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Bootstour mit dem Hund
Der Sommer naht und alle freuen sich auf die kommenden Ferien. Viele
Familien werden sich für eine Bootstour entscheiden. Bootstouren
sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden.
Viele schätzen die Unabhängigkeit an Bord eines kleinen Bootes.
Es ist eine völlig neue Erfahrung, eine Landschaft auf einem kleinen
Flussgefährt langsam an sich vorbeiziehen zu sehen. Und es ist ein
schönes Gefühl, sein "eigener Kapitän" zu sein.
Jeder, der an einer solchen Bootstour teilnimmt, wird bestimmt gerne mal
das Ruder in die Hand nehmen und dieses Gefühl von Unabhängigkeit
geniessen.
Bootstouren oder Hausboot-Touren werden vielen Veranstaltern angeboten.
Dazu kann man sich - auch ohne Bootsführerschein - eine Penichette
in Frankreich mieten, ein Hausboot im Spreewald oder ein kleines Boot
in Holland. Man kann auf diese Art und Weise die unterschiedlichsten Regionen
Europas kennenlernen.
Die Hausboote, Penichettes und anderen Boote haben alle eines gemeinsam:
sie fahren nicht besonders schnell, werden auf kleinen Flüssen bewegt
und können zwei oder mehr Personen beherbergen.
Viele Urlauber werden auch ihren Hund mit auf eine solche Bootstour nehmen
wollen. Denn der 4-beinige Freund soll die Familie auch in den Urlaub
begleiten. Bei einer geplanten Bootstour ist es besonders sinnvoll, den
Hund schon vorher auf dieses Unternehmen vorzubereiten, denn es soll ja
auch für ihn ein Vergnügen sein, an der Bootstour teilzunehmen.
Gut, wenn der Hund nicht wasserscheu ist, denn immerhin wird man ja mehrere
Tage auf dem Boot in diesem Element verbringen. Sollte der Hund vor der
geplanten Bootstour überhaupt noch nicht mit bewegtem Wasser in Berührung
gekommen sein, ist es ratsam, ihn an einen See oder Fluss mitzunehmen,
damit er eine solche Umgebung kennen lernt.
Wie wir Menschen auch, muss der Hund sich an die schaukelnden Bewegungen
auf einem Boot gewöhnen. Das dauert im Regelfall ca. 30 Minuten.
Es ist gut, den Hund mit seinen gewohnten Leckerchen auf das Boot zu locken,
falls er nicht schon vorher seiner Familie in die neue Unterkunft folgt.
Bleiben Sie insbesondere während der ersten Zeit in seiner unmittelbaren
Nähe, um ihn beobachten zu können. Die meisten Hunde gewöhnen
sich sehr schnell an das Schwanken des Bootes. In ganz seltenen Fällen
zeigen Hunde Angst. Die kann man ihnen jedoch durch beruhigendes Zureden
und Streicheln nehmen. Wenn der Hund bemerkt, dass auch seine Familie
frei von Angst in der neuen Umgebung zurechtkommt und sich ungezwungen
bewegt, ist es auch für ihn ein Zeichen, sich zu entspannen.
Wichtig ist, dass der Hund gut auf Kommandos reagiert, damit er nicht
unverhofft ins Wasser springt. Wenn er es doch einmal tut, sollte es eindeutige
Aufforderungen für ihn geben, damit er sich nicht vom Boot entfernt.
Dies sollte man unbedingt vor der Bootstour mit dem Hund üben. Dann
steht einer fröhlichen Bootsfahrt mit Hund und Familie nichts mehr
im Wege.
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