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Gesamte Artikel | Alle Artikel von Barbara Puhl
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Züchterglück
Inhaltsverzeichnis:
1. Die Auswahl des Deckrüden
2. Schwangerschaft
3. Geburt
4. Welpenkäuferauswahl
5. Praktikantinnen
6. Aufzucht und Training des Wurfes
7. Welpenkäufertreffen
8. E-Mails
9. Der Abgabetag
10. Und dann (Echos, Fragen, Welpen- und Käufertraining)
11. Begleit- und Verkehrshundeprüfung
12. Therapiehundeausbildung
13. Behindertenbegleithundeausbildung
14. Einsatzgebiete der Hunde dieses Wurfes
15. Erfahrungsberichte
Ein eigenes Kapitel für E-Mails ?
Was ist daran so bedeutsam, dass dies extra erwähnt werden muß?
Im Zusammenhang mit meiner Zucht "von der Stellerburg" sind
Welpenkäufer auch heute im modernen Zeitalter der Elektronik nicht
alle mit E-Mail ausgerüstet. Schließlich kostet ein Computer
mit Bildschirm und aller sonst notwendigen Hardware eine Stange Geld.
Vor allem Rentner leiden unter dem immer weniger werdenden Geld in ihrem
Portemonnai. Sie haben selten noch die Möglichkeit den Umgang mit
einem PC zu lernen, sei es aus Geldmangel, sei es aus Gedächtnismangel,
sei es aus Fähigkeitsmangel, sei es aus physischen- und / oder psychischen
Gründen.
Aber gerade sie bräuchten diese Art der Kommunikation, wenn sie nicht
mehr so viel außer Haus können.
Dagegen sind mehr Schwerbehinderte damit ausgerüstet. Ein Grund liegt
sicher in der noch größeren Lernfähigkeit, da diese meist
jüngeren Datums sind.
Ich persönlich gebe gerne zu, dass ich mich recht schwer getan habe,
mit diesem Gerät vor 8 Jahren den Einstieg zu wagen. Allerdings muß
ich auch zugeben, dass die jetzt so sehr umfangreiche Arbeit mit durchschnittlich
22.000 Anfragen im Monat (nachweislich) im Internet auf meiner Homepage,
nicht ohne den Computer zu erledigen wäre.
Ein weiterer Vorteil als Züchter besteht darin, dass der Versandt
einer E-Mail wesentlich preiswerter ist als per normaler Briefpost oder
gar als ein Telefonat. Sicher, jedes von diesen Kommunikationsmitteln
hat seine Vorteile. Ich jedenfalls schätze die E-Mail als schnelle
und Geld sparende Möglichkeit, um zeitlich individuell den Welpenkäufern
das Wissen zukommen zu lassen, was für sie sicher interessant und
wichtig sein dürfte. Ich kann mich an den PC hinsetzen, wenn ich
dafür Zeit habe. Wenn es sein muß, dann steht mir dieses Arbeitsgerät
auch nachts zur Verfügung. Ich kann damit arbeiten, wenn die Welpen
mal nicht gerade meine Fürsorge brauchen, wenn nicht das Telefon
klingelt, kein Postbote mir die Post gebracht hat und kein Tourist oder
Wissensdurstiger meine Zeit beansprucht.
Der Vorteil für die Leser meiner E-Mail-Post liegt klar auf der Hand:
auch sie können die E-Mail öffnen, wann immer es ihnen beliebt.
Sie können sich die Zeit nehmen, die sie selbst brauchen, um zu verstehen,
was der Inhalt meiner Nachricht ihnen sagen will.

So war ich von Herzen dankbar, als ich feststellte, dass alle meine Welpenkäufer
eine E-Mail-Adresse besaßen. Tägliche Nachrichten meinerseits
an die zukünftigen Eigentümer meiner Lieblinge waren ein Zusatzservice,
der so manches positives Echo hervorbrachte. Schließlich erfuhren
die neuen Frauchen und Herrchen täglich das Neueste vom Neuen: das
aktuelle Gewicht; was wer wie neu gekonnt hat; die kleinen und großen
"Katastrophen"; bevorstehende Aktionen für Welpen, Hundemutti,
Praktikanten, Tierarzt, für mich als Züchter oder auch für
sie selbst als Welpenkäufer.
Mehr aktuelles Miterleben, auch wenn die Käufer teilweise sehr weit
weg wohnten, kann man nicht geben (siehe dazu auch das vorhergehende Kapitel).
So konnte jeder neue Eigentümer eine eigene Akte/Mappe für sein
zukünftiges Familienmitglied anlegen und freut sich heute noch daran,
wenn er die Erinnerungsstücke mit Fotos sich ansieht.
Im Seniorenheim habe ich gelernt, dass das Wichtigste für bettlägerige
Bewohner die Schatzkiste der Erinnerungen ist. Schließlich funktioniert
das Langzeitgedächtnis am längsten, auch wenn das Kurzzeitgedächtnis
bereits schon seinen Dienst versagt.
Das was früher einmal war, ist also länger präsent, als
was gerade eben passiert. Holte ich bei Senioren deren Fotoalbum heraus
und schaute mir mit ihnen diese an, dann kam ein Leuchten über ihr
Gesicht und sie fingen an zu erzählen: "Ich hatte auch mal einen
Hund..."

Meine E-Mails waren von "Tove von der Stellerburgs" -Wurf eine
Art Tagebuch für die Welpenkäufer zum Teilnehmen der Aufzucht
Ihres Lieblings, als Erinnerungsschatz für die Zukunft.
Für diejenigen, die einmal eine eigene Zucht beginnen wollen, ist
es eine Art Nachschlagewerk: Was kann ich wie wann machen?
Ich wünsche diesem Wurf von ganzem Herzen, dass davon Gebrauch gemacht
wird.
>> Der Abgabetag
Kontakt zur Autorin:
E-Mail : therapiehunde-deutschland@t-online.de
Homepage: http://www.therapiehunde-deutschland.de
(C) Barbara Puhl , alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Autorin!
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