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Die Fütterung des kranken HundesErkranken Hunde, verlieren sie sehr häufig auch ihren Appetit. Nötigen sie ihnen in so einem Fall kein Futter auf und unterlassen sie auch jede Art von Zwangsernährung. Stattdessen stellen sie immer eine kleine Menge des gewohnten Futters und frisches Trinkwasser an seinen angestammten Platz bereit. Falls ihr Hund das Futter nicht anrührt, räumen sie es einfach ohne jeden Kommentar weg. Obwohl Konsequenz, besonders beim Thema Futter, das A und O in der Erziehung eines Hundes ist, dürfen sie ihren kranken Hund, selbstverständlich nach Rücksprache mit dem Tierarzt, auch mal vorübergehend verwöhnen.
Allerdings sollten sie nicht den Fehler machen, mit einer Futtersorte zu beginnen, die in der allgegenwärtigen Werbung als ganz besonders lecker und gesund angepriesen wird, sich in der Realität jedoch als einfach unverhältnismässig teuer im Vergleich zu gleichwertigen Produkten herausstellt. Es besteht die grosse Gefahr, dass sich der Hund dann daran gewöhnt hat und später gar nichts anderes mehr fressen will. Die normale Kost bei einem kranken Hund, die sogenannte "Krankenkost" besteht aus einer kleinen Menge des gewohnten Futters. Auf gar keinen Fall sollten sie einen kranken Hund überfüttern, besonders dann nicht, wenn er in seiner Bewegung eingeschränkt ist. Verdauungsprobleme, hartnäckige Verstopfungen oder Bauchgrimmen könnten die Folge sein. Fehlt dem Hund sein gewohnter Auslauf, können sie dem Futter eine gewisse Menge Speiseöl zugeben. Fragen sie dazu ihren Tierarzt nach der für ihren Hund angemessenen Menge. Für den Hund ist es auch sehr gut, wenn er häufiger als normal mit dafür entsprechend kleineren Mengen Futter versorgt wird. So wird der Verdauungsapparat nicht zu sehr überlastet und der Hund hat ganz nebenbei eine regelmässige Beschäftigung, die ihn bei guter Laune hält.
Falls die Krankheit ihres Hundes eine spezielle Diät erforderlich macht, sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Es kann dann je nach Krankheitsbild ein besonders energiereiches Futter benötigt werden oder aber ein totales Fasten kann erforderlich sein. Dies ist beispielsweise besonders wichtig bei den häufig vorkommenden Nierenerkrankungen, bei der Zuckerkrankheit oder der am häufigsten vorkommenden Hundekrankheit - der Fettsucht! Sie stellt zudem noch einen grossen Risikofaktor bei Erkrankungen am Herzen wie etwa der Angina Pectoris dar. Deswegen ist hier eine Diät zur Abmagerung ganz besonders angebracht. Glücklicherweise sind Hunde in der Wahl ihres Futters nicht ganz so eigensinnig wie Katzen. Gleichwohl hat eine Diät natürlich nur dann den gewünschten Erfolg, wenn sie vom Hund auch angenommen wird. Auch wenn die Diät dem Hund nicht schmecken will und er lieber fastet, als das ungewohnt schmeckende Futter zu fressen, darf man ihm seinen Eigensinn in diesem Fall keinesfalls durchgehen lassen. Fasten ist zwar manchmal sehr nützlich, manchmal aber eben auch überhaupt nicht. Also sollten sie versuchen, das Diätfutter in regelmässig
ansteigenden Mengen dem gewohnten Futter unterzumischen. So geht ein Geschmack in den anderen über und der Hund wird sich mit der Zeit daran gewöhnen, anstatt die trockenen Brocken des Diätfutters sorgsam aus dem anderen Trockenfutter herauszuklauben. Im Tierfachhandel erhalten sie unter verschiedenen Namen die gebräuchlichsten Diätfuttermittel. Da es für verschiedene Krankheitsbilder auch jeweils verschiedene Diäten gibt, lassen sie sich zur Vorsorge vom Tierarzt beraten. Er wird mit Sicherheit am besten wissen, was ihrem Hund fehlt und welche Diät für ihn in Frage kommt. Zur besseren Übersicht folgt hier eine kleine Auflistung,
welche Diäten es mittlerweile für Hunde gibt und in welchem
Fall sie angeraten sind:
Teil 3: Die Wahl des richtigen TierarztesLesen Sie auch: Die Haltung des kranken Hundes Die Fütterung des kranken Hundes Die Wahl des richtigen Tierarztes Wie transportiere ich meinen kranken Hund
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