starkes Erbrechen, welches von anderen Symptomen begleitet wird, kann es sich auch um eine ernste Erkrankung wie die Staupe, Leptospirose, ansteckende Hundehepatitis, starken Wurmbefall oder Darmverschluss handeln.

Bei Magenbeschwerden können sie meistens nur die Symptome lindern. Hat ihr Hund sich erbrochen, sollten sie ihn in den nächsten 24 Stunden weder fressen noch trinken lassen.

Am zweiten Tag geben sie ihm nur Wasser. Verstopfung kann eine Folge des Alters sein oder mit einer falschen Ernährung zusammenhängen.

Futter, das zuviel gemahlene Knochen enthält, kann dann wie Zement im Darm liegen. Eine anhaltende Verstopfung kann aber auch ein Zeichen für Darmverschluss sein.

Blut im Kot kann sehr viele Ursachen haben. Es kann beispielsweise durch einen Knochensplitter, der die Rektalregion verletzt hat, ausgelöst worden sein, aber auch eine gefährliche Krankheit wie die Parvovirusinfektion kann Blut im Kot verursachen.

Bei anhaltenden Symptomen im Bereich des Bauchraumes sollten sie spätestens am nächsten Tag den Tierarzt aufsuchen.

Nur er kann etwaige Erkrankungen wie die Parvovirusinfektion, die ansteckende Hundehepatitis und die Leptospirose intensiv mit Antibiotika, Vitaminen und Mineralstoffen sowie mit Infusionen zum Ersatz des Flüssigkeitsverlustes behandeln.

Ausserdem hat nur der Tierarzt die Möglichkeit, den Zustand ihres Hundes durch regelmäßige Blut- und Urinproben ständig zu überwachen. Die chirurgischen Möglichkeiten, Fremdkörper zu entfernen oder Verschlüsse zu beheben sowie andere Magenbeschwerden zu behandeln, sind heutzutage sehr weit entwickelt.

Es werden modernste Anästhesieverfahren eingesetzt und in hochtechnisierten Operationssälen gearbeitet, die denen eines modernen Krankenhauses für Menschen in fast nichts nachstehen.

Bei einer Magenblähung und Magendrehung handelt es sich um einen Notfall, der durch eine plötzliche Ansammlung von Luft oder Flüssigkeit im Magen verursacht wird. Man erkennt eine Magenblähung an einem plötzlichen Anschwellen des Magens im Flankenbereich.

Außerdem leidet das Tier unter sehr starken Schmerzen und muss unverzüglich vom Tierarzt behandelt werden, da es ansonsten an einem Schock sterben kann.

Der Magen bläht sich auf und kann sich verdrehen, sodass der Magenein- und ausgang versperrt sind und die Blutzufuhr zum Magen und zur Milz unterbrochen ist. Eine Magendrehung tritt häufig ab dem zweiten Lebensjahr bei grösseren Rassen auf, die mit Trockenfutter ernährt werden und sofort nach dem Fressen herumtollen dürfen.

Um diesen Beschwerden vorzubeugen, empfiehlt es sich, kleinere, aber häufigere Gaben von Dosenfutter zu verabreichen. Damit weniger Luft beim Fressen in den Magen gelangen kann, sollten sie den Fressnapf etwas höher stellen.

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Letzte Aktualisierung am 22.10.2017


Außerdem sollte ihr Hund mindestens zwei bis drei Stunden nach der Fütterung weder herumtollen dürfen noch anderweitig körperlich angestrengt werden.