Gesundheit

Genitalien

Zwar leiden auch die Rüden gelegentlich unter Erkrankungen der Genitalien, wie etwa dem Hodentumor, die häufigeren und schwerwiegenderen Beschwerden treten allerdings bei der Hündin auf. Dazu zählen beispielsweise Vaginalausfluss, starke Blutungen oder eine verlängerte Läufigkeit.

Bis auf die Zeit kurz vor der Geburt oder während der normalen Läufigkeit muss jede Art von Ausfluss vom Tierarzt untersucht werden. Besonders bei nicht tragenden Hündinnen ist ein Vaginalausfluss stets ein Alarmzeichen.

Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um eine eitrige Gebärmutterentzündung [ Pyometra ], welche die Folge einer hormonellen Störung mit anschliessender Infektion ist.

Kurzfristig kann hier eine medikamentöse Behandlung Abhilfe schaffen, aber in den meisten Fällen muss über kurz oder lang die Gebärmutter operativ entfernt werden (Hysterektomie).

Obwohl es sich dabei um einen relativ grossen Eingriff handelt, ist er doch meist erfolgreich, aber um solchen Beschwerden vorzubeugen, empfiehlt es sich, ihre Hündin kastrieren zu lassen, sobald sie beschlossen haben, dass ihre Hündin keine Welpen mehr bekommen soll.

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