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Mäusegerste (Hordeum murinum)

Ursprünglich stammt die Mäusegerste aus dem Mittelmeergebiet und Kleinasien. Mittlerweile hat diese Pflanze den Weg in unsere Breitengrade geschafft und ist hier heimisch geworden. Die Samen der Mäusegerste sind z.B. in den Mischungen zur Vogelfütterung im Winter enthalten.

Die Mäusegerste erreicht im Durchschnitt eine Wuchshöhe von 20 bis 30 Zentimeter, selten über 40 cm. Diese Pflanzen können sowohl einjährig wachsen, als auch überwintern (überjährig).

Frostempfindliche Pflanzen wie die Mäusegerste haben in Städten eine höhere Überlebensmöglichkeit weil das Stadtklima immer deutlich wärmer ist als das umgebende Klima.

Mäusegerste

Mäusegerste
Echte Gräser, Süßgräser, Poaceae (Gramineae)

An den feinen Grannenhaaren befinden sich winzig kleine Widerhaken, womit sie sich in der Kleidung des Menschen und besonders im Fell von Hunden und Katzen festsetzten.

Die Grannen der Mäusegerste können sich überall am Körper festsetzen. Am häufigsten sind jedoch die Pfoten und der ganze Kopfbereich betroffen.

Welche schlimmen Folgen dies für die Gesundheit des Tieres haben kann, können Sie im Artikel Tückische Widerhaken von Jennifer Overmeier nachlesen.

Die Mäusegerste blüht immer, wenn die Temperaturen lange genug ausreichend hoch waren, in Mitteleuropa in der Regel von Mai bis Oktober.

Die Samen der Mäusegerste - einsamige Schließfrüchte (Karyopsen) - sind essbar. Sie sind aber sehr klein. Daher rührt der Name der Pflanzenart - Gerste für Mäuse.

 

 

Quellen:

http://de.wikipedia.org



 

 

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