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Dirofilaria immitis - Stamm: Fadenwürmer (Nematoda)

Unter Dirofilariose versteht man Herzwürmer, die sich meist über einige Monate im Hund entwickeln und sich vor allem im rechten Herzen und in der Lungenaterie ansammeln. Stechmücken übertragen die Mikrofilarien auf den Hund.

Die Erreger [ Dirofilaria immitis] werden von Stechmücken übertragen, welche vor allem in Nordamerika und im Mittelmeerraum (Italien, Spanien, Südfrankreich) vorkommen. Rund 70 verschiedene Stechmückenarten können die Erreger übertragen, welche den Hund als Wirt benutzen und sich auch fortpflanzen.

Das italienische Seengebiet ist mit dem Lago Maggiore, Lago di Garda und Lago di Como eine perfekte Brutstätte für Stechmücken und weist eine 95% Infektionsrate auf - die höchste weltweit.

Der Erreger ist zweiwirtig und er nutzt Stechmücken als Zwischenwirt für die Entwicklung der Larven bis zum Stadium der Mikrofilarien.

Diese Mikrofilarien werden von der Stechmücke beim Saugakt auf den Hund übertragen wandern von der Unterhaut weiter in die Blutbahn des Hundes, wo sich sich innerhalb von mehreren Monaten zu den adulten Herzwürmern - den sogenannten Makrofilarie, entwickeln.

Die ersten Symptome beim Hund treten dann etwa 6 Monate nach der Übertragung der Mikrofilarien auf und äussern sich in:

  • Müdigkeit
  • Herzrasen
  • Ödeme in den Beinen
  • Atemnot
  • Husten
  • Herzinsuffizienz
  • Bluthochdruck

Aus der Herzinsuffizienz kann auch eine Leber- und Niereninsuffizienz resultieren.

Behandlung:
Je nach Menge der Würmer werden Antiparasitika zur Behandlung gespritzt. Die medikamentöse Behandlung hat starke Nebenwirkungen und erhöht durch das Abtöten der Würmer das Thromboserisiko erheblich.

Bei sehr starkem Befall ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich, um die Würmer operativ zu entfernen. Diese Operation ist ebenfalls mit einem hohen Risiko behaftet.

Vorsorge:
Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über notwendige Impfungen und Vorsorgemassnahmen, wenn sie die oben genannten Risikoländern mit dem Hund bereisen.




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