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Während meines Praktikums gab es verschiedene Aufgaben die täglich
und auch sehr regelmäßig und konsequent, wie z.B. das Training
der Hunde erledigt werden mussten. Neben diesen Dingen die täglich anfielen gab es in der Woche noch
mehrere regelmäßige Termine/Aufgaben: - Mittwoch ist immer ein wichtiger Tag in der Woche, denn da war Altenheimtag.
Das heißt, ich habe jeden Mittwoch von 10-11 Uhr Besuchsdienst mit
einem der Hunde im DRK Altenheim in Heide gemacht. Dies war sowohl für
mich, als auch die Hunde immer ein sehr schönes Ereignis. Ich habe
mit dem Hund immer die gleichen vier Personen besucht, bei jedem blieben
wir ca. 10-15 Minuten. Dabei waren es ganz verschiedene Arten des Besuchs:
Zunächst einmal ist eine schon sehr alte Frau zu erwähnen, die
seit längerem im Sterben liegt, sich jedoch, wie es scheint, nicht
vom Leben verabschieden kann.
Ein anderer Bewohner den wir regelmäßig besuchten war ein Herr im Rollstuhl, der immer vor dem Fernseher saß, jedoch wenn wir kamen sich ganz dem Streicheln und Füttern des Hundes widmete.
Dann ging es noch zu einem relativ jungen Bewohner, der wegen seiner halbseitigen Lähmung im Rollstuhl sitzt und bislang auch nicht mehr sprechen konnte. Das hat er erst wieder durch die Hunde gelernt, da er unbedingt ihren Namen sagen wollte. Mit ihm bin ich oft eine Runde durch den Park gegangen, während er die Leine halten durfte und der Hund neben seinem Rollstuhl ging. Dabei hab ich ihm viel erzählt und wir haben Sprechübungen gemacht.
Schließlich haben wir noch eine sehr vitale ältere Dame besucht, die jedoch wegen ihrer Beinverletzung momentan nur im Bett liegen konnte. Auch zu ihr habe ich den Hund ins Bett gelegt, was immer ein Leuchten in ihr Gesicht gezaubert hat. Alles in allem waren das superschöne Mittwochvormittage- dank der Hunde. Es war unglaublich faszinierend welche positive Wirkung die Co- Therapeuten auf diese alten, zum Teil sehr verschlossenen und abgestumpften Menschen hatte. Für viele war dieser Besuch der Höhepunkt der Woche, da sie sonst sehr viel allein in ihren Zimmern liegen.
Moni beim Einsatz im Altenheim Mittwochabend stand dann ein weiterer Programmpunkt auf dem Plan. Von 17-18 war ich mit Moni bei der Spielgruppe eines nahe gelegenen Hundeplatzes, damit die Kleine genug Kontakt zu Artgenossen haben konnte und somit ihr Sozialverhalten gefördert wurde, womit sie aber nie ein Problem hatte- kein Rüde war ihr zu groß zum Spielen! Anschließend fand noch ein Training in kleineren Gruppen statt, an dem ich mit Moni teilnahm, um mit ihr auch unter Ablenkung für die BVP zu üben. - Freitag war immer Putztag im Dellweg. Das heißt ich habe alle Innenzwinger gründlich saubergemacht, Näpfe gewaschen, Schließlich galt es auch noch die Hunde zu säubern, bürsten, Ohren putzen und Zahnstein entfernen. Danach sahen sie immer wie neu aus, was sich jedoch nach einer Spielrunde durch den Garten auch schnell wieder erledigt hatte!! - Samstag war vormittags meistens Stadttraining, das heißt ein
Gang über den Heider Wochenmarkt, Fußgängerzone, Ampeltraining,
Aufzugfahren, Geschäfte besuchen und anschließend noch ein
Restaurantbesuch, bei dem die Hunde unter dem Tisch liegen mussten. Dies
war jedoch nie ein Problem da sie von den vielen Gerüchen, Geräuschen
und Eindrücken immer total geschafft und müde waren. Ziel des
Trainings war es, die Hunde an alle möglichen Situationen, Menschen,
Lärm und Verkehr zu gewöhnen, damit sie lernen gelassen zu bleiben
und sich durch nichts erschrecken zu lassen. Dies ist besonders wichtig,
wenn sie später bei einem behinderten Menschen in Einsatz kommen. Neben diesen ganzen Dingen des Alltags hat Frau Puhl jedoch auch sehr viele Dinge mit mir und den Hunden außer der Reihe gemacht. Wie z.B. - Schwimmtraining in der Nordsee
Gruppenbild in Minden mit Dame aus Südafrika In Wuppertal sind wir mit den Hunden Schwebebahn gefahren um sie an die schaukelnden Bewegungen zu gewöhnen und haben auch noch ein Stadttraining mit Fußgängerzone, Buchhandlung, Restaurant, Einkaufspassage und vielen anderen Aktionen gemacht. Ein sehr schöner Tag, an dessen Ende die Hunde und wir gleichermaßen geschafft waren.
Ablegen der Hunde in einer Buchhandlung in Wuppertal - Besuch des Pedigree Pal -Seminars in Schleswig mit Thema "Genetisches
Rüstzeug für
Pedigree Pal- Seminar in Schleswig - Fahrt nach Friedrichsstadt. Dort sind wir mit den Hunden Boot gefahren,
was beide ruhig
Schifffahrtstraining in Friedrichstadt - Anfang Oktober sind wir für einen Tag mit den Hunden nach Dänemark
gefahren. Den
Yasmin "getarnt" im Sand Ansonsten war auch im Dellweg immer eine Menge los und wir hatten viel
Besuch. Sei es Leute die sich wegen des Seminars oder Praktikums erkundigen
wollten oder Interessenten wegen einem Welpen, bzw. ausgebildeten Hund.
Dabei waren auch viele Therapeuten die einen Hund in ihren Beruf einzubinden
gedachten oder auch Betroffene, bzw. deren Angehörige, die Hilfe
und Unterstützung gesucht haben. Dabei konnte Frau Puhl ihnen nicht
nur bei Fragen bezüglich des Hundes und seiner Ausbildung helfen,
sondern stand auch in Fragen des bürokratischen Werdegangs oder allgemeinen
Fragen zur Seite. Durch diese Besuche habe ich viele sehr verschiedene
Menschen kennen gelernt, was ich für mich persönlich, und natürlich
in Bezug auf mein späteres Berufsfeld sehr interessant fand. Lesen Sie hier weiter: Die Hunde
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