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Startseite Welpen.de | Gesamte Artikel | Alle Artikel von Katrin Sabisch Praktische Homöopathie und Naturheilkunde für Züchter und WelpenbesitzerIm Laufe meiner langjährigen Züchtertätigkeit sind mir einige homöopathische Arzneimittel und diverse Kräuter- bzw. Mineralstoffmischungen zu unverzichtbaren Helfern geworden. Beim Lesen dieses Satzes werden mit Sicherheit nun die Ersten von Ihnen, sehr geehrte Leserinnen und Leser, skeptisch ihre Stirn runzeln. Ich höre förmlich die Einwände: "Aber daran muss man doch glauben, damit es wirkt!" Ich kann Ihnen versichern, dass meine Hunde weder von Glauben noch von Einsicht beseelt sind, wenn ich mit den kleinen alkoholischen Fläschchen erscheine. Ganz im Gegenteil. Gerade die Eingabe der Tropfen löst meist erheblichen Protest meiner Vierbeiner aus. Und es wirkt doch! Probieren Sie es! An dieser Stelle möchte ich auf eine allgemeine Einführung
in homöopathische Wirkungsprinzipien verzichten. Frau Karin
Jetter hat dies in ihrem interessanten Artikel hier auf welpen.de
schon ausführlich dargelegt.
Auf homöopathische Tropfen reagieren Hunde besonders empfindlich.
Der hohe Alkoholanteil stört ihren feinen Geruchssinn, bringt sie
zum Niesen und ist ihnen sichtlich unangenehm. Daher verabreiche ich in
der Regel Globuli oder Tabletten. Von manchen Arzneimitteln
sind aber lediglich Tropfen verfügbar. Dann muss man dazu
greifen. Außerdem habe ich beobachtet, dass die sofortige Aufnahme
der Wirkstoffe über die Schleimhäute zu einer schnelleren Entfaltung
der Wirkung führt. Man sollte also gut abwägen, wann man welche
Form zum Einsatz bringt. Zur Eingabe der Tropfen öffnet man die seitlichen Lefzen ein wenig und bringt die Flüssigkeit direkt auf die Schleimhäute auf. Auch Globuli oder Tropfen können auf diese Weise eingegeben werden. Menschen empfehlen Homöopathen oft, Tabletten oder Globuli im Mund zergehen zu lassen und auch Tropfen für einige Zeit im Mund zu belassen. Das Gleiche möchte man durch die beschriebene Prozedur für den Hund auch erreichen. Vor Jahren wies mich ein homöopathisch arbeitender Tierarzt darauf hin, dass die homöopathischen Arzneimittel möglichst nicht von Metalllöffeln eingegeben werden sollen, da einige mit dem Metall reagieren würden. Auch empfahl er mir, die Globuli möglichst nicht zu berühren, da die Wirksubstanzen vor allem außen aufgespritzt werden. Seither verwende ich ausschließlich Plastiklöffel und Plastikspritzen. Da homöopathische Mittel ausschließlich Heilanstöße
liefern sollen, ist die Wirkung weniger von der Menge des Präparates
abhängig. Will heißen: Das Motto "viel hilft viel"
gilt hier nicht. Je nach Größe der Hunderasse genügen: Alle Angaben beziehen sich jeweils auf eine Dosis. Auf Beipackzetteln homöopathischer Einzelmittel werden Sie kaum konkrete Mengenangaben oder Anwendungsgebiete finden. Das ist eine Frage der Gesetzgebung. Inzwischen sind aber Kombinationspräparate auf dem Markt, die für Hunde meist eine Menge von 5- 8 Tropfen vorschreiben. Die Häufigkeit der Dosierung richtet sich u.a. danach, ob die Krankheit akut oder chronisch verläuft, ob man auf eine sofortige oder auf eine Langzeitwirkung abzielt. Nähere Angaben finden Sie bei den einzelnen Präparaten.
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